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Sugarbabies - El Lokal Zürich - 16. September 2005 | by eatmusic
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Sugarbabies - El Lokal Zürich - 16. September 2005

Konzert Sugarbabies

El Lokal Zürich, 16.9.05

 

Partyband von Bubi Rufener & Kuno Lauener.

Berner Zeitung, 19.09.05:

 

Rockprofis für einmal als Hobbyrocker

 

Was machen die Musiker von Züriwest in ihrer Freizeit? Sie gründen eine Rock-Coverband und geben Konzerte.

 

«Die Hobbyrocker schlagen zurück» ist ihr Motto: Die Sugarbabies mit den Züriwest-Musikern Kuno Lauener, Küse Fehlmann und Gert Stäuble und dem Berner Sänger Bubi Rufener und dem ehemaligen Phon Roll-Gitarristen Carlos Häfliger widmen sich ganz dem einfachen, geradelinigen Rock. Mit Züriwest aus Bern haben die Sugarbabies ausser den Musikern jedoch nichts gemeinsam - auch nicht die Herkunft: «Hallo zusammen, wir sind die Sugarbabies aus Ostermundigen», eröffnet Rufener das Konzert am Donnerstagabend in der Kulturfabrik Kofmehl. Kuno Lauener ist für einmal nicht der Sänger, sondern spielt Bass, und das tut er ganz gut. Die «Sugarbabies» spielen ausschliesslich Coversongs: Stücke von Jimmy Hendrix werden ebenso geklaut wie Songs von AC/DC und The Who. Ein Stück stammt sogar aus Robbie Williams’ Feder, tönt in der Sugarbabies-Version aber deutlich härter und rockiger als im Original. Dem Publikum - das Durchschnittsalter ist rund zehn Jahre höher als normalerweise im Kofmehl - gefällts: vom ersten Lied an wird geklatscht und mitgesungen.

Mächtig ins Zeug gelegt

 

Die Sugarbabies sind aus einer Notsituation entstanden: Züriwest hätte an der Eröffnung des neuen Wankdorf-Stadions spielen sollen, nur hatten dann nicht alle Züriwest-Musiker Zeit. Also gründeten die Musiker, die Zeit hatten, eine Band, holten Rufener und Häfliger als Verstärkung und tauften sich «Sugarbabies». Rufer legt sich mächtig ins Zeug auf der Bühne, und auch seine Kollegen rocken wie verrückt. Dass Lauener und Fehlmann von Hause auf keine wilden Rocker sind, zeigt sich, als sie beim Gitarrenspielen mit viel Körpereinsatz fast die Köpfe zusammenstossen. Die Sugarbabies spielen nichts von Züriwest, trotzdem erinnert die Musik wegen des Stils von Fehlmann ab und zu an die erfolgreiche Berner Band. Die Stimme Rufeners wird im Verlauf des Konzerts immer heiserer, was aber nicht stört, da Rufener schliesslich Rocksongs und keine Opernarien singt. Nach nur 45 Minuten verlassen die Sugarbabies bereits die Bühne, was das Publikum aber nicht akzeptiert: mit hartnäckigem Applaus und Gejohle holt es die Band zurück auf die Bühne.

Mit Repertoire am Ende

 

Plötzlich steht Lauener am Mikrophon und singt ein Lied, das Publikum jubelt, vor allem die Frauen. Nach ein paar Liedern verlassen die Sugarbabies zum zweiten Mal die Bühne - und werden noch einmal auf die Bühne geklatscht. «Es ist uns ein wenig peinlich, aber wir können keine anderen Lieder mehr», sagt Rufener, und so stimmt die Band halt noch einmal «TNT» von AC/DC an. Die Sugarbabies erfinden nichts neu - aber sie haben sichtlich Spass auf der Bühne, und das Publikum lässt sich davon anstecken.

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Taken on September 16, 2005