LUFTFELDPOST - 13. Januar 1943

Blaue Luftfeldpostmarke am '13.1.43' abgestempelt [ vermutlich in Rostow am Don, - dem vierseitigen Inhalt des Briefes, den Wehrmachtsberichten und den Erzählungen meines 1991 verstorbenen Vaters nach zu urteilen ...]

 

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Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Luftfeldpost zu einer der wichtigsten Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Front und Heimat. In fast allen beteiligten Ländern wurde das Luftpostnetz entscheidend ausgebaut und die Luftpost weiterentwickelt. Im Deutschen Reich war die Beförderung von Briefen durch die Luftfeldpost vor allem für weit von der Heimat entfernte Fronten gedacht. Zwischen dem 17. April und dem 9. Mai 1942 wurde in Biała Podlaska bei Brest-Litowsk der erste Ausgangspunkt für die deutsche Flugfeldpost eingerichtet. Die angeflogenen Ziele richteten sich nach dem jeweiligen Frontverlauf. Als Transportflugzeug wurde meist die Junkers Ju 52 eingesetzt. Im Mai 1944 wurde der Ausgangspunkt nach Lodz verschoben. Wenige Monate später, am 6. Juli 1944, wurde der deutsche Luftfeldpostdienst schließlich ganz eingestellt.

Das Deutsche Reich gab ab dem 18. April 1942 eigene Zulassungsmarken für Luftfeldpostbriefe heraus. Jeder deutsche Soldat erhielt pro Monat vier solcher Briefmarken, nach einer Portoerhöhung im Mai 1943 acht Zulassungsmarken. Damit konnte er insgesamt vier Briefe oder Postkarten in die Heimat freimachen. Die Briefmarken wurden an Soldaten an Frontabschnitten im Osten, auf dem Balkan und in Skandinavien ausgegeben, sofern diese mit dem Luftfeldpostnetz in Verbindung standen. Neben dem Deutschen Reich gaben auch andere Länder während des Zweiten Weltkrieges eigene Luftfeldpostmarken heraus. Das verbündete Italien verausgabte im Juni 1943 sogar eigene Luftfeldpost-Eilmarken.

zitiert aus: Flugpost (de.wikipedia)

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Der Begriff Philatelie wurde von dem Franzosen Georges Herpin in der ersten Ausgabe der Pariser Briefmarkenzeitschrift Le Collectioneur de timbres-postes am 15. November 1864 geprägt. Er bedeutet übersetzt aus dem Griechischen „Freund dessen, was frei von Abgaben (an den Staat) ist“ (griech. philos = Freund, griech. ateleia = Abgabenfreiheit). Die Wendung „was frei von Abgaben (an den Staat) ist“ steht für gestempelte Briefmarken, da der Poststempel den Absender von weiteren Abgaben befreite. Eine andere Deutung ist die Zusammensetzung aus den griechischen Wörtern philos (= Freund) und a telos (ohne Ende), also "Freund dessen, was nie endet", was auf eine Briefmarkensammlung, wegen der stets neu erscheinenden Marken, ebenfalls zutrifft.

Obwohl dieses Wort die Sammelleidenschaft der Philatelisten nur denkbar schlecht beschreibt, setzte es sich bei den Sammlern in allen Sprachen durch. Andere Vorschläge wie beispielsweise Timbrophilie oder Timbrologie verschwanden bald wieder. Die deutsche Sprache bietet dem Philatelisten die Varianten „Briefmarkenkunde“ beziehungsweise „Briefmarkensammler“ an.

zitiert aus: Philatelie

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Die deutsche Feldpostnummer war eine Art Postleitzahl für Sendungen der Feldpost bzw. Luftfeldpost. Jeder militärischen Einheit war eine bestimmte Feldpostnummer zugeordnet. Während des Zweiten Weltkriegs war die Feldpostnummer in der Regel fünfstellig.

Sinn des Feldpostnummern-Systems war die Tarnung des Aufenthaltsortes entsprechender Truppeneinheiten und -verbände. Angehörige von Wehrmachtssoldaten erhielten durch sogenannte "Benachrichtigungskarten" die jeweilige Feldpostnummer des Soldaten mitgeteilt, um ihm schreiben zu können. Schrieb der Soldat während einer Standortverlagerung seiner Einheit nach Hause, ist auf Feldpostbriefen anstatt der Feldpostnummer auch nur die Bemerkung "in Marsch" zu finden, da ihm während dieser Zeit keine Post zugestellt werden konnte. Grundsätzlich behielt jede Einheit die ihr vergebene Feldpostnummer. Eine Vergabe der Nummer erfolgte jedoch dann zwei-/mehrfach, wenn z. B. Einheiten aufgelöst wurden oder - bedingt durch Kampfhandlungen - in Verlust gingen.

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Die Feldpostnummern wurden nach einem Zufallsprinzip vergeben. Ein Rückschluß auf einen Truppenverband aus dieser Nummer heraus war nicht möglich. Eine typische Anschrift in getarnter Form lautete: Dienstgrad, Name, Feldpostnummer. Halboffene Anschriften enthalten zusätzlich noch Angaben zu Leit- oder Abholpostämtern.

zitiert aus: Feldpostnummer

 

Ephemera is transitory written and printed matter not intended to be retained or preserved. The word derives from the Greek, meaning things lasting no more than a day. Some collectible ephemera are advertising trade cards, airsickness bags, bookmarks, catalogues, greeting cards, letters, pamphlets, postcards, posters, prospectuses, stock certificates, tickets and zines. Decks of personality identification playing cards from the war in Iraq are a recent example.

Printed ephemera In library and information science, the term ephemera also describes the class of published single-sheet or single page documents which are meant to be thrown away after one use. This classification excludes simple letters and photographs with no printing on them, which are considered manuscripts or typescripts. Large academic and national libraries and museums may collect, organize, and preserve ephemera as history. A particularly large and important example of such an archive is the John Johnson Collection of Printed Ephemera[1] at the Bodleian Library, Oxford. Over 2000 images from the John Johnson Collection are available to search online for free at VADS[2] and more than 65,000 items are available online.

Video and audio ephemera

In January 2007, multinational Akzo Nobel announced that it would move its headquarters from Arnhem to Amsterdam.By extension, Video Ephemera and Audio Ephemera refer to transitory audiovisual matter not intended to be retained or preserved. Surprisingly, the great bulk of video and audio expression has, until recently, been ephemeral. Early TV broadcasts were not preserved (indeed, the technology to preserve them postdates the invention of television). Even if radio and television stations preserve archives of their broadcasts, those backcatalogs are inaccessible in practice to the general public, leaving it to a small number of underground tape traders to exchange the rare, lucky moments when something unexpected or historical came across the air.

An article on the Ephemera Society of America website notes:

Printed ephemera gave way to audio and video ephemera in the twentieth century. ... These present even more of a preservation problem than printed materials. Although seldom made available for libraries, when videotapes are acquired for archival preservation they are found to be made on low quality tape, poorly processed, and damaged from abuse by users.

The large capacity and reach provided by resources such as the Internet Archive and YouTube have made finding and sharing video ephemera (past and present) dramatically easier.

 

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photocredited in

- LUFTFELDPOST - 13. Januar 1943 @ djibnet.fr

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Taken on January 13, 1943