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Sumpfdotterblume | by Conny242
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Sumpfdotterblume

Die botanische Artbezeichnung für diesen Vertreter aus der Gattung der Dotterblumen (Caltha) „palustris“ (von lateinisch „palus“ = Sumpf) weist darauf hin, dass die Sumpfdotterblume an feuchten Standorten zu finden ist.

Die volkstümlichen, deutschen Bezeichnungen spielen eher auf die goldgelbe Blütenfarbe an. Sie wird je nach Region auch als Schmalz-, Butter-, Eierblume, Wiesengold oder Goldrose bezeichnet. Der häufigste volkstümliche Name ist jedoch Dotterblume. In der Schweiz ist die Pflanze unter dem Namen Bachbombele bekannt.

Blüte der Sumpfdotterblume - deutlich zu erkennen sind die fünf Perigonblätter und die zahlreichen Staubblätter.

Sumpfdotterblumen sind typische Pflanzen von Gewässerrändern

Früher wurden die Knospen der Sumpfdotterblumen in Essig eingelegt und als sogenannte „Deutsche Kapern“ gegessen.

Die Sumpfdotterblume ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die je nach Standort Wuchshöhen zwischen 15 und 60 Zentimetern erreicht. Sie hat ein kräftiges Rhizom, den „Wurzelstock“. Die Stängel sind bogig aufsteigend bis aufrecht. Im oberen Bereich sind die hohlen und kahlen Stängel verzweigt und mehrblütig.

Die dunkelgrünen, oft glänzenden Laubblätter haben einen Durchmesser von bis zu 15 cm, sind herz- bis nierenförmig, ungeteilt und am Rand gekerbt. Die grundständigen Blätter sind lang gestielt; weiter oben am Stängel sitzende weisen dagegen fast keinen Blattstiel auf.

Die einfachen Schalenblüten sind aufgrund von Karotinoiden glänzend goldgelb. Sie bestehen in der Regel aus fünf breit ovalen Perigonblättern, die bis zu zwei Zentimeter lang sind. Ein Blütenkelch ist nicht vorhanden. Auf den Perigonblättern wurden nur für UV-empfindliche Tiere sichtbare Bereiche nachgewiesen, die als Saftmale gedeutet wurden[1]. Zahlreiche gelbe Staubblätter reihen sich um die fünf bis fünfzehn eng stehenden Fruchtblätter. Die Nektardrüsen befinden sich jeweils am Grunde der Fruchtknoten. Die Blüten erscheinen schon ab März und blühen je nach Standort bis April oder Juni. Gelegentlich kommt es im Zeitraum von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte.

Die Blüten enthalten sehr reichlich Pollen und Nektar. Sie werden von Käfern, Fliegen und Bienen bestäubt, wobei insbesondere Schwebfliegen häufig an den Blüten zu beobachten sind.

Bei Regen sind die Blüten geöffnet und füllen sich mit Wasser. Die Staubbeutel und Narben stehen auf gleicher Höhe wie der Wasserspiegel, so dass es zur Selbstbestäubung kommt (Regenbestäubung).

(Wikipedia)

 

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Taken on April 14, 2013