Die erste Kamera, die ich in der Hand hielt, war eine Bilora Boy Box, eine Rollfilmkamera Typ 127, also 6x4,5cm. Damit fotografierte eher mein Vater, und auf einer 8er Filmrolle waren meist die Bilder von mehreren Jahren vereint.

Meine erste eigene Kamera bekam ich 1963, eine Kodak Instamatic 224 mit 126er Kassettenfilm 28x28mm.

In der Schulzeit trat ich der Foto-AG (AG=Arbeitsgemeinschaft) bei, in der ich mit meiner ersten "richtigen" Kamera arbeitete, einer vollmechanischen Praktika Nova I, die noch einen externen Belichtungsmesser brauchte.

1975 kaufte ich mir die erste Nikon, Nikkormat, die etwas später durch die Nikon EL2 ersetzt wurde.

Um Auftragsarbeiten für eine Flensburger Werbezeitung ("Moin Moin", damals noch in Kunstdruck) zu ermöglichen, kam 1978 eine Mamiya C330 dazu, Rollfilm 120 6x6cm. Damit fotografierte ich für Anzeigen Immobilienobjekte und Autos. Mit dem Honorar finanzierte ich mein Hobby.

Nachdem ich 1981 in den Fotohandel gegangen war, verging mir die Lust am Fotografieren ein paar Jahre. Eigentlich nur noch im Urlaub fotografiert.

1999 begann für mich die digitale Fotografie mit einer Olympus UZ C2100 mit "atemberaubenden" 2,1 MP. So richtig kam aber keine Lust am Fotografieren auf. Auch nicht, als ich die Oly gegen eine Konica Minolta DiMAGE Z3 eintauschte. Mit der entdeckte ich aber meine Liebe zur Fotografie neu. Sie machte mir Lust auf eine richtige Kamera, eine DSLR. Mein Einstieg war im Juni 2009 eine Nikon D60, und vier Jahre später eine Nikon D300s, eine professionelle DSLR im APS-C Format, bei dem ich seitdem geblieben bin.

 

Jetzt kommt der interessante Teil meiner Geschichte:

Die D300s war zugegebenermaßen recht groß und schwer. Als Ergänzung suchte ich danach eine kleine Immerdabei, bei der ich keine großen Abstriche bei der Bildqualität machen musste. Da das Angebot für mich unüberschaubar war, fragte ich im Nikon Forum nach einer Kaufempfehlung. Einige rieten mir, mir mal die Fujifilm X10 anzuschauen. Nachdem ich viele begeisterte Berichte von Benutzern der X10 gelesen hatte, erstand ich eine gute gebrauchte X10 und war total verschossen in das Fuji-System. Die große Nikon D300s verkaufte ich, nachdem ich die X-E1 mit dem extrem guten Kit-Objektiv bekam.

 

Ich las die begeisterten Stimmen der X100-Benutzer und, obwohl ich mich mit der Entscheidung, für eine Prime-Lens-Kamera so viel Geld zu zahlen, schwer tat, legte ich mir eine X100S zu. Das war DIE Kamera überhaupt, die ich fast nicht mehr aus der Hand legte. Ein Jahr später die X100T, die S verkauft. Die X100T ist fast immer "am Mann", während die X-T1 (die löste nach einem Jahr die X-E1 ab) nur für Spezialaufgaben (extreme WW-Aufnahmen und Macro, Porträt) herhalten muss.

 

Für mich bedeutet Fotografieren eigentlich Sehen und das Gesehene im Moment festhalten. Ich fotografiere ganz häufig die selben Motive, um nachher festzustellen, dass es immer interessante Lichtvarianten gibt.

Read more

Kleiner Rundblick

  • JoinedJuly 2009
  • OccupationRadio- und Fernsehtechniker, Großhandelskaufmann, Webdesigner (Fotograf)
  • HometownFlensburg

Testimonials

Have something nice to say about Jürgen Bödecker? Write a testimonial