Ostermarsch in Berlin 31.03.2018
Rund 1.000 Menschen beteiligen sich am diesjährigen Ostermarsch für Frieden und Abrüstung in Berlin. Der Demonstrationszug zieht durch den Stadtteil Moabit.
Die Veranstaltung steht, wie schon die letzten Jahre, ganz im Zeichen einer pro-russischen und klar anti-westlichen Haltung. Während auf Schildern und in Reden die USA, NATO und die Bundesregierung ausgiebig für alles Schlechte der letzten Jahrzehnte kritisiert werden, finden sich keinerlei kritische Anmerkungen zu Russland und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trotz der engen Allianz Putins mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad, der militärischen Besetzung der Krim und den russischen Soldaten im Osten der Ukraine, steht die Unterstützung Russlands im Vordergrund. Es sind jedoch auch Fahnen Nordkoreas, der DDR und der Sowjetunion zu sehen. Auch Irmela Mensah-Schramm war in Begleitung von Mathias Tretschog unter den Teilnehmern. Ebenso der rechtsradikale Marc K. Zudem auch Unterstützung für das syrische Regime, sowie Personen aus dem Friedensmahnwachen-Umfeld.
Als Redner tritt neben der unermüdlichen Laura von Wimmersperg auch der wegen seiner Querfront-Verstrickungen kritisierte Linken-Politiker Diether Dehm, MdB auf. Auch Eugen Drewermann hält eine längere Rede mit dem inhaltlichen Fundus der Achtziger und Neunziger des letzten Jahrhunderts.
Kurdische Aktivisten aus den Reihen der PYD bzw. YPG/YPJ bilden einen eigenen Block auf der Demonstration.
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