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Das Legen des Feldtelegraphen im Manöver, Preußen - Deutsches Reich, Holzstich um 1890 | by Ireck Litzbarski Collection
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Das Legen des Feldtelegraphen im Manöver, Preußen - Deutsches Reich, Holzstich um 1890

Telegrafentruppen dienten zum Bau wie zur Störung von Telegrafieenanlagen im Krieg. Die in Preußen ab 1830 innerhalb der neupreußischen Pionierbataillone aufgestellte Telegraphentruppe wurde 1899 eine eigene Truppengattung, die spätere Nachrichtentruppe. Ihre modernen Nachfolger sind die Fernmeldetruppe und die Elektronische Kampfführung. Vorläufer waren verschiedene Systeme der optischen Telegrafie.

 

Geschichtliche Entwicklung in europäischen Armeen

 

Das Deutsche Kaiserreich und Frankreich besaßen bis Ende des 19. Jahrhunderts im Frieden keine Telegrafentruppen.

England verfügte im Frieden über ein Telegrafenbataillon in zwei Divisionen (Abteilungen), von denen die eine stets kriegsbereit vollzählig und ausgerüstet bereitstand, während die andere der Staatstelegrafenverwaltung zugeordnet war.

Italien hatte drei Telegrafenabteilungen, die jeweils zwei Kompanien umfassten und zum 3. Genieregiment gehörten.

Die k.u.k. Armee Österreich-Ungarns besaß ein Eisenbahn- und Telegrafenregiment mit zwei Bataillonen mit je vier Kompanien;

Russland besaß 17 Kriegs-(Feld-)Telegrafenparke, welche den Sappeurbrigaden unterstellt waren.

Belgien, die Niederlande, Rumänien, Schweden, Spanien usw. hatten im Frieden jeweils eine Telegrafenkompanie.

 

 

Aufbau eines Pionier-Bataillons

 

Ein Pionier-Bataillon bestand aus vier Kompanien. Eine Kompanie wurde von einem Hauptmann geführt, verfügte über vier weitere Offiziere, einen Sanitätsoffizier sowie 264 Unteroffiziere und Mannschaften.

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Taken on January 3, 2014