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Droht hier das nächste Superspreading-Event? | by Entenfang1
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Droht hier das nächste Superspreading-Event?

(Teil 2 von 3 eines nicht ganz ernstgemeinten Jahresrückblicks)

 

Teil 1: flic.kr/p/2knBsDk

 

Doch als die Polizei am Einsatzort eintraf, verstreuten sich die Demonstranten in alle Himmelsrichtungen, ein Großteil davon Richtung Himmel.

 

So fiel es nicht auf, dass der angedrohte Einsatz eines Wasserwerfers ins Wasser gefallen wäre, weil der Einsatz auf zu dünnem Eis stattgefunden hätte.

 

Einige der Schwerverbrecher konnten trotz der Flucht ins Blaue festgenommen werden. Eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz droht ihnen aber nicht, wie wir aus informierten Kreisen exklusiv erfahren haben. So konnten die Vögel nachweisen, dass sie lediglich aus zwei Haushalten, namentlich Möwe und Schwan, stammen und alle Kinder jünger als 14 Jahre waren und somit nicht zur Obergrenze von Treffen dazuzählen. Beide Familien waren in der Vergangenheit bereits mehrfach durch Clan-Kriminalität aufgefallen (Blöd berichtete).

 

Ein Sprecher des Robert-Koch-Instituts appellierte nochmal eindringlich wie auf allen 27 vorherigen Pressekonferenzen an die Bevölkerung, sich über die verordneten Grundrechtseinschränkungen hinaus einzuschränken. „Die Lage ist sehr ernst und die Infektionszahlen in der Gruppe der Vögel nach wie vor besorgniserregend hoch.“

 

Der König des Freistaats Bananayern, Mirsan Blöder, kündigte bereits weitere Verschärfungen der Maßnahmen an. „Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger Vögel, die nicht zu unserer Wählergruppe gehören, zwingt uns zu weitreichenden Einschränkungen, die unsere Wählergruppe nicht tangieren. Kinder unter 14 Jahren dürfen ab nächstem Mittwoch die Wohnung nur noch zum Gassigehen verlassen.“ Er empfahl den Eltern, ihre Kinder bevorzugt zum Aufarbeiten des versäumten Schulstoffs zu animieren, anstatt Bewegung draußen an der frischen Luft am Tegernsee zu machen. Um eine produktive Atmosphäre zu schaffen, wäre es außerdem zweckmäßig, mit Winterjacke und FFP2-Maske bei offenem Fenster in einem durch Glasscheiben abgetrennten Bereich des Wohnzimmers zu lernen.

 

Der aussichtslose Kanzlerkandidat der Grünen, Rohde Schwarzeck, übte zwar keine Kritik an dem Vorschlag, erinnerte aber daran, dass er immer noch zur Opposition gehören würde und daher auch seinen Senf dazugeben müsse. „Es ist wichtig, Kindern auch ihren Freiraum zu lassen. Als Kompensation für die fehlende Möglichkeit, sich draußen auszutoben, setzen wir Grünen uns für eine Herabsetzung des Mindestalters für Ego-Shooter von 18 auf 6 Jahre ein.“ Sozial benachteiligte Familien würden außerdem Zuschüsse für ein Spieleportal nach Wahl erhalten.

Der Vorschlag fand indes keine Mehrheit, da die eigene Partei gegen Schwarzecks Vorstoß stimmte, nachdem die AfD angekündigt hatte, ihn ebenfalls zu unterstützen. „Es kann nicht sein, dass wir mit einer Partei gemeinsame Sache machen, welche unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellt“, begründete die bayerische Grüne, Katharina Schnulze, die Entscheidung, „gleichwohl unterstützen wir mit dem Verbot der sportlichen Betätigung während der Ausgangssperre die weitere Infragestellung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“ Es wäre in diversen Studien nachgewiesen worden, dass beim nächtlichen Joggen im Wald seit März schon mindestens drei Rehe mit Corona angesteckt wurden. „Wir müssen solidarisch mit den Schwächsten der Waldgesellschaft sein.“ Eine Unterstützung durch die AfD schließt Schnulze kategorisch aus. „Es würde ein völlig falsches Signal senden. Bei uns Grünen geht es selbstverständlich nur um Symbolpolitik, nie um die Sache.“

 

Wirtschaftsminister Schlaumaier versprach zudem ein weiteres Konjunkturprogramm. Eigentümer von Immobilien mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung könnten sich den Umbau auf einfachverglaste Fenster mit verzogenem Holzrahmen zu 90% fördern lassen, um die Einhaltung der AHA+L-Regeln zu erleichtern. Der Bund würde dafür weitere 123 Milliarden Euro vom Himmel regnen lassen.

Auch eine Förderung von Digitalkameras mit besonders großen Brennweiten stellte er in Aussicht, um das Erstellen von passenden Fotos für Clickbait-Artikel zu erleichtern. „Damit sichern wir wertvolle Arbeitsplätze in der von der Krise so hart getroffenen Medienbranche.“

 

Teil 3: flic.kr/p/2knBsFj

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Taken on December 31, 2020