Lärchenborke mit Flechten ...
listen the forest song
Was sind Flechten?
Flechten bilden eine Lebensgemeinschaft eines Pilzes mit einer Alge. Diese Lebensgemeinschaft stellt ein empfindliches Gleichgewicht zwischen den beiden Lebenspartnern dar. Jeder schädliche Einfluss auf einen der beiden Partner kann zu Entwicklungsstörungen oder gar zum Absterben dieser Symbiose führen.
Daher sind Flechten auch sehr feine Indikatoren für schädliche Einflüsse, sprich Umweltverschmutzung .
Man kann dies gut beobachten, indem man Bäume, beginnend in einem Stadtzentrum und schrittweise sich davon in die Agglomeration entfernend, nach Flechten untersucht. Je weiter man sich "aufs Land" begibt, umso mehr Flechten wird man finden. Sie sind ein direkter Indikator für die Luftqualität.
Machen Sie diesen Versuch, er wird sich lohnen und vielleicht auch zu ein paar Gedanken anregen. Verschiedene Flechtenarten finden auch in der Medizin ihre Verwendung.
Flechten sind neben den Pilzen ebenfalls eine durchaus beachtenswerte Lebensform und werden botanisch zu Lichens eingeordnet.
Wie leben Flechten?
Flechten bestehen aus feinen, eng verschlungenen Pilzfäden, welche im engen Kontakt mit den Algen stehen. Sie umspinnen die Algen oder dringen gar, mit speziellen Saughyphen in sie ein.
Dies ermöglicht den Austausch von Stoffen zwischen den beiden Lebenspartnern. Sie bilden somit eine Symbiose und beide Partner profitieren von dieser Lebensgemeinschaft. So kann die Alge, mit Hilfe des Chlorophyll und Sonnenlicht Stärke (Glucose), die Lebensgrundlage des Pilzes, bilden. Als Gegenleistung bietet der Pilz der Alge Lebensraum, Schutz vor Austrocknung und ermöglicht der Alge ein Dasein in ihr, sonst unzugänglichen, Lebensräumen. Zudem ist der Pilz in der Lage der Alge auch mineralische Stoffe zu liefern. Etwas salopp ausgedrückt hält sich der Pilz die Alge, wie der Bauer die Milchkühe.
So ist es möglich, dass Flechten auch in den unwirklichsten Lebensräumen, ja sogar auf nacktem Fels gedeihen (runde Flecken auf Fels und Steinen). Wer von wem profitiert ist schlecht abzuschätzen, doch ist die Annahme, dass der Pilz der Profiteur ist wahrscheinlicher. Flechten an Bäumen sind Epiphyten und schaden den Bäumen nicht.
Sie wachsen nur langsam (einige Arten weniger als 1mm pro Jahr) und können sehr alt werden (bis mehrere hundert Jahre).
Wo leben Flechten? Flechten sind in der Lage auch die unwirklichsten Lebensräume zu besiedeln, da sie durch die Symbiose eigentlich völlig unabhängig sind. Sie sind Extremisten. Als Pioniere gedeihen rund 20'000 Flechtenarten auf unserem Globus, auch jenseits der Grenzen der übrigen Pflanzenwelt. Auf Bäumen, Steinen, Gartenzäunen, Hausmauern, ja sogar auf Glas, Blech und anderen Orten sind sie anzutreffen. In der Schweiz gibt es rund 2'000 Arten der Flechten. Sie überleben sogar in Temperaturen bis minus 48 Grad Celsius ohne zu erfrieren und bis zu plus 80 Grad durch Trockenstarre. Die bevorzugte Temperatur liegt jedoch bei ca. 10 Grad Celsius. Aber auch bei Temperaturen unter 0 Grad können sie noch Photosynthese durchführen. Im Gegensatz zu höheren Pflanzen kann die Flechte ihren Feuchtigkeitshaushalt nicht selber regulieren, sie enthält gerade soviel Feuchtigkeit wie ihre Umgebung. Da sie Feuchtigkeit benötigen wachsen sie vorzugsweise auf der Wetterseite (Regen) und liefern so einen Hinweis auf die Himmelsrichtung (Wetterseite), sie können aber auch mit der Feuchtigkeit aus der Luft (Tau) überleben. Die Wetterseite ist geographisch unterschiedlich. Sie bevorzugen saubere Luft, da schädliche Umwelteinflüsse die Symbiose stören. Bereits geringe Luftverschmutzungen hinterlassen bei den Flechten ihre Spuren durch Verfärbung und Wachstumsstörungen. Wer kennt nicht die ausgiebigen Flechtenbehange der Bäume in der reinen Luft in den Bergen. Diese gibt es im Mittelland längst nicht mehr.
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Uploaded on Nov 29, 2009
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Lärche
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Die Seele wird beim Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um
Erich Kästner
zur Lärche :
Die Europäische Lärche ist ein sommergrüner Baum, der ein Alter von maximal 600 Jahren, Wuchshöhen von 54 Meter und Stammdurchmesser (Brusthöhendurchmesser) von bis zu 1,5 m erreicht. Die Baumkrone ist schlank-kegelförmig. In Blitzingen im Wallis wurde vor einigen Jahren ein 30 Meter hoher Baum mit 686 Jahresringen (in 7 Meter Stammhöhe) gefällt, der also etwa im Jahre 1280 gekeimt haben muss. Trotz des alle sieben bis zehn Jahre aufgetretenen Befalls mit dem Lärchenwickler hätte der gesunde Baum wahrscheinlich noch Jahrhunderte leben können. Im Ultental stehen drei Lärchen, die auf 850 Jahre geschätzt werden.
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Uploaded on Nov 28, 2009
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firewood for cold days
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... a wood fire is magical ...
These hardwoods burn well and slowly,
Ash, beech, hawthorn oak and holly.
Softwoods flare up quick and fine,
Birch, fir, hazel, larch and pine.
Elm and willow you'll regret,
Chestnut green and sycamore wet
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Uploaded on Nov 24, 2009
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am stillen Fluss
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Air for G String ( J.S.B.ach ) from swingle singers album Place Vendome with the Modern Jazz Quartet ... one of my all time favorites ...
Regen in der Dämmerung
Der wandernde Wind auf den Wegen
War angefüllt mit süßem Laut,
Der dämmernde rieselnde Regen
War mit Verlangen feucht betaut.
Das rinnende rauschende Wasser
Berauschte verwirrend die Stimmen
Der Träume, die blasser und blasser
Im schwebenden Nebel verschwimmen.
Der Wind in den wehenden Weiden,
Am Wasser der wandernde Wind
Berauschte die sehnenden Leiden,
Die in der Dämmerung sind.
Der Weg im dämmernden Wehen,
Er führte zu keinem Ziel,
Doch war er gut zu gehen
Im Regen, der rieselnd fiel.
Hugo von Hofmannsthal
°
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Uploaded on Nov 10, 2009
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golden
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Leaves
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"How silently they tumble down
And come to rest upon the ground
To lay a carpet, rich and rare,
Beneath the trees without a care,
Content to sleep, their work well done,
Colors gleaming in the sun.
At other times, they wildly fly
Until they nearly reach the sky.
Twisting, turning through the air
Till all the trees stand stark and bare.
Exhausted, drop to earth below
To wait, like children, for the snow."
Elsie N. Brady, Leaves
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Uploaded on Nov 5, 2009
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