Live-Hörspeel: De Flaamske Flees
03.03.2015 im wilhelm13

mit Herwig Dust, Karin Linden, Cay-Henrik Meyer und Britta Junker
musikalisch umrahmt von Martin Engbers in Kooperation mit dem Literaturbüro Oldenburg

„De flaamske Flees“ begibt sich als Live-Hörspiel auf Spurensuche in Oldenburg. Auf der Suche nach historischen Ereignissen, die bis in die Gegenwart wirken, stellt es die Bedeutung des scheinbar Wertlosen in den Mittelpunkt: Der Provenienzforscher Dr. Markus Kenzler entdeckt im Jahre 2015 in der Sammlung des Landesmuseums eine einzelne Fliese aus dem 16.Jahrhundert. Dr. Walter Müller-Wulkow, ein ehemaliger Direktor des Hauses, bekam sie 1942 in Amsterdam von dem jüdischen Kunsthändler Mozes Mogrobi geschenkt. Der Provenienzforscher möchte das Raubkunststück an die recht-mäßige Erbin zurückgeben, eine niederländische Rentnerin in Elisabethfehn. Eine Suche nach der Geschichte der Gegenwart und der Bedeutung des scheinbar Wertlosen. Basierend auf einer wahren Begebenheit

„Hörsspeel, een egen Art van Literatur, wo dat Wiesen un dat Doon an dat fastleggt sünd, wat de Hörfunk an besünner Vörgaven hett un so blots dör de Upföhrn (Sendung) to een Kunstwark warrd. Wat dat Hörspeel utmaakt is de Ton, wull seggen Spraak, Luud un Musik, man de Wöör de snackt warrd, de Stimm liekerwiel as „Verkörperung“ een besünner Bedüden tokaamt. Wenn man sick blots up dat Akustische betrecken deit, denn suert dor besünner Formen van en binnersten Monolog bi rut un dat man free över Tiet un Ruum ümgahn kunn. Quelle: Meyers Grosses Taschenbuchlexikon in 24 Bänden, 1987.“ Niederdeutsch von Stefan Meyer
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