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München - Schloss Nymphenburg (13) - Schlosspark | by Pixelteufel
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München - Schloss Nymphenburg (13) - Schlosspark

Schloss- und Parkanlage sind in ihrer Verbindung von Architektur und Gartengestaltung ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang. Anlässlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel beauftragten Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide den Architekten Agostino Barelli 1664 mit dem Bau von Schloss Nymphenburg.

 

Ein Meisterwerk der Gartenkunst direkt in Nymphenburg: im Westen der Stadt liegt der 180 Hektar große Park, der barocke Stilisierung und freie Natur miteinander vereint. An der östlichen Seite des Parks, die der Stadt zugewandt ist, erhebt sich das prächtige Schloss Nymphenburg und davor dessen Schloss-Rondell. Direkt vor dem Schloss befindet sich das große Parterre mit seiner Wasserfontäne. Nicht weit davon beginnt der Nymphenburger Schlosskanal, der quer durch das gesamte Gelände fließt. Nach Norden schließt direkt der botanische Garten an.

 

Erbaut wurde der Nymphenburger Schlosspark zwischen 1715 und 1726 als Barocker Hofgarten zum Schloss Nymphenburg. Der französische Gartenarchitekt Dominique Girard – bekannt auch für den Schlossgarten Schleißheim und den Belvedere-Garten in Wien – konzipierte die Anlage mit Unterstützung von Joseph Effner. Zusammen entwarfen sie zwei unterschiedliche Parks in einem: den streng geometrisch angelegten Barockgarten und den daran anschließenden, frei gestalteten Waldpark.

 

Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Friedrich Ludwig von Sckell den Auftrag, den Park zu modernisieren. Er hielt nur an wenigen Elementen des barocken Parkteils fest und wandelte ihn größtenteils in eine natürlich wirkende Landschaft um, die seit 1823 den Münchnern und Besuchern als Ort der Erholung dient.

 

Der Botanische Garten hat das ganze Jahr über geöffnet. Doch vor allem im Frühjahr und Sommer entfaltet der Botanische Garten seine volle Pracht. In der saisonalen Hochzeit wachsen rund 14.000 verschiedene Pflanzenarten auf der 21 Hektar großen Anlage des Gartens. Drinnen und draußen gibt es hier Kakteen aller Formen und Größen, nur wenige Meter entfernt von fleischfressenden Dschungelpflanzen und heimischen Walnussbäumen. Der Außenbereich wird im Frühjahr zu einem Blütenmeer, im Arboretum spenden Bäume Schatten. Und in den großen Gewächshäusern mit einer Fläche von insgesamt über 4.500 Quadratmetern tauchen die Besucher in die faszinierende Welt der Tropen ein.

 

(Text aus Webseite »muenchen.de«)

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Taken on September 18, 2012