Alt-Kiel um 1920
Das alte Kiel ist nicht verloren - das Modell steht in der Technischen Marineschule, Heimat des Verein Maritimes Viertel - Kultur am Kanal e. V.

Ein Stück altes Kiel ist zur Zeit im Immobilien-Zentrum der Förde-Sparkasse in der Holstenstraße zu sehen. Mit Unterstützung des Vereins Maritimes Viertel - Kultur am Kiel-Kanal e. V., in dessen vom Verein genutzten Räumen die Ausstellung steht, präsentiert Modellbauer Kuntze Teile der dreidimensionalen Nachbildung des Kiel´s der 1920er Jahre.
Dreieinhalb Jahre lang bauten Langzeitarbeitslose im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit auf dem Gelände des Seefischmarkts die Kieler Altstadt so nach, wie sie sich den Kielern und ihren Besuchern um 1930 zeigte (wir berichteten). Zudem entstanden etliche Einzelmodelle wie die Levensauer Hochbrücke oder der Hauptbahnhof. Nun wird das Projekt, das vom Jobcenter Kiel zusammen mit der "inab Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH" initiiert wurde, zum Ende September eingestellt.
Ideengeber und Anleiter des Projekts war der Modellbauer Jürgen Kuntze. Für ihn wie für die aktuell etwa 20 Teilnehmer kam das Ende völlig überraschend. "Die Teilnehmer waren immer begeistert und sehr engagiert dabei. Über das jetzt bevorstehende Ende sind alle bitter enttäuscht", berichtete Kuntze fest, der vor der Frage stand, was nun mit den Modellen passieren soll.
"Wir haben erkannt, dass dringend ein Raum für dieses einmalige Projekt benötigt wird und wollen hier helfen", sagte Mattsson. Und so zog das "Historische Kiel" Mitte 2013, finanziert von der inab, von Wellingdorf in die Wik.
Hier in der Arkonastrasse 1, der Heimat des Verein Maritimes Viertel e. V., ist das "Alte Kiel" von Jung und Alt zu bewundern.
Anmeldung: Peter Mattsson, peter(at)mattsson.de oder 0151 21247791
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