2016 GTG Reiden bei Iris und Markus
Das vom vergangenen Samstag wurde wiederum zu einem dieser gefreuten Anlässe, der sämtlichen Teilnehmern wohl in bester Erinnerung bleiben wird. Aus Nah und Fern kamen sie angereist; per Auto natürlich; all die kistenschleppenden Dampfer-Kollegen, ausser Markus H., der, wie auch diesmal, mit dem Zug anreiste und seine überaus gewichtige unbedingt zu Fuss bis zum recht weit entfernten Ziel schleppen wollte!

Unsere Gastgeber Markus und Iris organisierten zudem termingerecht herrliches Wetter für dieses von wohltuender Kameradschaft geprägt gewesene, spätsommerliche Gartenfest. Drehpunkt war logischerweise die herrlich angelegte, zweispurige G1-Anlage, wo auf und neben den Gleisen erst einmal ein zielorientiertes Tun mit Einschreiben, Auspacken und Aufrüstgleisauswählen zu beobachten war. Nur Gerald L., der Frühaufsteher, dampfte mit seiner seinem nahenden Ziel entgegen, während Lukas Sch. mit seinen Vorbereitungen begann.

Mittagszeit. Unsere Gastgeberin Iris dürfte bereits Stunden hinterm Herd und Backofen verbracht gehabt haben, um uns mit einem ausserordentlich köstlich mundeten zu verwöhnen. Der Erfolg war dann auch hammermässig und durchschlagend. Zum Dessert gab‘s verschiedene, leckere Kuchen und natürlich Kaffee. Ein ganz grosses, herzliches Dankschön an Dich liebe Iris.

Wie’s an solchen Dampfer-Events logischerweise ist, die meisten Gesichter sind vertraut, man freut sich einander zu sehen, berichtet, diskutiert, fachsimpelt und erfreut sich immer aufs Neue beim Anblick der vorbeidampfenden, altbekannten Lokomotiven und Zugskompostionen. Aber ab und an gibt’s auch Neues oder Seltenes zu entdecken, wie es an diesem Tag der Fall war.

Für seine Gleisanlage baute Markus eine sehr schöne, genietete Stahl-Fachwerkbrücke, die von ihm in den am Wohnzimmerfenster vorbeiführenden Streckenabschnitt eingefügt wurde. Das ganz Besondere aber ist die mitten auf der Brücke montierte, aus vier Weichen bestehende Kreuzungsstelle. Er könne belegen, dass es sowas tatsächlich gegeben habe, erklärte Markus. Die bisherigen hinter dem Busch versteckten Kreuzweichen wurden abgebaut.

Geralds chinesische „QJ“ Class 2-10-2, ein kohlegefeuerter 5-Kuppler-Koloss, schwarz/rot und auf den Windleitblechen aufgesetzten, grossen chinesischen Schriftzeichen aus poliertem Messing war ein ungewohnter Blickfang. Im Betrieb dann, von Gerald mit seiner österreichischen, sehr rauchfreudigen Kohle befeuert, konnte der damit erzielte Eindruck ebenfalls als kolossal bezeichnet werden.

Ernst H. brachte seine grüne mit, eine der beiden Meisterwerke die, gemeinsam mit Hans Peter W., in rund 10-jähriger Bauzeit entstanden sind. Der Berichtende kann sich die Behauptung nicht verkneifen, dass diese Maschinen im Modellbau der Spur 1 wohl zum Perfektesten überhaupt gehören dürften. Und das Highlight des Tages für den Schreiberling, Ernst’s Maschine zum ersten Mal unter Dampf und auf der Strecke erlebt gedurft zuhaben.

Rundum herrschte sehr reger Betrieb bei bester Stimmung. Es wurde ohne Unterbruch gedampft, viel diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht, zugehört, oder einfach nur genüsslich träumerisch zugeschaut. Die Sonne stand schon recht nahe am Horizont, als es hiess: „Ende Feuer“. Sehr schade eigentlich.

Nach dem Aufräumen, Verpacken und Verladen fuhren wir zum traditionellen, gemeinsamen Abendessen im höher gelegenen Landgasthof .

So endete ein ungemein herrliches und von Kameradschaft geprägtes .

Lieber Markus, liebe Iris, wir danken Euch von ganzem Herzen für den tollen Tag im Garten und für die uns entgegengebrachte, warmherzige Gastfreundschaft …und ganz speziell Dir Iris, für Dein überaus köstliches Mittagessen und all die feinen Kuchen zum Dessert.

Wir freuen uns bereits auf einen nächstes Mal, wenn’s wieder heisst: „Kommt nach Reiden“.

07.09.2016 Heiri

Ev. noch weitere Fotos
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