4. Auflage 2012 Ausstellung: Chinas Metropolen im Wandel: Die Zweite Transformation
Poster- und Fotoausstellung
zum Thema 'Chinas Metropolen im Wandel: Die Zweite Transformation'


4. Auflage 2012 / 4rth edition 2012

...auf dem Weg zur Zweiten Transformation

...von „Made in China“ zu „Created in China“ und zu „Sold in China“

China steht vor der Herausforderung der sogenannten „Zweiten Transformation“. Darunter versteht man die Abkehr von einem rein quantitativen Wirtschaftsmodell basierend auf niedrigen Arbeitskosten hin zu mehr qualitativem Wachstum basierend auf der Produktion beziehungsweise der Bereitstellung von Waren & Dienstleistungen höherer Wertschöpfung verbunden mit geringerer Umweltbelastung. „Made in China“ soll im Zuge der Zweiten Transformation zu „Created in China“ werden.

Chinas Metropolen sind Motoren eines tiefgreifenden Wandels. Hier findet Auf- und Umbruch statt. Urbane Räume wirtschaftlicher Restrukturierung stellen u.a. ehemalige Fabrikareale dar, die eine Konvertierung hin zu Kultur & Kreativität erfahren. Die bekanntesten Kunstdistrikte in Beijing und Shanghai sind mittlerweile auch Teil städtischer Vermarktungsstrategien geworden.

Der wachsende Wohlstand macht aus der „Fabrik der Welt“ einen zunehmend attraktiven Absatzmarkt sowohl für internationale als auch für hochwertige chinesische Produkte. Aus „Made in China“ wird in Zukunft dank eines an Bedeutung gewinenden Binnenmarktes daher auch „Sold in China“.

Die Ausstellung zeigt über 150 Fotos & Illustrationen auf insgesamt 50 Themen- und Fotopostern im DINA1-Format. Neben aussdruckstarken Bildern illustrieren zahlreiche aufwendig gestaltete Karten und Diagramme die aktuellen Veränderungen in diesem hochdynamischen Land.

Die Ausstellung ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Chinatime Hamburg 2012“, organisiert vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie wird von der Arbeitsstelle für Wissens- und Technologietransfer (AWiTT) der Hamburg Innovation GmbH unterstützt.

Für Lehrer/-innen besteht das Angebot, diese Ausstellung an ihre Schulen zu holen. In der Regel wird dies mit einem dialogorientierten Einführungsvortrag kombiniert. Interessierte mögen sich bitte an Dr. Michael Waibel, Institut für Geographie der Universität Hamburg, wenden, der für die inhaltliche Konzeption verantwortlich ist.

Michael Waibel untersucht als Projektleiter seit 2007 städtische Regelungsstrukturen in China im Rahmen eines Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft SPP1233 „Megacities-Megachallenge – Informal Dynamics of Global Change“.

www.michael-waibel.de

Announcement of the PR-office of the University of Hamburg, 7 August 2012: Chinas Metropolen im Wandel – Posterausstellung im Geomatikum

published online: July 2012
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