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Vajradhara Enlightenment | by h.koppdelaney
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Vajradhara Enlightenment

Vajradhara (Sanskrit: वज्रधार Vajradhāra, Tibetan: རྡོ་རྗེ་འཆང་། rdo rje 'chang (Dorje Chang); Chinese: 多杰羌佛; Javanese: Kabajradharan; Japanese: 執金剛神; English: Diamond-holder) is the ultimate primordial Buddha, or Adi Buddha, according to the Gelug and Kagyu schools of Tibetan Buddhism.

 

Vajradhara displaced Samantabhadra who remains the 'Primordial Buddha' in the Nyingma, or 'Ancient School' and the Sakya school. However the two are metaphysically equivalent. Achieving the 'state of vajradhara' is synonymous with complete realisation.

 

As such Vajradhara is thought to be the supreme essence of all (male) Buddhas (his name means the bearer of the thunderbolt). It is the Tantric form of Sakyamuni which is called Vajradhara. Tantras are texts specific to Tantrism and are believed to have been originally taught by the Tantric form of Sakyamuni called Vajradhara. He is an expression of Buddhahood itself in both single and yabyum form.[2]. Vajradhara is considered to be the prime Buddha of the Father tantras [3] (tib. pha-rgyud) such as Guhyasamaja, Yamantaka, and so on [4].

 

From the primordial Vajradhara/Samantabhadra were manifested the Five Wisdom Buddhas (Dhyani Buddhas):

 

From Wikipedia

 

 

HKD

 

Thema Vajradhara

Symbolik – Verinigung der Gegensätze:

 

Realisation und Vereinigung der Gegensätze - Vajradhara

 

Für mich ermöglicht die mystische Perspektive einen Blick auf die psychologische. Die psychologische Perspektive untersucht alle Sichtweisen, die natürliche, die wissenschaftliche und die mystische. Alle Sichtweisen werden analysiert in Bezug auf das Ego, doch kann die eigene Perspektive (die psychologische) noch nicht voll erkannt werden.

 

Aus meiner heutigen Sicht sehe ich den ersten Abschnitt des psychischen Entwicklungsprozesses, den C. G. Jung als Individuationsprozess bezeichnet, als eine Konsolidierung des rational fundierten Egobewusstseins.

Für mich ist es vergleichbar mit dem voll ausgebildeten Vajra oder Dorje (Donnerkeil), dem klaren Geist, oder dem klaren männlichen, intellektuellen Prinzip.

Der Bereich des erfahrenen Seins, das weibliche und emotionale Prinzip ist aber noch nicht voll entwickelt, solange der mystische Bereich (transzendente Erfahrung) nicht voll exploriert wurde.

Transzendente Erfahrungen werden in tiefer Meditation oder Trance-Zuständen gemacht. Der Geist wird entgrenzt von den Beschränkungen des Ego-Bewusstseins. Während dieser Erfahrung entsteht der Blick auf das Leben und Denken in der Verfassung des Bewusstseins, die mir als Alltag bekannt ist.

 

Ich habe im Alltag gelebt und an einem Leben teilgenommen, das man als gutbürgerlich bezeichnen kann. Als Unternehmer haben meine Eltern diese Umgebung geschaffen. Kaufleute, Politiker, Reiter und Bauern. Das ist meine Umgebung. In dieser handfest auf die Welt bezogenen Aufmerksamkeit bin ich aufgewachsen. Das Bewusstsein ist auf das Materielle bezogen und die Aufmerksamkeit wird durch die Motivationskraft A1 fixiert. In die Ausweitung von Macht und Besitz wird viel Energie investiert und Sorgen und Gedanken über Aufträge, Wirtschaft, Politik und Handel bestimmen den Alltag.

 

Wenn ich von Alltagsbewusstsein spreche, beziehe ich mich auf meinen Hintergrund in diesem Umfeld. Dieses Umfeld war mir wie das Wasser für den Fisch, ich erkannte viele andere Dinge, sah, in welchen Nischen sich andere versteckten, welche Beute sie machten, oder wie sie sich Respekt verschafften, das eigene Schwimmbecken erfasste ich nicht.

In der Firma meines Vaters wuchs ich mit Arbeitern und ihrer Weltsicht heran. Mit den Herrenreitern sprach ich über ihren neuen Porsche oder das siegreiche Springturnier.

 

Sieger wollen und müssen immer weiter gewinnen und dieser Drang zieht sie überall dorthin, wo es um Sieg und Niederlage geht. Auch ihr Geist ist fixiert. Bis ich erkannte, worauf mein Geist sich ausgerichtet hatte, nämlich Selbsterkenntnis, dauerte eine Weile. Während ich mich intensiv mit C. G. Jung auseinandersetzte, wurde mir das aber klar.

Diese analytische Klarheit bezeichne ich als Vajra, als intellektuelles Wissen. Es baut sich auf mit der intellektuellen Durchdringung von religiösen, weltanschaulichen oder philosophischen Konzepten.

 

Zu diesen Konzepten gehört für mich auch der philosophische Buddhismus. Innerhalb dieses sehr nützlichen und die Bewusstheit erweiternden Konzeptes werden Texte zur Anschauung gebracht, in denen es um die Vereinigung der Gegensätze geht. Die bekanntesten gehören zum tibetischen Tantra, das auch als das tantrische Fahrzeug, Tantrayana, bekannt ist.

 

Im Tantra steht die Vereinigung von voll ausgebildeter intellektueller Klarheit (Vajra) mit einer voll entwickelten Gefühlsseite (Gantha – Glocke) an. Die tantrischen Schriften werden auf Vajradhara zurückgeführt, einer Erscheinungsform des Ur-Buddha.

 

Für mich ist der Begriff „Buddha“ synonym für ein geistiges Feld oder eine transzendente Motivationskraft, die alle Menschen motiviert, den Weg nach Hause zu suchen und auch zu finden. Die Fragen - Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? - entspringen dieser Kraft. Und auch die Antworten auf die Frage - Wie komme ich nach Hause? – werden von ihr gegeben. Eine dieser Antworten trägt Vajradhara in seiner figürlichen Abbildung und wird daher ein Träger der Weisheit. Die Weisheit drückt sich aus durch die vor der Brust auf Herzhöhe überkreuzten Hände mit Vajra und Gantha.

Übersetzt bedeutet das: Vereinige die widerstrebenden Gegensätze deiner männlichen und weiblichen Aspekte (Energien) in deinem Herzen.

Ist dieser Vorgang vollzogen, bedeutet das die volle Verwirklichung, auch Buddhaschaft genannt.

 

 

HKD

 

 

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Taken on July 13, 2010