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A93 BW 118 Unterführung im Reichental östl. Wolnzach_025 | by marlon_75
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A93 BW 118 Unterführung im Reichental östl. Wolnzach_025

Obwohl bereits 1936 mit dem Abschnitt Regensburg - Wolnzach begonnen wurde, war der südliche Abschnitt im Grundnetzplan von 1938, der 7000 km Reichsautobahnen vorsah, noch nicht enthalten. Erst auf der Autobahnübersichtskarte von 1940 ist er als geplante Strecke verzeichnet. Tatsächlich wurde noch in den Kriegsjahren an der Trasse gearbeitet. 1940 schufen die Baukolonnen den Erd- und Brückenbau für das rund 23 km lange Stück zwischen Holledau und Elsendorf.

Das Ziel war, eine schnelle Verbindung zwischen den beiden bayerischen Zentren München und Regensburg herzustellen. Nach Hitlers Plänen sollte die Autobahn über Karlrsbad in Tschechien nach Chemnitz weitergeführt werden. Die restlichen 40 Kilometer bis Regensburg blieben aber schon im Ansatz stecken. Nur ein füntel der Erdarbeiten und etwa die Hälfte der Brücken hat man realisiert. 1954 erst wurden die Arbeiten an dem schon vor dem Krieg weitgehend fertig gestellten Steckenabschnitt zwischen dem Dreieck Holledau und Mainburg bzw. weiter bis Elsendorf wieder aufgenommen. 1958 erfolgte die Freigabe des Abschnitts für den Verkehr, allerdings mit nur einer Fahrspur in jede Richtung. Bis 1979 dauerte es, ehe die Autos auf einer 4-spurigen Autobahn rollen konnten.

 

 

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Taken on June 8, 2013