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Question Vanishing | by h.koppdelaney
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Question Vanishing

Why?

Vanishing!

When?

Vanishing!

Who?

Vanishing!

One step and all questions are irrelevant.

Especially all those which cannot be answered… ;-)))

 

HKD

  

Thema Nr. 27

Psychologie: Glück? Unglück? Fragen. Vorstellungen. Unschuld. Unwissenheit. Motivationskraft A3 – B3. Logos, Ratio, Intellekt, Erwartung

  

Thema:

Warum bin ich nicht glücklich?

 

Aus der höheren Perspektive betrachtet: Aufgrund der im Kosmos vorherrschenden Dualität. Tag und Nacht wechseln einander ab. Auf der einen Seite erfährst du Glück, auf der anderen Unglück. Wenn man ständiges Glück erwartet oder ständigen Tag, wird man das Leben während der Nacht für ungerecht halten.

 

Aus dem Gefühl heraus, ungerecht behandelt zu werden, entstehen Wut, Ohnmachts- und Rachegefühle.

Durch diese wird die Erfahrung der Welt als negativ empfunden. Unschuldige Wesen, die herzliche Offenheit zeigen, werden aus Neid verletzt und gehasst. Unschuld wird in einer Gesellschaft, die auf freiem Wettbewerb beruht, nicht geduldet. Der Wolf nimmt keine Rücksicht auf Lämmer. Und so hinterlässt der Beutezug der Falken eine lange Spur erschlagener Tauben. Das ist typisches Schicksal im Leben der Menschen.

Ein geliebter Mensch zieht sich zurück und es bricht einem das Herz. Skepsis stellt sich ein. Herzensbrecher gibt es bei jedem Geschlecht. Oder man verliert das Geliebte durch einen Unfall.

Gefühle des Schmerzes gehören zur Dunkelheit. Melancholie ist die Traurigkeit der Nacht. Hier ist der dunkle Acker des Lebens, das Feld der Sehnsucht nach Tod, Verlöschen und Erlösung. Die Seelenqualen erscheinen endlos.

 

Die Antwort auf die Frage nach dem Warum ist schon gegeben: Dualität. Positive Gefühle wie: ich fühle mich so bevorzugt, ich bin so glücklich, schlagen um in: Ich werde so ungerecht behandelt. Ich hasse das Leben.

Liebe und Hass wechseln. Antipathie und Sympathie erfahre ich in kleinen und in langen Zyklen. Die Dualität drückt sich in der Sprache in Sprichwörtern aus. Ein Beispiel: „Glück im Spiel, Pech in der Liebe.“

Was Mangel und Fülle, Pessimismus und Optimismus und den Wechsel des einen in das andere angeht, entstehen die mentalen Probleme dadurch, dass wir meinen, wir verdienen die dunklen Aspekte nicht. Es herrscht allgemeiner Widerstand gegen die Nacht und es wird versucht, den Tag mit künstlichem Licht zu verlängern.

Jeder Mensch ist vom Wandel betroffen, es gibt keine Ausnahmen. Positive Erfahrungen wechseln sich mit negativen ab und in diesem Spannungsfeld der Emotionen entsteht Bewusstheit und aufgrund der Erkenntnis wandelt sich auch das Bewusstsein, die Verfassung des Geistes wird klarer.

Gefühle der Entspannung entstehen aus der Erfahrung der Anspannung. Anspannung entsteht durch Einseitigkeiten. Diese wiederum sind eine Folge der wechselnden Intensität der Begeisterung, der sich wandelnden Motivationskräfte.

Eine starke Motivationskraft beispielsweise lässt mich glauben, ich sei ein besonderes, einmaliges, gutes und engelhaftes Wesen.

Das positive und idealistische Selbstbild entspringt der unbewussten Triebkraft der Eitelkeit. In der Motivationskraft A3 liegt die Wurzel des Narzissmus.

Andere Menschen wiederum werden stark von selbstkritischen Energiefeldern und ihrer Pessimismus erzeugenden Einstellung motiviert. Die Motivationskraft B3 führt die Aufmerksamkeit des Geistes in die Tiefe und konfrontiert sie mit der gesamten Palette der dunklen Gefühle von Neid bis zum Selbsthass.

Optimismus und Pessimismus wechseln wie Ebbe und Flut. Der Geist, der innere Beobachter kann beiden Gefühlen gegenüber eine neutrale Position einnehmen. Allerdings ist diese in jungen Jahren noch sehr schwer zu erreichen, denn die Gefühle (Motivationskräfte) schlagen noch hohe Wellen im Sturm des jungen Lebens.

 

Im Verlauf des Lebens gelangt das Schiff in stillere Wasser und innerer Friede breitet sich aus, wurzelnd in zunehmender Toleranz und Gelassenheit.

Habe ich ein Recht darauf, glücklich zu sein? Bin ich verflucht, weil mich das Pech verfolgt? Der intellektuelle Versuch, sich diese Fragen zu beantworten, führt zu immer tieferen philosophischen Erkenntnissen. Die tiefste philosophische Erkenntnis, die ich durch die östliche Advaita Philosophie und die westliche Quantenphysik erfuhr, löst die Dualität im Licht ihrer Logik auf und alle Fragen werden irrelevant. Sie verschwinden wie kleine weiße Wolken am blauen Sommerhimmel im Nichts.

Was die Sonne und die klare Sicht verdunkelte sind Wolken.

Eine der Wolken hatte den Namen: Warum?

  

P. S. Die psychologische Ebene mit ihren analytischen Fragen: „Warum?“, hält den Geist in diesem Mechanismus so lange fest, bis er in die mystische Ebene übergehen kann. Aus der mystischen Sicht, das heißt im Augenblick des reinen Seins, ist der Vorgang des Fragens und mit diesem alle Fragen irrelevant.

 

HKD

 

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HKD

 

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Taken on July 6, 2010