9. November 2013
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland weit über 1500 Synagogen zerstört. Auch in Osnabrück brannte in der Pogromnacht die Synagoge an der heutigen Alten Synagogenstraße. Angehörige nationalsozialistischer Organisationen verfolgten und misshandelten jüdische Bürger und plünderten ihre Geschäfte und Wohnungen.

Seit nunmehr 13 Jahren richten Osnabrücker Schulen in Erinnerung an die Verbrechen dieser Nacht die zentrale Gedenkveranstaltung aus. Zum 75. Jahrestag des Pogroms haben Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums diese Aufgabe übernommen. Am 10. November fand die Gedenkfeier in der Aula des Schlosses Osnabrück unter dem Motto "Aussichten-Einsichten" statt. Dabei wurde das Traditionsgymnasium in das Zentrum der historischen Ereignisse gestellt. Anhand der eigenen Schulgeschichte wurde das damalige Geschehen kritisch beleuchtet. Im Anschluss an die Gedenkfeier wurde ein Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der Alten Synagogenstraße überleiten. Am Mahnmal Alte Synagoge wurde dann Kränze niedergelegt. Fotos: Angela von Brill
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