SSB Archiv Abessinienkrieg Völkermord 1935
Fotos über die Gräueltaten der faschistischen italienischen Alpini und Carabinieri im Abessinienkrieg (Äthiopien) in den Jahren 1935 bis 1938.


Denkmal der Schande
Denkmal der Besatzungsmacht
Denkmal der Kriegsverbrecher
Denkmal der Faschisten
Denkmal der Giftgas-Mörder
Gesslerhut für Tirol

Geplagt vom Größenwahn eröffnete am 3. Oktober 1935 Mussolini in Ostafrika den größten Kolonialkrieg der Geschichte. Eine Feuerwalze von 400 000 modernst gerüsteter Soldaten, dreimal soviel wie Amerika beim Überfall auf den Irak, sollte einen Blitzsieg über die oft nur mit Lanzen und Gewehren kämpfenden Soldaten des Kaiser von Äthiopien (Abessinien) erzwingen. Das Land, obwohl seit 1923 Mitglied des Völkerbundes, erhielt von Genf nur moralische Unterstützung. Die Männer des Negus, ihre Geländekenntnisse nutzend, leisteten zähen und tapferen Widerstand. Zur Jahreswende 1935/36 drohte den Italienern ein peinliches Fiasko auf breiter Front. Den vor der ganzen Welt unsterblich blamierten „Hel¬denarmeen des Duce“ blieben mit dem Einsatz von Giftgas aus der Luft ein letztes Gegenmittel. Am 23. Dezember wurden, sozusagen als christliche Weihnachtsgabe, die ersten Fässer mit Giftgas abgeworfen. Wahl- und rücksichtslos traf es Truppen, Bauern, Viehhirten, Flüchtlinge an den Ufern des Tacazze.
Der britische Arzt John Melly, Leiter des Britischen Roten Kreuzes im Kriegsge¬biet, berichtete entsetzt und empört: „Das ist kein Krieg, es ist auch kein Blutbad, es ist eine Folterung von Zehntausenden wehrloser Männer, Frauen und Kinder mit Bomben und Giftgas“.
Der Delegierte des Internationalen Roten Kreuzes, Marcel Junod, beschrieb was er als Augenzeuge vorfand: „Überall liegen Menschen. Zu tausenden liegen sie da.... An ihren Füßen, an allen Gliedern sehe ich grauenhafte, blutende Brandwunden,..“
Italien perfektionierte, am Boden hilf- und sieglos, den Gaskrieg und setzte über lange Zeit Senfgas, Arsen, Phosgen und Yperit ein und hinterließ eine Spur des Grauens. Die ita¬lienische „Spezial-Bombe C 500 T“ enthielt bei 220 kg Gewicht nicht weniger als 212 kg Senfgas. Insgesamt wurden von dieser Mordwaffe 4600 Stück im Mutterland Italien bestellt und 3300 geliefert und eingesetzt. Dazu kamen zahlreiche kleinere Bomben und Granaten, ein Arsenal verbrecherischen Grauens. Es ist hier nicht der Raum, um auch nur einen annähernden Überblick zu geben, Einzelheiten sind dem Buch „Experimentierfeld der Gewalt“ (siehe Literaturverzeichnis) zu entnehmen.
Das Entsetzen über die Giftgaseinsätze darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß Italien das ganze Instrumentarium der Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen eingesetzt hat.
Bezahlte oder erpreßte Negersöldner, Schwarzhemdeneinheiten der Faschisten, Carabinieri und Alpini folterten und vergewaltigten, schufen Gefängnisse, plünderten und brandschatzten und brachten planmäßig die Eliten der Äthiopier um. Abessinien war damals nicht der Eingang in die Hölle, es war die Hölle.
Die faschistischen Irrungen und Wirrungen machten leider auch vor der Kirche nicht halt. Der Bischof von Cremona, zum Beispiel, tönte vollmundig: „Der Segen Gottes möge auf jenen Soldaten ruhen, die in afrikanischer Erde kämpfen, neues fruchtbares Land für den italienischen Genius erobern und dabei römische und christliche Kultur verbreiten!“ Oder der nationale Fanatiker, Dominikanermönch und Missionar, Reginaldo Giuliani (1887-1936), der auf einem „neuen Kreuzzug“ als Ritter im Zeichen des Kreuzes Eritrea vom Islam befreien wollte und dabei ums Leben kam. Die faschistischen Machthaber setzten ihren Kreuzzüglern Denkmäler des Imperiums; so ist auch heute noch in Bozen, in der Nähe des „Siegesdenk¬mals“ eine Straße nach Pater Giuliani benannt.
Hunderte von Heiligen- und Madonnenstatuen wurden im Mutterland feierlich geweiht und gesegnet und dann nach Abessinien gebracht. Man kann nur hoffen, daß die Kirche nicht wußte was sich im afrikanischen Unterdrückungsgebiet wirklich abspielte. Ihre zahllosen Feldkapläne fühlten sich mehr als Mitunterdrücker und weniger als Vertreter des Christentums.
Zwei Anmerkungen zum Schluß:
Die geplante Anklage gegen Italien vor einem internationalen Gerichtshof entfiel, weil es im 2. Weltkrieg rechtzeitig auf die Seite der Sieger wechselte.
Und als besonderer Treppenwitz der internationalen Moral und des schlechten Gewissen des demokratischen Italiens nach 1945:
Italien zahlte an Äthiopien insgesamt 25 (in Worten: fünfundzwanzig) Millionen Dollar Wiedergutmachung!

Bildlegenden:

Der Schand-Protz als Modell.

Es ist nicht viel geblieben vom immer währenden italienischen Heldentum und Besatzerüberheblichkeit. Statt herrischer Blick gegen Norden, ein bemitleidenswerter inhaltsleerer Steinkopf.

Am 6. Juni 1936 wurde der Alpino, im Volks¬¬mund „Kapuziner-Wastl“ genannt, feierlich enthüllt. Nach mehrmaliger Zerstörung durch Freiheitskämpfer wurde er jeweils geändert und kleiner. Hier, in den sechziger Jahren, im Original trug er noch ein Gewehr.

Sie träumen noch von den Zeiten, wo die Alpini „Räuber, Mörder und Vergewaltiger“ sein mußten, wie der Divisionskommandeur Pirzio Biroli – ein Äthiopienveteran und einer der Grausamsten – sagte. Der Schützenbezirk Pustertal protestierte gegen Menschen und Parteien, die eine solche Gesinnung als ihr Ideal verkaufen und faschistisch-nazistische Relikte hochhalten.

Freudig und willig unterwerfen sich die Feldkapläne der Alpini mit faschistischem Gruß Mussolini. Für christliche Prinzipien ist in Abessinien kein Platz. Nur der deutsche Fürst-bischof von Brixen leistet offen Widerstand.

Schande auch über Österreich. 1934 wird eine faschistische Abordnung feierlich von den Austro-Faschisten empfangen. Eine Heimwehrkompanie leistet in jenen Uniformen, in denen die
österreichische Armee gegen Italien angetreten war, nun die Ehrenbezeugung für die Unterdrücker Südtirols. Österreich ist auch im Kolonialkrieg gegen Abessinien ein treuer Verbündeter Italiens. Keine noch so brutale und völkerrechtswidrigen Verbrechen können das Schuschnigg-Regime davon abhalten, Italien mit allen Mitteln diplomatisch zu unterstützen und den Raubzug völkerrechtlich anzuerkennen.


Das Schanddenkmal der Alpini und seine Geschichte

Am 24. Dezember 1935, es sollte wohl ein „Weihnachtsgeschenk“ an die „Wilden“ sein, wurde die „Divisione Alpina Val Pu¬steria“ offiziell für den bevorstehenden Einsatz in Abessinien gegründet. Die Di¬visionsbezeichnung wurde aus Propa¬gandagründen gewählt, um der Welt zu zeigen, daß die okkupierten „Etschlän¬der“ für die Größe und den Ruhm Italiens kämpfen würden.
Davon konnte natürlich keine Rede sein, von den rund 13 000 Soldaten waren nur eine verschwindende Minderheit deutsche Südtiroler. Insgesamt traf das Schicksal des Zwangskriegsdienstes knapp 2000 Männer.
Die Vaterlandsverteidiger des ersten Welt¬krieges und ihre Söhne meldeten sich natürlich nicht freiwillig in die Besatzungsarmee und die jungen Burschen, die man als „Wehrpflichtige“ hätte rekrutieren können, zogen vielfach die schmerzhafte Flucht aus der Heimat, dem Dienst im Solde Italiens vor. Vor allem die patrio¬tische Untergrundbewegung „Völkischer Kampfring Südtirols“ (VKS) finanzierte und organisierte die Flucht über die Schweiz nach Deutschland und Österreich.
Die Sympathie der Bevölkerung galt dem Negus, seinen Soldaten und der schwarzen Bevölkerung Äthiopiens. Das Herz der Schwachen und von den italienischen Faschisten Drangsalierten schlug für die ebenfalls Schwachen und gleichfalls Drangsalierten!
In den Kasernen von Meran, Innichen und Sterzing kam es zu offenen Unmutsäußerungen. Mussolinibilder wurden zerschnitten und Gewehre zerstört.
Der deutschbewußte Brixner Fürstbischof Johannes Geisler und vor allem sein Generalvikar Alois Pompanin, verweigerten Italien den erwünschten Segen für den Kolonialüberfall in Afrika. Als dann noch am „Altar des Vaterlandes“ in den Kirchen feierliche Zeremonien zum Austausch von goldenen Eheringen in „Faschistische Ringe“ stattfinden sollten, platzte dem Bischof der Kragen und er verbot diesen Faschistenmumpitz kurzerhand in allen Kirchen seiner Diözese.
Nach heftigen aber erfolglosen Beschwerden des „Kolonial-Statthalters“ Mastro¬mattei war das Verhältnis des Bischofs mit Rom auf dem Tiefpunkt angelangt und er hieß dort nur mehr „der Panger¬manist“! Das wiederum faßte der Fürstbischof eher als Ehre denn als Beleidigung auf.
Mehr seelische Qualen bereitete das geliebte Vaterland Österreich den Südtirolern. Die Heimwehrfaschisten unter Schu¬¬sch¬nigg, heute noch hochgeehrtes Vorbild vieler, stellten sich vorbehaltlos hinter den Überfall auf Abessinien und schwie¬gen, wo lauter Aufschrei notwendig gewesen wäre, zu den italienischen Völker- und Kriegsverbrechen. Im Jahr 1936 nahm die Division „Val Pusteria“ an der Schlacht von Mai Ceu teil und vor allem am brutalen Massaker am Aschanghi-See.
Den fehlgeleiteten Geist dieser Alpini-Division erkennt man am besten, wenn man sich die späteren Worte des Divisionskommandeurs Pirzio Biroli in Kosovo 1940 in Erinnerung ruft: „Ich habe gehört, daß ihr gute Familienväter seid. Das ist gut bei euch zu Hause! Nicht hier! Hier könnt ihr gar nicht genug Räuber, Mörder und Vergewaltiger sein!“
Um das Heldenimage der Giftgas-Krieger aufrecht zu erhalten und den Südtirolern einen steinernen Besatzer vor die Nase zu setzen, beschloß Italien in Brun¬eck ein monumentales Alpinidenkmal zu errichten. Der internationalen Öffentlichkeit wurde vorgegaukelt, die „Ureinwohner“, – gemäß „Siegesdenkmalaufschrift in Bozen“ die „Barbaren“, – hätten sich dieses Denkmal gewünscht. Die Gemeinden Südtirols mußten eine Zwangsabgabe leisten und die Schwarzhemden der Faschistischen Partei zogen von Haus zu Haus, um die „freiwilligen Spenden“ einzupressen.
Der steinerne Protz vereinte die Tiroler in tiefer Abneigung und Spott. Der „Held“ wurde nach dem gegenüberbefindlichen Kapuzinerkloster in „Kapuziner-Wastl“ umgetauft. Ein Name der bis heute für den kastrierten Alibi-Torso geblieben ist.
So darf es nicht wundern, daß 1944 eine Panzerbesatzung der Deutschen Wehrmacht, den Bitten ihrer Quartiergeber folgte und den Alpini vom Sockel holte. Die walschen „Demokraten“, auch noch nach 1945 mit dem ganz alltäglichen Faschismus im Kopf, waren immer noch der Meinung, das Ehrenmal der Giftgas-Terroristen-Division, sei des Wiederaufbaues wert.
An diesem „Denkmal der Überheblichkeit und Schande“ scheiden sich nicht erst seit diesem Zeitpunkt die Geister. Mehrfach fanden sich Tiroler, die seine Gamaschen mit den Landesfarben verzierten. Einmal bekam er einen Koffer für die Heimreise nach Rom in die Hand gedrückt.
Dreimal rückten Tiroler Freiheitskämpfer dem groben Protz mit einem groben Keil zu Leibe. So streng konnte die Staatsmacht ihren Wastl gar nicht bewachen, daß jeweils ein paar Kilo Sprengstoff das Problem, gleich dem Mussolinidenkmal in Waidbruck, zumindest zeitweise mit kleinen handlichen Stücken löste.
Statt froh zu sein, das Monument für die „Räuber, Mörder und Vergewaltiger“ los zu sein, war fast ganz Italien „empört und schändlich beleidigt von der Zerstörung des reinsten Ruhmes heldenhafter Vaterlandsliebe“! Der „demokratische“ Innenminister Paolo Taviani brauchte nicht einmal Stun¬den, um die Erneuerung mit Steuergeldern durch den faschistischen Bildhauer Paolo Boldrin anzukündigen, dem Mann, der diese Aufgabe schon 1936/1937 innehatte.
Damit die Südtiroler auch gleich wußten, was „italienische Zivilisation“ ist, wurde dort am 9. Dezember 1966 folgender Text angebracht:
„Durch ein barbarisches Verbrechen am 2. 12. 1966 zerstört –
durch italienische Zivilisation am 19. Dezember wiederaufgebaut!“
Noch in dieser Stunde der „Zivilisation“, durch Kriegs- und Völkerrechtsverbre¬chen, haben sich einige Südtiroler das Versprechen gegeben, als tätigen Antifaschismus ein neuerliches „barbarisches Verbrechen“ zu begehen.
Nach der dritten Zerstörung hat es Italien nicht mehr gewagt, den ganzen Koloß wieder aufzustellen. Sie haben sich mit einem Kopf-Torso an der alten Stelle begnügt. Vielleicht um zu zeigen, daß man weder die Kraft noch den Mut hat, diese Auseinandersetzung weiter zu führen.
Die Zeit des Sprengstoffes ist vorbei, endgültig. Vielfacher demokratischer Protest, vor allem im Gedenkjahr 2009, wird Italien dazu bringen, den Steinkopf auf einen Lastwagen der Alpini zu laden, um ihn umweltfreundlich in einem Recyclinghof zu entsorgen.
Dann ist nur mehr eine Entschuldigung fällig: bei den Abessiniern, bei den Gift¬gasopfern, bei den Vergewaltigten und Beraubten! Bei den Südtirolern, vor allem bei den Familien der Ermordeten, Gefolterten und Inhaftierten, bei den erpreßten „Spendern“, denen man die Häuser unter dem Hintern abgerissen hat, und allen demokratisch gesinnten Menschen, die Kriegsverbrechen und Völkermord ächten.
Das wäre anerkennens- und bewundernswerte italienische Zivilisation!

Bildlegenden:

Alpini-General Pirzio Biroli an seine Soldaten: „Hier könnt ihr gar nicht genug Räuber, Mörder und Vergewaltiger sein!“
Die Ausrottung der äthiopischen Eliten.

Dezember 1935 – Der Angriff der „Divisione Alpina Val Pusteria“ rollt – mit Gas und Flammenwerfern!

In ganz Südtirol „sammelten“ die Schwarzhemden der Faschistischen Partei „freiwillige“ Spenden für das Großkotz-Denkmal.


Der Kampf der Antifaschisten und
Freiheitskämpfer gegen einen der Gessler-Hüte der Besatzungsmacht

Dank der Panzerbesatzung der Deutschen Wehrmacht, die 1944 die den stei¬neren Besatzer vom Sockel holte.
Dank den jungen Südtirolern, die 1956 dem wiederhergestellten „Kapuziner-Wastl“ einen Koffer in die Hand drückten und seine Beine mit weiß-roter Farbe verzierten zur Abreise in die italienische Heimat.
Dank den Freiheitskämpfern, die am 20. Februar 1959 dem Schandmal mit Sprengstoff zu Leibe rückten.
Dank und Anerkennung den Südtiroler Freiheitskämpfern und den „Pusterer Buam“, denen es am 2. Dez. 1966 trotz schärfster Bewachung gelang, die faschistische Provokation in die Luft zu jagen.
Dank der Tageszeitung „Dolomiten“, die im Anschluß und zur Erklärung der Hintergründe eine mehrteilige Artikelserie über die Gas-, Folter- und Menschenrechtsverletzungen der Italiener in Abessinien brachte.
Dank den Frauen und Männern des „Tiroler Schutzbundes“, die am 11. September 1979 das vom angeblich demokratischen Staat Italien wiedererrichtete faschistische Denkmal für Kriegsverbrechen erneut mit Sprengstoff zerstörten.
Dank allen Demokraten dafür, daß man heute gegen das Denkmal sein darf, ohne dafür wegen „Schmähung der Nation und der bewaffneten Macht“ verfolgt und verurteilt zu werden, und jede Gewaltanwendung überflüssig geworden ist.

Schande den Erbauern des „Denkmals“ für „Heldentaten“ der faschistischen Kriegsmaschinerie gegen Abessinien mit Gas, Folter, Internierung und Kriegs- und Menschenrechtsverbre¬chen.
Schande über den italienischen Staat, der für dieses Besatzerdenkmal drei Häuser von Südtirolern wegreißen ließ.
Schande über die Veteranenverbände der Alpini, die sich nach der Zerstörung 1966 als beleidigt erklärt haben.
Schande über den demo¬kra¬¬tischen Innenminister Emilio Taviani, der 1966 die Erneuerung des Denkmals befahl.
Schande über die Politiker, die am 19. 12. 1966 auf dem gesprengten „Denkmal“ für Kriegsverbrechen, das an Überheblichkeit und Uneinsichtigkeit nicht zu überbietendes Bekenntnis anbrachten: „Durch ein barbarisches Verbrechen am 2. 12. 1966 zerstört – durch italienische Zivilisation (!!!!) am 19. Dezember 1966 wieder aufgebaut“.
Schande über jene Tiroler Politiker, die so häufig in Sonntagsreden den Patriotismus beschwören und vor Nazismus, Faschismus und Radikalismus warnen, aber dulden, daß dieses Kriegsverbrecher-Schandmal immer noch in Bruneck steht. Und über jene Journalisten, die jeden rechtsradikalen Pfurz zu einem Wirbelsturm aufbauschen aber das staatliche Kriegsverbrecher-Denkmal vor ihrem täglichen Auge nicht sehen.


Literaturhinweis:
Asserate (Prinz des äthiopischen Kaiserhauses)/Der erste faschistische Vernichtungskrieg – Die itali¬¬e¬ni¬sche Aggression gegen Äthiopien 1935–1941
2006, SH-Verlag, Köln
Mattioli/ Experimentierfeld der Gewalt
2005, Orell Füssli-Verlag, Zürich
Scrinzi/ Chronik Südtirol 1959–1969
1996, Stocker-Verlag, Graz
Steinacher/ Zwischen Duce und Negus und der Abessinien¬¬krieg 1935 –1941
2006,Veröffentlichung des Südtiroler Landesarchivs/Athesia-Verlag, Bozen
Feldbauer/ Mussolinis Überfall auf Äthiopien
2006, Pahl-Rugenstein
Brogini-Künzi/ Italien und der Abessinienkrieg 1935/36 Kolonialkrieg oder Totaler Krieg
2006, Schönigh, Paderborn
Falls Ihre Buchhandlung die Bücher nicht vorrätig hat, sind wir Ihnen bei der Bestellung gerne behilflich. Südtiroler Schützenbund, Schlernstraße 1, 39100 Bozen, info@schuetzen.com , www.schuetzen.com

Monumento all alpino a Brunico storia

Monumento della vergogna
Monumento delle forze occupatrici
Monumento dei criminali di guerra
Monumento dei fascisti
Monumento degli assassini per mezzo dei gas tossici
Simbolo di oppressione del Tirolo

Il 3 ottobre 1935 Mussolini, spinto dalla sua megalomania, diede inizio nell’Africa Orientale alla più grande guerra coloniale della storia. Un’armata di 400.000 soldati attrezzati di tutto punto, tre volte più degli americani che hanno attaccato l’Iraq, aveva il compito di sottomettere con una vittoria lampo i soldati dell’Imperatore dell’Etiopia (Abissini), spesso armati solo di lance e fucili. Il paese, sebbene fosse membro della Società delle Nazioni dal 1923, non ebbe da Ginevra che un sostegno morale. Gli uomini del Negus, sfruttando la loro conoscenza del terreno, opposero un’accanita e valorosa resistenza. Tra il 1935 e il 1936 gli italiani rischiavano un’imbarazzante sconfitta su un ampio fronte. All’ “armata di eroi del Duce”, resasi penosamente ridicola di fronte a tutto il mondo, non restò che adottare come ultimo espediente l’impiego di gas tossici lanciati dall’alto. Il 23 dicembre furono lanciati i primi bidoni di gas tossici: un dono natalizio, si potrebbe dire ironicamente. Furono colpiti alla cieca e spudoratamente truppe, contadini, pastori e profughi lungo le rive del Tacazzè.
Il medico britannico John Melly, direttore della Croce Rossa Britannica nell’area di guerra, raccontò con orrore e indignazione: “Questa non è una guerra, non è un bagno di sangue, è una tortura perpetrata con bombe e gas tossici contro decine di migliaia di uomini, donne e bambini indifesi.
Il delegato della Croce Rossa Internazionale, Marcel Junod, così descrisse i fatti a cui assistette: “Ovunque sono sparsi corpi umani, a migliaia.... I loro piedi e tutte le loro membra presentano orrende ustioni sanguinanti,..“
Inetta e incapace di una vittoria per terra, l’Italia perfezionò la guerra chimica impiegando a lungo iprite, arsenico e fosgene, che lasciarono dietro di sé una scia di orrore. La “bomba speciale C 500 T” italiana, del peso di 220 kg, conteneva 212 kg di iprite. Ne furono ordinate in patria 4600 e 3300 furono inviate e usate. A ciò si aggiunsero bombe più piccole e granate, tutto un arsenale di orrore criminale. Non è questa la sede per approfondire tale tema; maggiori particolari sono forniti dal libro “Experimentierfeld der Gewalt” (vedi fonti bibliografiche) .
L’orrore di fronte all’impiego dei gas chimici non deve poi far dimenticare che l’Italia ricorse a tutti i mezzi della criminalità di guerra che violavano i diritti internazionali.
Mercenari neri pagati o ricattati, camicie nere fasciste, carabinieri e alpini torturarono e violentarono, crearono prigioni, saccheggiarono, taglieggiarono e assassinarono sistematicamente le élite etiopi. L’Abissinia non divenne l’ingresso dell’inferno, ma l’inferno stesso.
La follia fascista coinvolse perfino la Chiesa. Il vescovo di Cremona, ad esempio, pronunciò queste parole vanagloriose: “La benedizione di Dio accompagni i soldati che combattono in terra africana per conquistare nuova terra fertile per il genio italiano e diffondere la cultura romana e cristiana!” Si pensi poi al fanatico nazionalista Reginaldo Giuliani (1887-1936), monaco domenicano e missionario, che come un cavaliere nel nome della Croce voleva liberare l’Eritrea dall’islamismo in una “nuova crociata” e finì per perdervi la vita. I despoti fascisti dedicarono monumenti dell’impero ai loro crociati; ancor oggi a Bolzano, vicino al “Monumento alla Vittoria” c’è una via intitolata a Padre Giuliani.
Centinaia di statue di santi e madonne furono consacrate e benedette in patria e portate in Abissinia. C’è da sperare che la Chiesa ignorasse ciò che accadeva veramente nei territori africani sottomessi. Innumerevoli cappellani di guerra si sentivano più come degli oppressori che dei rappresentanti del Cristianesimo.
Due considerazioni in chiusura:
Il processo all’Italia davanti a un tribunale internazionale non ebbe luogo, perché nella Seconda Guerra Mondiale fece in tempo a passare dalla parte dei vincitori.
Ed ecco il colmo per quanto riguarda la morale internazionale e la coscienza sporca dell’Italia democratica dopo il 1945:
l’Italia pagò all’Etiopia in tutto 25 (per esteso: venticinque) milioni di dollari di risarcimento!

Didascalia immagini:

La vergognosa megalomania come modello.

Non è rimasto molto dell’eterno eroismo italiano e dell’arroganza dei conquistatori. Lo sguardo dispotico rivolto verso nord lascia il posto a una miserabile e vuota testa di pietra.

Il 6 giugno 1936 fu solennemente scoperto l’alpino, chiamato dalla lingua popolare “Kapuziner-Wastl”. Distrutto più volte dagli indipendentisti, fu modificato e rimpicciolito. Qui si vede l’originale degli anni Sessanta, ancora armato di fucile.

Sognano ancora i tempi in cui gli alpini dovevano essere “predatori, assassini e violentatori” come disse il comandante di divisione Pirzio Biroli – un veterano dell’Etiopia e uno dei più crudeli. La circoscrizione di Schützen del Pustertal ha protestato contro persone e partiti che spacciano tali idee per ideali e mantengono in vita i relitti nazifascisti.

Entusiasti, i cappellani di guerra degli alpini fanno il saluto fascista in segno di fedeltà a Mussolini. In Abissinia non c’è posto per i principi cristiani. Solo il vescovo principe di Bressanone oppone apertamente resistenza.

Una vergogna per l’Austria. Nel 1934 una delegazione fascista viene solennemente accolta dagli austro-fascisti. Una compagnia della milizia popolare, che porta l’uniforme in cui l’esercito austriaco aveva marciato contro l’Italia, saluta gli oppressori del Sud-Tirolo. L’Austria è un fedele alleato dell’Italia anche nella guerra coloniale contro l’Abissinia. Nessun atto criminale, per quanto brutale e contrario ai diritti internazionali, distoglie il regime di Schuschnigg dall’offrire con ogni mezzo sostegno diplomatico all’Italia e dal riconoscere che le sue devastazioni sono contrarie ai diritti internazionali.


Il vergognoso monumento degli alpini e la sua storia

Il 24 dicembre 1935 fu fondata ufficialmente per l’imminente impiego in Abissinia la Divisione Alpina Val Pusteria, quasi fosse un regalo natalizio destinato ai “selvaggi”. Il nome della divisione fu scelto per motivi di propaganda, per mostrare al mondo che gli “altoatesini” sottomessi avrebbero combattuto per la grandezza e la gloria d’Italia.
La realtà era ben diversa, visto che dei 13.000 uomini solo una trascurabile minoranza era costituita da sudtirolesi di lingua tedesca. A 2.000 uomini in tutto toccò la sorte del servizio militare imposto.
I difensori della patria della Prima Guerra Mondiale e i loro figli, naturalmente, non si arruolarono volontariamente nell’esercito di occupazione e i giovani reclutabili soggetti all’obbligo di leva preferirono in gran parte la dolorosa scelta dell’abbandono della patria al servizio militare per l’Italia. Soprattutto il movimento patriottico clandestino “Völkischer Kampfring Südtirols” (VKS) finanziò e organizzò la fuga in Germania e Austria attraverso la Svizzera.
La simpatia della popolazione era rivolta al Negus, ai suoi soldati e alla popolazione di colore dell’Etiopia. Il cuore dei deboli perseguitati dai fascisti italiani batteva per altri deboli e perseguitati!
Nelle caserme di Merano, Innichen e Sterzing si ebbero aperte dimostrazioni di disapprovazione. Furono danneggiate immagini di Mussolini e distrutte armi.
Il vescovo principe di Bressanone, Johannes Geisler, consapevole della sua appartenenza alla cultura tedesca, e soprattutto il suo vicario generale Alois Pompanin, rifiutarono di accordare all’Italia la benedizione richiesta per l’aggressione coloniale in Africa. Quando nelle chiese si impose di celebrare solenni cerimonie di scambio delle fedi nuziali d’oro con “anelli fascisti sull’ “Altare della Patria”, il vescovo perse la pazienza e vietò immediatamente questa pagliacciata fascista in tutte le chiese della sua diocesi.
Dopo le vivaci ma inutili proteste del “governatore coloniale” Mastro¬mattei, i rapporti del vescovo con Roma peggiorarono a tal punto che lì tutti lo definivano ormai “il pangermanista”, che per il vescovo però, più che un’offesa, era un elogio.
I sudtirolesi dovettero patire ulteriori tormenti ad opera della loro amata madrepatria, l’Austria. I fascisti sotto Schu¬¬sch¬nigg, ancor oggi un modello altamente stimato ancora da alcuni politici, appoggiarono senza riserve l’attacco all’Abissinia e tacquero di fronte ai crimini di guerra italiani, invece di gridare la loro disapprovazione come sarebbe stato necessario. Nel 1936 la divisione “Val Pusteria” partecipò alla battaglia di Mai Ceu e al brutale massacro sul lago di Ascianghi.
Lo spirito corrotto che animava questa divisione di alpini si riconosce nelle parole pronunciate in seguito dal comandante di divisione Pirzio Biroli nel Kosovo nel 1940: “Ho sentito che siete buoni padri di famiglia. Questo è un bene a casa vostra! Non qui! Qui, dovete essere più banditi, assassini e violentatori che potete!”
Per mantenere intatta l’aura di eroi dei protagonisti della guerra dei gas tossici e per mettere davanti agli occhi dei sudtirolesi un simbolo dell’occupazione in forma di statua, l’Italia decise di costruire a Bruneck un imponente monumento agli alpini. Venne fatto credere all’opinione pubblica internazionale che gli “indigeni” – o, secondo la scritta sul monumento alla vittoria di Bolzano, i “barbari” – avessero desiderato questo monumento. I comuni del Sud-Tirolo dovettero pagare un’imposta obbligatoria e le camicie nere del partito fascista andarono di casa in casa a strappare le “offerte volontarie”.
Tutti i tirolesi si trovarono uniti nel disprezzo e nello spregio più profondi nei confronti della boriosa statua di pietra. L’ “eroe” fu ribattezzato con il nome di “Kapuziner-Wastl” in riferimento al convento di cappuccini che si trovava di fronte. Lo pseudo-monumento a mezzo busto ha conservato questo nome fino ad oggi.
Non c’è dunque da stupirsi se nel 1944 l’equipaggio di un carro armato della Wehrmacht tedesca, accogliendo la preghiera dei residenti, tirò giù la statua dell’alpino dal piedistallo. I “democratici” italiani, che anche dopo il 1945 erano animati da idee fasciste, continuarono a pensare che il monumento in onore della divisione terrorista responsabile delle stragi coi gas tossici meritasse di essere ricostruito.
Questo “monumento di megalomania e vergogna” è sempre stato male accetto. Spesso vi furono tirolesi che decorarono le sue ghette con i colori nazionali. Una volta gli fu messa in mano una valigia perché ritornasse a Roma.
Per tre volte i combattenti per la libertà del Tirolo colpirono con un cuneo la pomposa statua. Nonostante lo stato vigilasse con cura il suo Wastl, qualche chilo di dinamite a poco a poco, un pezzetto alla volta, risolse il problema, come accadde al monumento a Mussolini di Waidbruck.
Invece di rallegrarsi per essersi liberata del monumento ai “predatori, assassini e violentatori”, quasi tutta l’Italia fu “indignata e profondamente offesa dalla distruzione di questa celebrazione di eroico amore patrio”! Il ministro degli interni “democratico” Paolo Taviani impiegò poche ore per annunciarne il rinnovo per mezzo degli introiti fiscali ad opera dello scultore fascista Paolo Boldrin, che aveva svolto tale compito già nel 1936/1937.
Affinché i sudtirolesi sapessero cosa significa “civiltà italiana”, il 9 dicembre 1966 vi fu apposto il seguente testo:
“Distrutto il 2. 12. 1966 da un atto barbarico –
ricostruito il 19 dicembre dalla civiltà italiana!”
In quest’ora stessa di “civiltà” basata su crimini di guerra contro i diritti dei popoli, alcuni sudtirolesi si sono ripromessi di compiere un nuovo “atto barbarico” in nome dell’antifascismo attivo.
Dopo che era stato distrutto una terza volta, l’Italia non ha più avuto il coraggio di ricostruire l’intero colosso e si è accontentata di erigere nello stesso luogo un mezzo busto. Forse a dimostrazione del fatto che non ha né la forza né il coraggio di continuare questa contesa.
I tempi della dinamite sono ormai passati. Una ripetuta protesta democratica, soprattutto nel 2009, anno di commemorazione, persuaderà l’Italia a caricare la testa di pietra su di un camion degli alpini e portarla in una stazione di riciclaggio per smaltirla nel rispetto dell’ambiente.
Poi non resterà che scusarsi: con gli abissini, con le vittime dei gas chimici, delle violenze e delle razzie! Con i sudtirolesi, soprattutto con le famiglie di coloro che furono assassinati, torturati e arrestati, con i “donatori” ricattati, ai quali furono portate via le case davanti agli occhi, e con tutte le persone democratiche che disapprovano i crimini di guerra e i genocidi.
Questa sarebbe civiltà italiana degna di approvazione e ammirazione!

Didascalia immagini:

Il generale degli alpini Pirzio Biroli ai suoi soldati: “Qui, dovete essere più banditi, assassini e violentatori che potete!“
Lo sterminio delle élite etiopi.

Dicembre 1935 – L’attacco della “Divisione Alpina Val Pusteria” in atto, con gas e lanciafiamme!

In tutto il Sud-Tirolo le camice nere del partito fascista “raccolsero” offerte “volontarie” per l’abominevole monumento.


La lotta degli antifascisti e dei combattenti per la libertà contro uno dei simboli di oppressione delle forze occupatrici

Un grazie all’equipaggio di carri armati della Wehrmacht tedesca che nel 1944 tirò giù dal piedistallo il sopraffattore di pietra.
Un grazie ai giovani sudtirolesi che nel 1956 misero in mano al “Kapuziner-Wastl” ricostruito una valigia e colorarono le sue gambe di bianco e rosso, invitando a rispedirlo in patria italiana.
Un grazie ai combattenti per la libertà che il 20 febbraio 1959 fecero cadere con la dinamite il vergognoso monumento.
Un grazie e un riconoscimento ai combattenti per la libertà sudtirolesi e ai “Pusterer Buam”, che il 2 dicembre 1966 nonostante il duro controllo riuscirono a far saltare in aria questa provocazione fascista.
Un grazie al quotidiano “Dolomiten”, che spiegò i retroscena con una serie di articoli riguardanti il massacro con i gas chimici, le torture e la violazione dei diritti umani da parte degli italiani in Abissinia.
Un grazie ai membri, uomini e donne, del “Tiroler Schutzenbund”, che l’ 11 settembre 1979 distrussero nuovamente il monumento fascista inneggiante a crimini di guerra, ricostruito dal cosiddetto stato democratico italiano.
Un grazie a tutti i democratici per aver consentito che oggi sia possibile dichiararsi contrari al monumento senza essere perseguitati e condannati per “onta della nazione e del potere armato”, cosicché ogni ricorso alla violenza è divenuto superfluo.

Vergogna! A chi costruì questo “monumento” “per gli atti eroici” della macchina di guerra fascista contro gli abissini per mezzo di gas, torture, arresti e crimini di guerra contro i diritti umani.
Vergogna! Allo stato italiano, che per costruire questo monumento dell’oppressione fece demolire tre case di sudtirolesi.
Vergogna! Alle bande di veterani alpini, che dopo la distruzione del monumento nel 1966 si dichiararono offesi.
Vergogna! Al ministro degli interni Emilio Taviani, che nel 1966 ordinò di rinnovare il monumento.
Vergogna! Ai politici che il 19. 12. 1966 scrissero sul “monumento” dei crimini di guerra questa frase che non trova eguali per la sua superbia e falsità: “Distrutto il 2. 12. 1966 da un atto barbarico – ricostruito il 19 dicembre 1966 dalla civiltà (!!!!) italiana!”
Vergogna! Ai politici tirolesi che spesso nei loro discorsi domenicali giurarono fedeltà al patriottismo e misero in guardia dal nazismo, fascismo e radicalismo, ma che tollerano ancor oggi la presenza a Bruneck di questo vergognoso monumento ai crimini di guerra. E ai giornalisti che fanno un gran polverone per ogni sciocchezza della destra radicale ma non vedono il monumento ai crimini di guerra riconosciuto dallo stato, anche se ce l’hanno ogni giorno davanti agli occhi.


Indicazione bibliografica:
Asserate (Prinz des äthiopischen Kaiserhauses)/Der erste faschistische Vernichtungskrieg – Die itali¬¬e¬ni¬sche Aggression gegen Äthiopien 1935–1941 2006, SH-Verlag, Köln
Mattioli/ Experimentierfeld der Gewalt 2005, Orell Füssli-Verlag, Zürich
Scrinzi/ Chronik Südtirol 1959–1969 1996, Stocker-Verlag, Graz
Steinacher/ Zwischen Duce und Negus und der Abessinien¬¬krieg 1935 –1941 2006, Veröffentlichung des Südtiroler Landesarchivs/Athesia-Verlag, Bozen
Feldbauer/ Mussolinis Überfall auf Äthiopien 2006, Pahl-Rugenstein
Brogini-Künzi/ Italien und der Abessinienkrieg 1935/36 Kolonialkrieg oder Totaler Krieg 2006, Schönigh, Paderborn
Se la vostra libreria non ha questi libri siamo lieti di aiutarvi per un’ordinazione. Südtiroler Schützenbund, Schlernstraße 1, 39100 Bozen, info@schuetzen.com , www.schuetzen.com

Monument of shame
Monument of occupying power
Monument of war criminals
Monument of Fascists
Monument of poison gas murderers
Gesslerhut (is a term for an institution which only obvious purpose is the public enforcement of submissive behaviour; note of the translator) for Tyrol

Harassed by his delusions of grandeur, on 3rd October 1935, Mussolini started the biggest colonial war in History in East Africa. A creeping barrage of 400,000 best sophisticated soldiers, that is three times as many as America had when they attacked Iraq, was intended to guarantee a lightning victory over the soldiers of the emperor of Ethiopia (Abyssinia) fighting often only with lances and rifles. The country, although it had been member of the League of Nations since 1923, got only moral support from Geneva. The Negus’s men making use of their knowledge of the ground resisted tenaciously and bravely. At new year 1936 an embarrassing large-scale fiasco threatened the Italians. So the use of poison gas was the last antidote in the eyes of the “Duce’s heroic army” who had made an utter fool of themselves in front of the whole world. On 23rd December, so to speak as Christian Christmas gift, the first barrels of poison were dropped. Indiscriminately and recklessly troops, farmers, cattle drovers, refugees at the rivers of the Tacazze were hit.
The British physician, John Melly, head of the British Red Cross in the war-zone reported horrified and outraged: “This is no war, not even a bloodbath, this is the torture of ten thousands of defenceless men, women and children by bombs and poison gas”.
The delegate of the International Red Cross, Marcel Junod, described what he had experienced as eyewitness: “Everywhere there are lying people. Ten thousands … on their feet, on all limbs I see horrible, bleeding burns, …”.
Italy, helpless and without any victory on the ground, perfected the gas war and used mustard gas, arsenic, phosgene and yperite which left a track of horror. The Italian “special bomb C 500 T” which had a weight of 220 kg contained not less than 212 kg mustard gas. In total 4,600 piece of this murder weapon were ordered in the mother country of Italy and 3,300 were delivered and used. Additionally they used several smaller bombs and grenades, an arsenal of criminal horror. It goes beyond the scope to give here nothing like an overview, but you can take details from the book “Experimentierfeld der Gewalt” (see bibliography).
The outrage about the use of poison gas must not hide the fact that Italy used the whole equipment of war crime and international law crime.
Paid or extorted African soldiers, unities of Fascist Blackshirts, Carabinieri and Alpini tortured and raped, created prisons, plundered and sacked and killed methodically the Ethiopian elite. Abyssinia, at that time was not the entrance of hell, it was the hell.
The Fascist aberrations unfortunately didn’t stop at the Church. The bishop of Cremona, for example, boasted wholeheartedly: “May God bless the soldiers who are fighting on African earth to conquer fertile land for the Italian genius and disseminate the Roman and Christian culture!” Or the national fanatic, Dominican monk and missionary, Reginaldo Giuliani (1887 – 1936) who, on a new “new crusade” as knight under the sign of the cross, wanted to free Eritrea from the Islam and lost his life there. The Fascist rulers erected a memorial of the Empire to their crusaders; therefore still today a street in Bozen near the “victory monument” is named after Father Giuliani.
Hundreds of statues of saints and of Madonna were ceremonially consecrated and blessed in Italy and then taken to Abyssinia. We can only hope that the church didn’t know what oppression was really taking place in Africa. Their innumerable camp chaplains felt more like oppressors rather than representatives of Christianity.
Two final remarks:
The planned charges against Italy in an International Court were dropped because Italy switched over in time to the winning side during World War II.
And as an ironical comment on international morals and the guilty conscience of the democratic Italy after 1945:

Italy paid Ethiopia 25 (twenty-five) million dollars in total as compensation!

Captions:

The scandalous swank as model

Not much remains of the eternal Italian heroism and the arrogance of the occupying forces. Instead of an imperious look towards the North, a pitiable and empty stone head.

On 6th June 1936, the Alpino, popularly called “Kapuziner-Wastl”, was ceremonially unveiled. After being destroyed several times by freedom-fighters, it was modified and reduced every time. In this picture, taken in the 60s, the original version carries a rifle.

They still dream of the time when the Alpini had to be “robbers, murderers and rapists”, as the division commander, Pirzio Biroli – an Ethiopia veteran and one of the cruellest men – said. The Schützenbezirk Pustertal protested against people and parties who regard such an attitude as their ideal and uphold Fascist or Nazi relics.

Joyfully and willingly, the Alpini camp chaplains submit to Mussolini’s Fascist salute. There is no place for Christian principles in Abyssinia. Only the German prince-bishop of Brixen put up open resistance.

Shame also on Austria. In 1934, a Fascist delegation was ceremonially received by the Austro-Fascists. A company of the Austrian paramilitary unit gave the oppressors of South Tyrol a salute in the same uniforms in which the Austrian army had fought against Italy. Austria was also one of Italy’s loyal allies in the colonial war against Abyssinia. No crime, however brutal and contrary to international law, stopped Schuschnigg’s regime from supporting Italy by all diplomatic means and from officially recognizing the raid of Ethiopia.

The scandalous monument of the Alpini and its history

On 24th December 1935, perhaps as a “Christmas present” for the “savages”, the “Divisione Alpina Val Pusteria” was officially founded for the imminent operation in Abyssinia. The division’s denomination was chosen because of propaganda reasons in order to show the world that the occupied “people of the Adige” were going to fight for Italy’s greatness and glory.
But of course that was not at all the case: only an insignificant minority of the some 13,000 soldiers were South Tyroleans. Almost 2,000 men in total suffered the fate of compulsory military service.
The defenders of the Fatherland from World War I and their sons, of course, didn’t volunteer for the occupying army and the young men who could have been recruited as “persons liable for military service” often preferred the painful choice of flight from their native country, rather than to serve in the Italian military. The patriotic underground movement “Völkischer Kampfring Südtirols (VKS)” financed and organised the flight across Switzerland to Germany and Austria.
The sympathy of the population was for the Negus, his soldiers and the African population of Ethiopia. The hearts of the weak and those oppressed by the Italian Fascists beat for those similarly weak and oppressed people.
In the barracks of Meran, Innichen and Sterzing, people openly expressed their displeasure. Pictures of Mussolini were cut up and rifles were destroyed.
The German centered prince-bishop of Brixen, Johannes Geisler, and above all his curate-general Pompanin refused benediction for the colonial assault in Africa as demanded by Italy.
When people wanted to change their golden wedding rings into “Fascist rings” at the “altar of the Fatherland” in the churches, this was the last straw for the bishop and he forbade this Fascist nonsense without further ado in all churches of his diocese.
After many unsuccessful complaints of the “colonial governor” Mastromattei, the relationship between the bishop and Rome reached a low point and from then on he was called “the Pan-Germanist”! But the prince-bishop interpreted this as an honour rather than as an offence.
The beloved Fatherland of Austria provided even more troubles for the South Tyroleans. The Fascists of the paramilitary unity under Schuschnigg, still today a highly respected model for many, backed the assault on Abyssinia unconditionally and remained silent about Italian war crimes when an outcry was highly necessary. In 1936 the “Val Pusteria” division participated at the battle of Mai Ceu and above all at the brutal massacre at Lake Ashangi.
One can best see the misdirected spirit of this Alpini division when we recall the later words of division commander Pirzio Biroli in Kosovo in 1940: “I’ve heard that you are good family men. That’s fine at home! Not here! Here you can’t be too much of a robber, murderer and rapist!”
In order to maintain the heroic image of the poison gas warriors and to place a stone occupier right in front of the nose of the South Tyroleans, Italy decided to erect a monumental Alpini statue in Bruneck. They led the international public to believe that the “native inhabitants” – according to the “inscription of the victory monument in Bozen, the “barbarians” – had wanted that monument. The communities in South Tyrol had to make compulsory payments and the Blackshirts of the Fascist Party went from house to house to force people to make “donations”.

The arrogance typified by this stone statue unified the Tyroleans in their deep aversion and derision. The “hero” was renamed “Kapuziner-Wastl” after the Capucin monastery in front of it A name which has remained for the castrated alibi torso until today.

So it is no surprise that in 1944 a tank garrison of the German armed forces followed the requests of those who offered accommodation and brought down the Alpini from its plinth. The walsh “democrats” – even after 1945 with Fascist ideas in their heads – were still of the opinion that the memorial of the poison gas terrorist division was worth reconstructing.
This “monument of the arrogance and shame” has always split opinion, not only since that moment. Several times, the Tyroleans decorated its gaiters with the country’s colours. Once it was given a suitcase for the journey back home to Rome.
Three times the Tyrolean freedom-fighters attacked the arrogant statue with a rough hand-axe. The state authorities weren’t able to guard the statue well enough to stop several kilos of explosive solving the problem, if only temporarily, by breaking it into small handy pieces, as happened with the Mussolini monument in Waidbruck.
Instead of being happy to be rid of the monument for the “robbers, murders and rapist”, nearly all of Italy was “outraged and shamefully offended by the destruction of the symbol of the most glorious and heroic love for the Fatherland”! It didn’t take long for the “democratic” minister of the Interior Paolo Taviani to announce the renovation funded with tax-payers’ money, by the Fascist sculptor Paolo Boldrin, the same man who had had this task in 1936/37:

In order that the South Tyroleans would know immediately what “Italian civilisation” was, the following text was put up on 9th December 1966:

“Destroyed by a barbaric crime on 2nd December 1966 –
Rebuilt by Italian civilisation on 19th December!”

In that very hour of “civilisation” through war crimes and crimes against international law, many South Tyroleans promised themselves they would act against Fascism and commit a further “barbarian crime”.

After the third destruction, Italy didn’t dare to re-erect the entire colossus. The country contented itself with putting a head and torso at the old site. Perhaps in order to show that they neither had the strength nor the courage to continue this battle.

The time of explosives is over, for ever. Repeated democratic protests, above all in the commemoration year 2009, will lead Italy to load the stone head onto a lorry of the Alpini in order to dispose of it in an environmentally friendly way in a recycling plant.

Then only an apology will be lacking: to the Abyssinians, the victims of the poison gas, to those raped and robbed .To the South Tyroleans, above all to the families of those murdered, tortured and arrested, to the extorted “donators” whose houses were knocked down around them and to all democratic minded people who despise war crimes and genocide.
This would be a commendable and admirable act of Italian civilisation.

Captions:

Alpini general Pirzio Biroli to his soldiers: “Here you can’t be too much of a robber, murderer and rapist!”
The extermination of the Ethiopian elite.

December 1935 – the attack of the “Divisione Alpina Val Pusteria” is underway – with gas and flame-throwers.

In the whole of South Tyrol, the Blackshirts of the Fascist Party “collected” “voluntary” donations for the arrogant monument.

The fight of the anti-Fascists
And the freedom-fighters against the Gessler-Hüte of the occupying forces

Thanks to the tank garrison of the German armed forces which brought down the stone occupier from its plinth.

Thanks to the young South Tyroleans who put a suitcase into the hand of the re-erected “Kapuziner-Wastl” in 1956 and painted its legs in red and white for its departure back to Italy.

Thanks to the freedom-fighters who tackled the scandalous monument with explosives on 20th February 1959.

Thanks and acknowledgements to the South Tyrolean freedom-fighters and to the “Pusterer Buam” who managed to blow into the air the Fascist provocation on 2nd December 1966 despite it being closely guarded.

Thanks to the daily newspaper, the “Dolomiten”, which published a series of articles about the gas and torture crimes and the violation of human rights by the Italians in Abyssinia in order to explain the background of these actions.

Thanks to the women and men of the “Tyrolean defensive alliance” who on 11th September 1979 once again blew up the monument for the war crimes re-erected by the supposedly democratic state of Italy.

Thanks to all democrats for the fact that we are allowed today to be against the monument without being persecuted and sentenced for “vituperation of the nation and the armed forces” and that every use of violence has become unnecessary.

Shame on the erectors of the “monument” for “heroic deeds” of the Fascist war machinery against Abyssinia with gas, torture, internment and war crimes and violation of human rights.

Shame on the Italian state who had three houses belonging to South Tyroleans knocked down for the occupying monument.

Shame on the veteran associations of the Alpini who declared that they felt insulted after the destruction in 1966.

Shame on the democratic minister of the interior Emilio Taviani who ordered the renovation of the monument in 1966.

Shame on the politicians who on 19th December 1966 put up the following declaration on the blown-up “monument” for war crimes, outrageous due to its arrogance and lack of understanding: “ Destroyed by a barbarian crime on 2nd December 1966 – re-erected by the Italian civilisation (!!!!) on 19th December 1966”.

Shame on those Tyrolean politicians who so often conjure up patriotism in their speeches and warn against Nazism, Fascism and radicalism but tolerate that this stigma of war crimes is still in Bruneck. And shame on those journalists who blow every right-wing trivial thing out of proportion but don’t see the state war criminal monument in front of their eyes.

Bibliography:

Asserate (Prinz des äthiopischen Kaiserhauses)/Der erste faschistische Vernichtungskrieg – Die italienische Aggression gegen Äthiopien 1935-1941
2006, SH-Verlag, Köln
Mattioli/Experimentierfeld der Gewalt
2005, Orell Füssli-Verlag, Zürich
Scrinzi/Chronik Südtirol 1959-1969
1996, Stock-Verlag, Graz
Steinacher/Zwischen Duce und Negus und der Abessinienkrieg 1935-1941
2006, Veröffentlichung des Südtiroler Landesarchivs/Athesia-Verlag, Bozen
Feldbauer/Mussolinis Überfall auf Äthiopien
2006, Pahl-Rugenstein
Brogini-Künzi/Italien und der Abessinienkrieg 1935/36 Kolonialkrieg oder Totaler Krieg
2006, Schönigh, Paderborn

If your bookshop doesn’t have these books available, we will be glad to help you to order them.
Südtiroler Schützenbund, Schlernstraße 1, 39100 Bozen, info@schuetzen.com, www.schuetzen.com
17 photos · 2,377 views