new icn messageflickr-free-ic3d pan white

Residenz Eichstätt - Spiegelsaal

Residenz Eichstätt - Spiegelsaal

 

Die Residenz Eichstätt, der ehemalige Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe am Residenzplatz in Eichstätt, ist ein dreiflügeliger Schlossbau der Barockzeit. Hervorzuheben sind insbesondere das repräsentative Treppenhaus mit einem kunstvoll geschmiedeten eisernen Treppengeländer und einem Deckenfresko von Johann Michael Franz, das den Sturz des Phaethon zeigt, sowie der Spiegelsaal, den ebenfalls mythologischen Szenen als Deckenbild in Leimfarben aus der Hand des gleichen Künstlers zieren.

Nach der napoleonischen Ära, die das Ende des Hochstifts Eichstätt und seinen Anschluss an Bayern bedeutete, diente die Residenz von 1817 bis 1833 Eugène de Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, Stiefsohn Napoleons und Schwiegersohn des bayerischen Königs Max I. Joseph mit seiner Familie als Wohnsitz.

Seit 1976 befindet sich dort das Landratsamt des Landkreises Eichstätt. (aus Wikipedia)

 

Raymund Anton Graf von Strasoldo (* 29. April 1718 in Graz, Österreich; † 13. Januar 1781 in Eichstätt) war Bischof des Bistums Eichstätt und Fürstbischof des Hochstifts Eichstätt. Fürst Strasoldo war ein für das Hochstift bedeutender Bauherr des Rokoko. Bei Beilngries ließ er 1760-64 durch seinen Hofbaudirektor Maurizio Pedetti eine alte Grafenburg der Hirschberger zum dreiflügeligen fürstlichen Jagdschloss, einem Juwel des Rokoko, umgestalten und eine dreieinhalb Kilometer lange Fürstenstraße zum Schloss anlegen. Hier hielt er sich bevorzugt auf, und mehrere zeitgenössische Bilder, die ihn zeigen, hängen dort noch heute. 1764 ließ er zehn Staatsstraßenzüge durch sein Fürstbistum bauen, insgesamt 111 Kilometer mit steinernem Unterbau und von Baumalleen flankiert. In Eichstätt ist unter seiner Herrschaft 1758 das Waisenhaus, 1776/77 am Residenzplatz die 19 Meter hohe Mariensäule über einem geschwungenem Wasserbassin durch Pedetti entstanden. Auch ist ihm die 1776 ebenfalls von Pedetti ausgeführte Rokoko-Innenausstattung des 2. Obergeschosses der Residenz, der Spiegelsaal 1768/69 als Audienz- und Festsaal und die seidentapetengeschmückten angrenzenden Räume, sowie der Einbau des repräsentativen Stiegenhauses zu verdanken. Von Pedetti ließ er sich auch den Residenzgarten, insbesondere den Mittelpavillon, umbauen. Im Hochstift findet sich noch mehrmals sein Wappen an Gebäuden, die sein Hofbaudirektor errichtete, z. B. in Ornbau am Kastenamt.

 

www.israelim.info/isr/israel.html?view=mediawiki&arti...

de.wikipedia.org/wiki/Raymund_Anton_von_Strasoldo

 

Stuckarbeiten der Wessobrunner Schule

de.wikipedia.org/wiki/Wessobrunner_Schule

4,293 views
3 faves
0 comments
Taken on August 28, 2009