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Friedensengel - München - Ostansicht | by digital cat 
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Friedensengel - München - Ostansicht

Friedensengel - München - Ostansicht ... mit Sightseeing-Bus ...

 

Der Friedensengel ist ein Denkmal im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Es ist Teil der Maximiliansanlagen und point de vue am östlichen Ende der eine Sichtachse bildenden Prinzregentenstraße. Isarseitig liegt ein leicht über das Straßenniveau erhöhter Platz, auf dem sich ein Brunnen mit einem wasserspeienden, von vier Fontänen umgebendem Delfin befindet. Zwei Treppen führen zu einer Aussichtsterrasse. Hier erhebt sich eine 38 Meter hohe Säule im korinthischen Stil, auf deren Spitze das Standbild des Friedensengels steht. Es handelt sich um die Nachbildung der Nike des Paionios.

Der Friedensengel erinnert an die 25 friedlichen Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Das Denkmal mit seinem kleinen Tempel zeigt die Porträts der Deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III., Wilhelm II., des Reichskanzlers Otto von Bismarck und der Generäle Helmuth von Moltke, Albrecht von Roon, Ludwig von der Tann, Jakob von Hartmann und Siegmund von Pranckh. In der Halle des Tempels befinden sich Goldmosaike, die Allegorien von Krieg und Frieden, Sieg und Segen für die Kultur darstellen.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. Mai 1896, die feierliche Enthüllung war am 16. Juli 1899. Die Skulptur aus blattvergoldetem Bronzeguss war eine Gemeinschaftsarbeit der Künstler Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier. ... aus Wikipedia ...

de.wikipedia.org/wiki/Friedensengel

 

Das in den Jahren 1896 bis 1899 nach einem Wettbewerbsentwurf der Bildhauer Heinrich Düll, Max Heilmeier und Georg Petzold errichtete und schon früh als Friedensengel bezeichnete Münchner Friedensdenkmal wurde nach dem Vorbild der Nike von Neapel gestaltet und stellt keinen Engel, sondern einen geflügelten Friedensgenius dar. Doch schon kurz nach der Enthüllung am 16.7.1899 mischte sich die Titulation als Engel in die Diskussion – wohl nicht zuletzt wegen der angeblich unfreiwilligen Ähnlichkeit des Denkmales mit dem Engel in Wilhelm von Kaulbachs Gemälde „Zu Gott Engel“.

 

Im südlichen Mosaik Sieg findet sich im Innenbild nochmals die Siegesgöttin, die

einen Krieger bekränzt, ein Löwe auf blauem Grund verweist auf den bayrischen

Anteil.

Im nördlichen Mosaik Krieg ist der Zweikampf antiker Krieger neben zum Todes-

biss ansetzende Schlangen dargestellt.

Auf dem östlichen Mosaik Segen der Kultur führt zu Seiten einer thronenden

Frau, die eventuell Demeter symbolisiert, ein Bauer den Pflug hinter zwei Och-

sen, auf der anderen Seite sind ein Schmied und sein Gehilfe bei der Arbeit zu

sehen.

Auch im westlichen Mosaik Frieden ist erneut eine Frau zu sehen, zu deren linker

Seite sich ein lesender Mann auf niedrigem Klappstuhl sowie eine Eule als Sym-

bol der Göttin Athene befinden, rechts von ihr ein Bildhauer bei der Arbeit an ei-

nem Palladion.

... Quelle ... siehe ...

www.kaththeol.uni-muenchen.de/lehrstuehle/moral_theol/sem...

 

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Taken on April 24, 2011