01.05.2014 Naziaufmarsch in Rostock

by michaeleulenbrink

Den traditionellen 1. Mai nutzte die rechtsextreme NPD, um in Rostock einen Aufmarsch durchzuführen. Da aber die eigentliche Route durch „Groß-Klein“ durch 700 Gegendemonstranten blockiert wurde und es zu einer Sabotageaktion auf der Zugstrecke Richtung Warnemünde kam, wurden die 300 Neonazis nach Dierkow gefahren.
Weit kamen die 300 Nazis auf ihrer angestrebten Ausweichroute durch Rostock Dierkow über Toitenwinkel Richtung Hauptbahnhof allerdings nicht. So kam es nach wenigen hundert Metern aufgrund einer Sitzblockade von knapp 60 Menschen zum ersten Stopp, jedoch wurde sie nach wenigen Minuten geräumt. Hierbei wurden Journalisten von der Polizei einige Meter nach hinten getrieben und die Sicht auf die Räumung behindert.
Auf dem weiteren Weg kam es immer wieder zu spontanen Sitzblockaden, die aber schnell wieder geräumt wurden. Währenddessen formierte sich eine Blockade hinter der Brücke Richtung Innenstadt, die es den Nazis nicht möglich machte, weiter zu marschieren. So mussten sie ihre Abschlusskundgebung im dünnbesiedelten Teil Rostocks abhalten. Nach Auflösung der Versammlung gab es mehrere Ausbruchsversuche der Neonazis, die erst nach einigen Minuten von der Polizei unter Kontrolle gebracht werden konnten. Danach liefen sie Richtung Hauptbahnhof, in dem es dann zu einigen Angriffen auf Gegendemonstranten kam.
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