Matthias Würfel_Antitoxin
„ANTITOXIN“


Landschaftskunst in Sighartstein
22.Juli 2004 bis 4.August 2004


Projektbeteiligte:

Idee, Entwurf, Ausführung: Stud.Arch. Matthias Würfel, Neumarkt am Wallersee
Studienarbeit am Institut für Landschaftsplanung und Gartenkunst, TU-Wien Betr.: Univ.Ass. DI Norbert Trolf

Grundbereitstellung, Ausführung: Georg Sams, Landwirt, Neumarkt am Wallersee

Mithilfe bei der Ausführung: Ing. Peter Enzinger, Salzburg

„Antitoxin“ ist eine künstlerische Freiluftarbeit, welche auf raumplanerische und architektonische Missstände im Salzburger Flachgau hinweist. „Ein Gegengift für das Gift in unserer Landschaft“.
Wie bei einer Aktivimpfung, bei der die Krankheitserreger injiziert werden um das Immunsystem zu stärken, arbeitet „Antitoxin“ mit gleicher Methodik. Das „Gift“, das es zu beseitigen gilt, wird in die Landschaft injiziert um die Bildung von „Abwehrkräften“ in der Bevölkerung gegen raumplanerische und architektonische Fehlentwicklungen zu fördern.
Bei diesem Landart-Projekt sollte die Standortwahl einzelner Zweckbauten und deren Gestaltung in dieser einzigartig schönen und erhaltenswürdigen Landschaft kritisch hinterfragt werden.

Das Seilgewirr, welches sich kontinuierlich zu einem dreidimensionalen Netz entwickelt, zerschneidet buchstäblich die geplante Scheinordnung, zerstört somit das Bauprojekt im Anfangsstadium und thematisiert mit seiner Struktur die Zersiedelungsproblematik im Salzburger Flachgau

www.matthiaswuerfel.at
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