Schnorcheln im Roten Meer 2018
Nach dem Beenden meiner Taucherkarriere habe ich die Druckluftflasche mit dem Schnorchel getauscht. Von der Wasseroberfläche und in geringen Tiefen erkunde ich nun die Unterwasserwelt mit und ohne Kamera. Das Rote Meer ist mit seinen Sichtweiten und dem Fischreichtum immer wieder beeindruckend. Allerdings beobachte ich auch, dass die Schäden an den Korallen zunehmen.

Die ersten Fotos sind in Strandnähe des Siva Grand Beach entstanden. Wie immer ist die Sichtweite in Küstennähe eingeschränkt. Ohne Hausriff oder ähnliche Deckungsmöglichkeiten gibt es in diesem Bereich kaum Fische – es sei denn, sie werden angefüttert. Vor dem Siva-Hotel befindet sich ein Anleger (Betonsteg) für Boote und Hotelgästebewirtung. Dieser Anleger ruht auf Stahlprofilen und im Gewirr dieser Stützen ist der Fischreichtum beeindruckend.

Bessere Sichtweiten erhält man nur, wenn man mit einem Boot auf´s Meer hinausfährt. In unserem Fall war es eine mehrstündige Schnorcheltour mit Besuch der Giftun-Insel und angekündigten zwei Schnorchelplätzen. Wegen etwas stärkerem Wind wurde der zweite Ankerplatz nicht angefahren. Die Sichtweiten waren gut. Neben drei großen Muränen gab es bei zwei Schnorchelgängen reichlich Fische zu sehen. Nachteilig war die große Anzahl der Schnorchler, die andere Kapitäne zum gleichen Ankerplatz an die Giftun-Insel gebracht hatten. Abgesehen davon war es ein lohnenswerter Ausflug.
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