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Summicron-R 1:2/50 | by alf sigaro
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Summicron-R 1:2/50

Das berühmte Summicron für die Reflexkameras von Leitz. Von der optischen Konstruktion her unterscheidet man zwei Versionen. Das hier ist die erste, von 1964 bis 1976 gebaut: Ein Sechslinser, bei dem nur eine der inneren Linsengruppen verkittet ist (beim „Doppel-Gauß-Typ“ sind beide verkittet). Nach einem bekannten Vertreter dieser Art wird diese 6/5-Konstruktion auch „Ultron“-Typ genannt. Auch mein Westagon und das MC Rokkor 2/50 PF sehen innen ähnlich aus. 1976 änderte man das Linsendesign und verkittete wieder beide inneren Linsengruppen, also 6 Linsen in 4 Gruppen.

 

Mechanisch gibt es unterschiedliche Ausführungen, abhängig vom verwendeten Kameragehäuse. Bei der Ur-Leicaflex (mit Außenmessung) genügte zur Übertragung der Blendeninformation ein Kupplungselement am Objektiv, die sogenannte „Steuerkurve“. Für die Leicaflex SL und SL 2 (mit Innenmessung) waren deren 2 nötig. Ab der Leica R3 (1976) bekamen die R-Objektive einen neuen Steuernocken („Treppe“) für die Informationsübertragung, nötig wegen der Automatik-Funktionen an der Kamera. Man beließ aber zunächst die beiden Steuerkurven am Objektiv, damit es weiterhin an der Leicaflex verwendet werden konnte – nötig für die R-Leicas war aber nur die neue 3. Steuernocke. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen „1- 2- und 3-cam“, je nach Anzahl der Steuerkurven. Man konnte auch die vor 1976 gebauten Objektive (zwei Steuerkurven) nachträglich mit der 3. Steuernocke versehen lassen, so geschehen bei meinem Exemplar, das ich jetzt auch an den R-Leicas verwenden kann.

 

Ab der R8 geschieht übrigens die Informationsübermittlung Objektiv/Kamera mir elektrischen Kontakten („ROM“).

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Taken on January 13, 2011