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Garmisch - Michael-Ende-Kurpark (12) - Klein-Amphi-Theater | by Pixelteufel
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Garmisch - Michael-Ende-Kurpark (12) - Klein-Amphi-Theater

Hier finden wirklich kleine Theater-Aufführungen und Theater-Workshops statt.

 

Garmisch-Partenkirchen, in einem Talkessel am Zusammenfluss von Loisach (aus Tirol) und Partnach (aus dem Wettersteingebirge) ist Ziel für fast jeden Oberbayern-Besucher. Das führt leider dazu, dass das bayerische Klischee wie nirgendwo sonst mit Kitschläden so ausgereizt wird wie hier. Der Markt hat aber mehr zu bieten: Bergkulisse, historisches Ortsbild, olympische Sportstätten, Kultur und Kunstschätze. Partenkirchen geht auf eine römische Station an der Via Claudia zurück und war später Handelsort. Garmisch wurde 802 erstmals als Siedlung erwähnt.

 

Als 1889 die Eisenbahn-Linie aus München fertiggestellt war, rollte der Tourismus an. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele setzten die Nazis 1935 die »Zwangs-Ehe« zu Garmisch-Partenkirchen durch. Noch heute gibt es eine ausgeprägte Rivalität zwischen beiden Ortsteilen.

 

Ein Stadtrundgang beginnt meiste am Marienplatz. Im Haus Nr. 10 ist die Apotheke von 1790 eingerichtet. Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1734 im Rokoko-Stil erbaut und ist wegen der Deckenfesken von Matthäus Günther einen Besuch wert. Von hier aus gelangt man zur Frühlingsstraße mit ihren alten Holzhäusern.

 

Durch den 35.000 qm großen Michael-Ende-Kurpark, der an den in Garmisch geborenen Literaten erinnert und in dem es im Sommer Kur-Konzerte gibt, gelangt man zur Spielbank.

 

Am Rathaus vorbei gelangt man nun in den Ortsteil Partenkirchen und auf die Flaniermeile Ludwigstraße. Der historische Teil dieser Straße ist das Schmuckstück des Ortes. Hier führte die Via Claudia entlang, eine mittelalterliche Handelsstraße von Murnau nach Mittenwald. Sehenswert sind die prächtigen Häuser und Gasthöfe mit ihren Fassadenmalereien.

 

Wie ein Fels in der Brandung ruht die Kapelle St. Sebastian am Eingang der Ludwigstraße. Sie wurde 1637 geweiht und hat einen kleinen Pestfriedhof.

 

Etwas außerhalb, Richtung Mittenwald, steht das Olympia-Ski-Stadion von 1936 mit der nagelneuen Sprungschanze. Die 14 Mio. teure Sprungschanze kann besichtigt werden. Auf den 62 m hohen Turm kommt man bequem mit dem Aufzug oder man steigt die 332 Stufen der »Himmelsleiter« hoch. Von hier oben hat man einen tollen Blick ins Loisachtal.

 

Sehenswert ist auch die Partnachklamm. Sie wurde schon 1912 zum Naturdenkmal erklärt. Zwei Wege gibt es durch die Klamm: über eine eiserne Brücke in 70 m Höhe oder direkt am Wasser entlang. Die Schlucht ist 25 Min. Fußweg vom Ski-Stadion entfernt.

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Taken on September 14, 2011