125 Jahre Eingemeindung Wik in die Stadt Kiel
Vor 125 Jahren war die Wik ein bäuerliches Dorf inmitten der Fördelandschaft. Wie sie sich seit ihrer Eingemeindung am 1. April 1893 als Kieler Stadtteil bis heute entwickelt hat, damit beschäftigen sich zwei Festwochen, die mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag in der Hebbelschule begannen. „Die Veranstaltungen wurden alle ehrenamtlich mit viel Liebe und Herzblut organisiert“, beschrieb Ingrid Lietzow, Vorsitzende des Maritimen Vereins, der federführend für die zwei Festwochen ist.

Eingestimmt wurden die zahlreich erschienene Besucher durch das Schulorchester der Hebbelschule mit beschwingter Musik aus der Zeit kurz nach der Engemeindung. Frau Wilms, Schulleiterin der Hebbelschule und Peter Mattsson vom Verein Maritimes Viertel begrüßten die Gäste bevor Stadtrat Gerwin Stöcken, der in Vertretung des Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, eine launige Festrede hielt.
Auftakt war der Vortrag „Wie veränderte die Eingemeindung das Leben der Menschen in der Wik?“ von Hannelore Pieper-Wöhlk und Dieter Wöhlk und gewährten erste Einblicke.

Grund des Wachstums war 1871 die Bestimmung Kiels zum Reichskriegshafen sowie das Flottenbauprogramm des Kaiserreichs. Der erste Teil der Ausstellung „125 Jahre Kiel-Wik – Vom Dorf zum Reichkriegshafen“ wurde durch Mattsson eröffnet. Zu sehen sind historische Fotos sowie Karten, auf denen sich die bautechnische und demografische Entwicklung verfolgen lässt.
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