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BMW Dixi DA3 - Wartburg
Dixi war eine Automarke der Fahrzeugfabrik Eisenach.
Nach dem Ausscheiden des Firmengründers Heinrich Ehrhardt im Jahr 1904 gab die Fahrzeugfabrik Eisenach den Markennamen Wartburg auf. Die Produkte erhielten den neuen Markennamen Dixi, der aus dem Lateinischen stammt und bedeutet „Ich habe gesprochen“.
Unter dem Namen DIXI wurden anfangs herrschaftliche Automobile und Lastkraftwagen gebaut. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg (1914–1918) wurde dann der Fahrzeugfabrik Eisenach allerdings die Herstellung ziviler Fahrzeuge untersagt und Rüstungsgüter mussten gefertigt werden. Heereslastwagen, Munitionswagen, Sanitätskraftwagen, Feldgeschütze waren nun bis zum Ende des Ersten Weltkriegs die Eisenacher Produktpalette.
Die Dixiwerke überlebten den Krieg, allerdings konnte nie wieder an die glanzvolle Zeit vor dem Krieg angeknüpft werden.
Ende des Jahres 1921 musste dann aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Fahrzeugfabrik Eisenach mit der Gothaer Waggonfabrik fusionieren und firmierte anfangs unter Fahrzeugfabrik Eisenach, Zweigniederlassung der Gothaer Waggonfabrik, später als Fahrzeugfabrik Eisenach („Dixiwerke“).
Im Jahr 1927 begann dort mit der Produktion des 3/15 die Lizenzproduktion jenes Kleinwagens, der die mit ihm erhoffte Wende nicht brachte aber dafür den Namen DIXI bis heute unvergessen machte.
Der Motorrad- und Flugmotorenhersteller BMW wollte gegen Ende der 1920er Jahre in die Automobilproduktion einsteigen und suchte ein konkurrenzfähiges Produkt, um die langwierige Eigenentwicklung zu umgehen. Man entschied sich für die Fahrzeugfabrik Eisenach, die zu dieser Zeit (u.a.) unter dem Namen DIXI 3/15PS DA (Deutsche Ausführung) in Lizenz Versionen des international sehr erfolgreichen Austin 7 der Austin Motor Company produzierten.
BMW Wartburg DA3 (1930–1932) (BMW 3/15PS DA3 Wartburg)
1930 kam parallel zum DA2 die 18 PS starke und über 90 km/h schnelle Sportversion BMW Wartburg DA3 auf den Markt. Nur 150 Stück wurden von diesem nur 400 kg leichten BMW zum Preis von 3100 RM verkauft. Der Wartburg war auch der erste käufliche BMW-Rennwagen. Mit geringen Änderungen war er für damalige Automobilrennen nutzbar.
Der BMW 3/15 DA2 wurde dann durch den nochmals leicht modifizierten BMW 3/15 DA4 (andere Vorderachse, geänderte Karosserie) ergänzt und war der letzte „Dixi“. Im Übrigen gab es nie ein Fahrzeug mit offiziellem Namen „BMW Dixi“.
wikipedia
All rights reserved
Uploaded on Jan 21, 2012
BMW Dixi DA3 - Wartburg
Dixi war eine Automarke der Fahrzeugfabrik Eisenach.
Nach dem Ausscheiden des Firmengründers Heinrich Ehrhardt im Jahr 1904 gab die Fahrzeugfabrik Eisenach den Markennamen Wartburg auf. Die Produkte erhielten den neuen Markennamen Dixi, der aus dem Lateinischen stammt und bedeutet „Ich habe gesprochen“.
Unter dem Namen DIXI wurden anfangs herrschaftliche Automobile und Lastkraftwagen gebaut. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg (1914–1918) wurde dann der Fahrzeugfabrik Eisenach allerdings die Herstellung ziviler Fahrzeuge untersagt und Rüstungsgüter mussten gefertigt werden. Heereslastwagen, Munitionswagen, Sanitätskraftwagen, Feldgeschütze waren nun bis zum Ende des Ersten Weltkriegs die Eisenacher Produktpalette.
Die Dixiwerke überlebten den Krieg, allerdings konnte nie wieder an die glanzvolle Zeit vor dem Krieg angeknüpft werden.
Ende des Jahres 1921 musste dann aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Fahrzeugfabrik Eisenach mit der Gothaer Waggonfabrik fusionieren und firmierte anfangs unter Fahrzeugfabrik Eisenach, Zweigniederlassung der Gothaer Waggonfabrik, später als Fahrzeugfabrik Eisenach („Dixiwerke“).
Im Jahr 1927 begann dort mit der Produktion des 3/15 die Lizenzproduktion jenes Kleinwagens, der die mit ihm erhoffte Wende nicht brachte aber dafür den Namen DIXI bis heute unvergessen machte.
Der Motorrad- und Flugmotorenhersteller BMW wollte gegen Ende der 1920er Jahre in die Automobilproduktion einsteigen und suchte ein konkurrenzfähiges Produkt, um die langwierige Eigenentwicklung zu umgehen. Man entschied sich für die Fahrzeugfabrik Eisenach, die zu dieser Zeit (u.a.) unter dem Namen DIXI 3/15PS DA (Deutsche Ausführung) in Lizenz Versionen des international sehr erfolgreichen Austin 7 der Austin Motor Company produzierten.
BMW Wartburg DA3 (1930–1932) (BMW 3/15PS DA3 Wartburg)
1930 kam parallel zum DA2 die 18 PS starke und über 90 km/h schnelle Sportversion BMW Wartburg DA3 auf den Markt. Nur 150 Stück wurden von diesem nur 400 kg leichten BMW zum Preis von 3100 RM verkauft. Der Wartburg war auch der erste käufliche BMW-Rennwagen. Mit geringen Änderungen war er für damalige Automobilrennen nutzbar.
Der BMW 3/15 DA2 wurde dann durch den nochmals leicht modifizierten BMW 3/15 DA4 (andere Vorderachse, geänderte Karosserie) ergänzt und war der letzte „Dixi“. Im Übrigen gab es nie ein Fahrzeug mit offiziellem Namen „BMW Dixi“.
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Dodge Challenger SRT
Auf der North American International Auto Show des Jahres 2006 war eine Stilstudie des Dodge Challenger im Retro-Design zu besichtigen. Sie basierte auf der verkürzten DaimlerChrysler LX-Plattform (wie auch der Chrysler 300 und andere), besaß einen 6,1-l-Hemi-V8 Motor mit Schaltgetriebe und wies viele Designzitate auf, Reminiszenzen an das ursprüngliche Challenger-Modell aus dem Jahr 1970. Im Juli 2006 kündigte Dodge an, das Fahrzeug ab 2008 in Serie bauen zu wollen.
Das Serienmodell wurde dann am 6. Februar 2008 auf der Chicago Auto Show erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Produktion des Challenger war im Modelljahr 2008 auf eine Stückzahl von 6.400 Stück begrenzt, die Seriennummer des jeweiligen Exemplars ist auf einer Plakette im Fahrzeuginneren vermerkt. Alle 2008er Challenger sind SRT8-Modelle, die mit dem 6,1 Liter großen Hemi-V8 mit 431 PS (317 kW) und einer Fünfgang-Automatik (W5A580) mit Autostick ausgestattet sind.
Das Modell wurde 2008 ausschließlich in den Farben Silber, Schwarz und Orange (letztere gegen Aufpreis) angeboten. Serienmäßig sind bei den SRT8-Modellen Leichtmetallfelgen der Größe 20 x 9,0. Seit dem Modelljahr 2009 sind auch V6-Motoren und Schaltgetriebe erhältlich. Der cw-Wert liegt bei 0,353, die Gewichtsverteilung beträgt 55,6/44,4 (Front/Heck), der Wendekreis beträgt 11,48 m. Hergestellt wird der Challenger im Werk Brampton, Ontario (Kanada).
Im Februar 2008 wurde das Modell mit der Seriennummer 43, das als Einzelstück in der Farbe B5 Blue lackiert wurde, bei einer eBay-Auktion für 228.143,43 US-Dollar versteigert. Der komplette Erlös wurde der Victory Junction Gang – einer Wohltätigkeitsorganisation für chronisch kranke Kinder – gespendet.
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Mercedes Benz CLS 63 AMG
Die Mercedes-Benz Baureihe 218 bezeichnet die Fahrzeuge der CLS-Klasse des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz, zu der ein viertüriges sowie ein fünftüriges (auch Shooting Brake genanntes) Coupé gehören, die auf der Plattform der E-Klasse (Baureihe 212) aufbauen und in der Oberklasse unterhalb der S-Klasse angesiedelt sind.
Das viertürige Modell (C 218) stellt die zweite Generation der CLS-Klasse dar und wird seit dem 29. Januar 2011 vertrieben. Erstmals gezeigt wurde das Auto auf der Mondial de l’Automobile in Paris 2010. Der Einstiegspreis lag zur Markteinführung bei 59.857 Euro für den CLS 250 CDI BlueEFFICIENCY.
Im Frühjahr 2012 wird die CLS-Klasse um einen so genannten fünftürigen Shooting-Brake, der als Kombi-Coupé verstanden wird, ergänzt. Intern wird eben dieses Modell X 218 bezeichnet.
Das Design der ersten Generation blieb auch bei der zweiten Generation des CLS erhalten. So hat die Baureihe 218 eine lange Motorhaube, eine schmale Fenstergrafik und rahmenlose Seitenscheiben. Das Dach ist coupétypisch abgeflacht und das Heck endet leicht abfallend. Das Design der Front ist an den SLS AMG angelehnt. Die Kühlermaske ist nicht mehr optisch in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Die Seitenlinie wird zum einen durch die vordere Strukturkante oberhalb des Kotflügels nach hinten abfallend und zum anderen durch die von Mercedes-Benz Schultermuskel genannte Wölbung über der Hinterachse geprägt. Der Übergang zum Heck ist durch die weit umgreifenden, mandelförmigen Heckleuchten fließend. Das Heck ist leicht gewölbt sowie leicht abfallend.
Im Innenraum zieht sich eine hohe Linie in einem Schwung von der Fahrertür über den Instrumententräger bis zur Beifahrertür. Das Zentral-Display ist nun in das Instrumententafel-Oberteil integriert. Außerdem erhält die zweite Generation ein neues Lenkrad; ein weiteres Merkmal ist die aus der S-Klasse übernommene Analoguhr zwischen den Lüftungsdüsen. Der Tacho ist ein Teil der drei tief eingelassenen Rundinstrumente. Für die Steuerung wichtig ist der zentrale Dreh- und Drückknopf.
Die CLS-Klasse hat serienmäßig ASR, ABS, BAS, ESP, 7-Gang-Automatikgetriebe, crashaktive Kopfstützen und einen Knie-Airbag für den Fahrer sowie Agilitiy Control-Fahrwerk mit selektivem Dämpfersystem. Dieses System passt die Stoßdämpfer automatisch dem jeweiligen Straßenzustand an. Außerdem gibt es die Agilitiy Control-Lenkung mit Sicherheitslenksäule, die höhen- und längsverstellbar ist. Auch die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik Thermatic ist serienmäßig. Darüber hinaus ist dieses Modell mit einem adaptiv und blinkend wirkendem Bremslicht und dem von Mercedes-Benz Adaptive Brake genannten Bremssystem ausgestattet. Ebenso gehören der Fahrlicht-Assistent, das Insassenschutzsystem Pre-Safe, Scheinwerfer in Bi-Xenon-Ausführung mit Leuchtweitenregulierung, LED-Seitenleuchten, LED-Blinkern und LED-Heckleuchten, Tagfahrlicht und ein Tempomat mit variabler Geschwindigkeitsbegrenzung Speedtronic mit Bremseingriff zur Serie. Außerdem gibt es das Radio Audio 20 CD mit CD/DVD-Player. Das Farbdisplay hat eine Diagonale von 14,7 Zentimetern und eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion, einen Aux-in Anschluss (in der Mittelkonsole), eine Telefontastatur sowie acht Lautsprecher. Bedient wird das Audio 20 CD über einen Controller auf der Mittelkonsole. Die Serienausstattung umfasst auch die Easy-Pack-Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen, das dreispeichige Multifunktionslenkrad in Nappaleder mit perforierten Einsätzen und silberner Chromspange, eine Teilleder-Polsterung und einen Schalt-/Wählhebel in Nappaleder. Alle Scheiben sind wärmedämmend. Die Zierelemente sind aus hellbraunem seidenmatten Pappelholz.
Als Zusatzausstattung wird die Zweikammernluftfederung Airmatic, der Abstandsregeltempomat Distronic Plus, das LED Intelligent Light System, das die LED-High Performance-Scheinwerfer inklusive dem Intelligent Light System und Adaptiven Fernlicht-Assistenten beinhaltet, ein Nachtsicht-Assistent und ein Aktiver Park-Assistent inklusive Parctronic angeboten. Auch das schlüssellose Schließsystem Keyless Go gibt es auf Wunsch. Außerdem besteht die Möglichkeit, zwischen zwei Radio-Navigationssystemen zu wählen. Das Kartennavigationssystem Audio 50 APS ist mit einem CD/DVD-Laufwerk sowie einer Telefontastatur ausgestattet. Die Kartendarstellung erfolgt in 2D. Das Multimedia-System Comand APS enthält die Sprachsteuerung Linguatronic serienmäßig. Der Bildschirm hat hier eine Diagonale von 17,8 Zentimetern. Darüber hinaus werden das Surround-Soundsystem Harman Kardon Logic 7 mit 14 Lautsprechern und einer Leistung von 610 Watt sowie ein TV-Tuner angeboten. Weiterhin stehen die 4-Zonen-Klimatisierungsautomatik Thermotronic, diverse Lederpolsterungen und eine Sitzheizung sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond in der Preisliste. Eine Sitzklimatisierung inklusive Belüftung gibt es nur für die vorderen Sitze. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl an Zierelementen.
Das Exklusiv-Paket enthält eine Ambientebeleuchtung in drei unterschiedlichen Lichtstimmungen (weißes, oranges, blaues Licht), ein anderes Sitzdesign, Fußmatten in Leder Nubuk gefasst und die Polsterung Leder PASSION Exklusiv. Ergänzt wird dieses Paket durch einen Innenhimmel in Alcantara in drei verschiedenen Farbtönen (schwarz, grau oder beige, je nach Interieurfarbe) und mit einer Mittelkonsole, Armauflagen, Türmittelfelder, Kopfstützen, das Instrumententafeloberteil und einer Fensterlinie, die allesamt mit Nappaleder bezogen sind.
Das Sport-Paket Exterieur enthält neben einem Fahrwerk mit sportlicherer Abstimmung über optimierte Dämpfer, Endrohrblenden in Chrom und einem in schwarz lackierten Einsatz am Heckstoßfänger zwei zur Auswahl stehende Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design in den Größen 255/40 R 18 vorne und 285/35 R 18 hinten oder 255/35 R 19 vorne und 285/30 R 19 hinten. Auf Wunsch werden auch Leichtmetallräder in Anthrazit angebracht.
Das Sport-Paket AMG ist eine Erweiterung des Sport-Paketes Exterieur. Es enthält im Interieur ein unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad mit 3-Speichen. Es ist entweder in Schwarz oder in Mandelbeige gehalten. Hier kann per Schaltwippen am Lenkrad geschaltet werden. Außerdem enthält dieses Paket AMG Fußmatten, eine in Edelstahl gebürstete Sportpedalanlage mit Gumminoppen und graue Ziernähte, die an den Sitzen vorne und hinten, an den Kopfstützen, an den Armauflagen in den Türen sowie an der Mittelkonsole angebracht sind. Äußerlich erkennt man das Sport-Paket AMG an der Front- und Heckschürze, die in AMG-Styling daherkommen, an den Endrohrblenden in Chrom, an AMG-Leichtmetallräder sowie an einem Kühlergrill mit einer Lamelle, die in chrom/silber lackiert ist. Ergänzt wird das Ganze durch ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk.
Zum Marktstart gibt es auf Wunsch das Exklusivpaket Edition 1, mit einer Lackierung in Manganit Grau SHAPE, designo Leder corteccia pearl und einen Innenhimmel von designo in der Stofffarbe schwarz. Die Zierteile sind entweder in Esche schwarz oder hellbrauner Pappel, seidenmatt lieferbar.
Beim LED High Performance-Scheinwerfer, auch Voll-LED-Scheinwerfer genannt, handelt es um den weltweit ersten Scheinwerfer, der alle dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bietet. Insgesamt sind je Scheinwerfer 71 Leuchtdioden[11] verbaut. Dieser Scheinwerfer enthält das Intelligent Light System, das fünf Lichtfunktionen – „Landstraßenlicht“, „Autobahnlicht“, „Erweitertes Nebellicht“, „Aktives Kurvenlicht“ sowie „Abbiegelicht“ – die auf typische Fahr- oder Wetterbedingungen abgestimmt sind, in sich vereint. Darüber hinaus konnte auch der Adaptive Fernlichtassistent mit seiner adaptiven Leuchtweite und weichen Lichtwechseln umgesetzt werden.
Nach dem SLK (R 172) wird es das von Mercedes-Benz genannte Magic Sky Control auch im neuen CLS geben. Dabei handelt es sich um ein schaltbares Glasdach, das zuvor nur aus dem Maybach bekannt war. Der Unterschied zu normalen Glasdächern besteht darin, dass das Magic Sky Control die Wärme und die Strahlen der Sonne aus dem Innenraum abhält; außerdem kann man es variabel abdunkeln oder aber auch aufhellen. Im eingeschalteten Modus liegt die Temperatur auf Interieurteilen wie Armauflagen um bis zu 10 Grad Celsius unter den Werten mit konventionellem Grünglas. Das Dach funktioniert durch die Physik eines Platten-Kondensators: Wird eine elektrische Spannung an die Glaskonstruktion angelegt, richten sich Teilchen im Glasaufbau so aus, dass Licht die Scheibe durchdringen kann. Bleibt die Spannung hingegen ausgeschaltet, bleiben die Partikel zufällig ausgerichtet. Dadurch wird das Licht teilweise blockiert, und die Scheibe bleibt dunkel. Demnach erwärmt sich der Innenraum weniger stark und die Klimaanlage wird entlastet, wenn das Dach dunkel geschaltet ist.
Abgerundet wird die Motorenpalette des CLS durch das Topmodell des Haustuners AMG, den CLS 63 AMG. Hier gibt es einen neu entwickelten 5,5-Liter großen 8-Zylinder Ottomotor mit zwei Turboladern und Direkteinspritzung mit 386 kW (525 PS). Auf Wunsch wird beim Topmodell auch das AMG Performance-Package angeboten, mit dem die Leistung auf 409 kW (557 PS) und das Drehmoment auf 800 Nm steigt. wikipedia
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Mercedes Benz CLS 63 AMG
Die Mercedes-Benz Baureihe 218 bezeichnet die Fahrzeuge der CLS-Klasse des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz, zu der ein viertüriges sowie ein fünftüriges (auch Shooting Brake genanntes) Coupé gehören, die auf der Plattform der E-Klasse (Baureihe 212) aufbauen und in der Oberklasse unterhalb der S-Klasse angesiedelt sind.
Das viertürige Modell (C 218) stellt die zweite Generation der CLS-Klasse dar und wird seit dem 29. Januar 2011 vertrieben. Erstmals gezeigt wurde das Auto auf der Mondial de l’Automobile in Paris 2010. Der Einstiegspreis lag zur Markteinführung bei 59.857 Euro für den CLS 250 CDI BlueEFFICIENCY.
Im Frühjahr 2012 wird die CLS-Klasse um einen so genannten fünftürigen Shooting-Brake, der als Kombi-Coupé verstanden wird, ergänzt. Intern wird eben dieses Modell X 218 bezeichnet.
Das Design der ersten Generation blieb auch bei der zweiten Generation des CLS erhalten. So hat die Baureihe 218 eine lange Motorhaube, eine schmale Fenstergrafik und rahmenlose Seitenscheiben. Das Dach ist coupétypisch abgeflacht und das Heck endet leicht abfallend. Das Design der Front ist an den SLS AMG angelehnt. Die Kühlermaske ist nicht mehr optisch in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Die Seitenlinie wird zum einen durch die vordere Strukturkante oberhalb des Kotflügels nach hinten abfallend und zum anderen durch die von Mercedes-Benz Schultermuskel genannte Wölbung über der Hinterachse geprägt. Der Übergang zum Heck ist durch die weit umgreifenden, mandelförmigen Heckleuchten fließend. Das Heck ist leicht gewölbt sowie leicht abfallend.
Im Innenraum zieht sich eine hohe Linie in einem Schwung von der Fahrertür über den Instrumententräger bis zur Beifahrertür. Das Zentral-Display ist nun in das Instrumententafel-Oberteil integriert. Außerdem erhält die zweite Generation ein neues Lenkrad; ein weiteres Merkmal ist die aus der S-Klasse übernommene Analoguhr zwischen den Lüftungsdüsen. Der Tacho ist ein Teil der drei tief eingelassenen Rundinstrumente. Für die Steuerung wichtig ist der zentrale Dreh- und Drückknopf.
Die CLS-Klasse hat serienmäßig ASR, ABS, BAS, ESP, 7-Gang-Automatikgetriebe, crashaktive Kopfstützen und einen Knie-Airbag für den Fahrer sowie Agilitiy Control-Fahrwerk mit selektivem Dämpfersystem. Dieses System passt die Stoßdämpfer automatisch dem jeweiligen Straßenzustand an. Außerdem gibt es die Agilitiy Control-Lenkung mit Sicherheitslenksäule, die höhen- und längsverstellbar ist. Auch die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik Thermatic ist serienmäßig. Darüber hinaus ist dieses Modell mit einem adaptiv und blinkend wirkendem Bremslicht und dem von Mercedes-Benz Adaptive Brake genannten Bremssystem ausgestattet. Ebenso gehören der Fahrlicht-Assistent, das Insassenschutzsystem Pre-Safe, Scheinwerfer in Bi-Xenon-Ausführung mit Leuchtweitenregulierung, LED-Seitenleuchten, LED-Blinkern und LED-Heckleuchten, Tagfahrlicht und ein Tempomat mit variabler Geschwindigkeitsbegrenzung Speedtronic mit Bremseingriff zur Serie. Außerdem gibt es das Radio Audio 20 CD mit CD/DVD-Player. Das Farbdisplay hat eine Diagonale von 14,7 Zentimetern und eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion, einen Aux-in Anschluss (in der Mittelkonsole), eine Telefontastatur sowie acht Lautsprecher. Bedient wird das Audio 20 CD über einen Controller auf der Mittelkonsole. Die Serienausstattung umfasst auch die Easy-Pack-Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen, das dreispeichige Multifunktionslenkrad in Nappaleder mit perforierten Einsätzen und silberner Chromspange, eine Teilleder-Polsterung und einen Schalt-/Wählhebel in Nappaleder. Alle Scheiben sind wärmedämmend. Die Zierelemente sind aus hellbraunem seidenmatten Pappelholz.
Als Zusatzausstattung wird die Zweikammernluftfederung Airmatic, der Abstandsregeltempomat Distronic Plus, das LED Intelligent Light System, das die LED-High Performance-Scheinwerfer inklusive dem Intelligent Light System und Adaptiven Fernlicht-Assistenten beinhaltet, ein Nachtsicht-Assistent und ein Aktiver Park-Assistent inklusive Parctronic angeboten. Auch das schlüssellose Schließsystem Keyless Go gibt es auf Wunsch. Außerdem besteht die Möglichkeit, zwischen zwei Radio-Navigationssystemen zu wählen. Das Kartennavigationssystem Audio 50 APS ist mit einem CD/DVD-Laufwerk sowie einer Telefontastatur ausgestattet. Die Kartendarstellung erfolgt in 2D. Das Multimedia-System Comand APS enthält die Sprachsteuerung Linguatronic serienmäßig. Der Bildschirm hat hier eine Diagonale von 17,8 Zentimetern. Darüber hinaus werden das Surround-Soundsystem Harman Kardon Logic 7 mit 14 Lautsprechern und einer Leistung von 610 Watt sowie ein TV-Tuner angeboten. Weiterhin stehen die 4-Zonen-Klimatisierungsautomatik Thermotronic, diverse Lederpolsterungen und eine Sitzheizung sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond in der Preisliste. Eine Sitzklimatisierung inklusive Belüftung gibt es nur für die vorderen Sitze. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl an Zierelementen.
Das Exklusiv-Paket enthält eine Ambientebeleuchtung in drei unterschiedlichen Lichtstimmungen (weißes, oranges, blaues Licht), ein anderes Sitzdesign, Fußmatten in Leder Nubuk gefasst und die Polsterung Leder PASSION Exklusiv. Ergänzt wird dieses Paket durch einen Innenhimmel in Alcantara in drei verschiedenen Farbtönen (schwarz, grau oder beige, je nach Interieurfarbe) und mit einer Mittelkonsole, Armauflagen, Türmittelfelder, Kopfstützen, das Instrumententafeloberteil und einer Fensterlinie, die allesamt mit Nappaleder bezogen sind.
Das Sport-Paket Exterieur enthält neben einem Fahrwerk mit sportlicherer Abstimmung über optimierte Dämpfer, Endrohrblenden in Chrom und einem in schwarz lackierten Einsatz am Heckstoßfänger zwei zur Auswahl stehende Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design in den Größen 255/40 R 18 vorne und 285/35 R 18 hinten oder 255/35 R 19 vorne und 285/30 R 19 hinten. Auf Wunsch werden auch Leichtmetallräder in Anthrazit angebracht.
Das Sport-Paket AMG ist eine Erweiterung des Sport-Paketes Exterieur. Es enthält im Interieur ein unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad mit 3-Speichen. Es ist entweder in Schwarz oder in Mandelbeige gehalten. Hier kann per Schaltwippen am Lenkrad geschaltet werden. Außerdem enthält dieses Paket AMG Fußmatten, eine in Edelstahl gebürstete Sportpedalanlage mit Gumminoppen und graue Ziernähte, die an den Sitzen vorne und hinten, an den Kopfstützen, an den Armauflagen in den Türen sowie an der Mittelkonsole angebracht sind. Äußerlich erkennt man das Sport-Paket AMG an der Front- und Heckschürze, die in AMG-Styling daherkommen, an den Endrohrblenden in Chrom, an AMG-Leichtmetallräder sowie an einem Kühlergrill mit einer Lamelle, die in chrom/silber lackiert ist. Ergänzt wird das Ganze durch ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk.
Zum Marktstart gibt es auf Wunsch das Exklusivpaket Edition 1, mit einer Lackierung in Manganit Grau SHAPE, designo Leder corteccia pearl und einen Innenhimmel von designo in der Stofffarbe schwarz. Die Zierteile sind entweder in Esche schwarz oder hellbrauner Pappel, seidenmatt lieferbar.
Beim LED High Performance-Scheinwerfer, auch Voll-LED-Scheinwerfer genannt, handelt es um den weltweit ersten Scheinwerfer, der alle dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bietet. Insgesamt sind je Scheinwerfer 71 Leuchtdioden[11] verbaut. Dieser Scheinwerfer enthält das Intelligent Light System, das fünf Lichtfunktionen – „Landstraßenlicht“, „Autobahnlicht“, „Erweitertes Nebellicht“, „Aktives Kurvenlicht“ sowie „Abbiegelicht“ – die auf typische Fahr- oder Wetterbedingungen abgestimmt sind, in sich vereint. Darüber hinaus konnte auch der Adaptive Fernlichtassistent mit seiner adaptiven Leuchtweite und weichen Lichtwechseln umgesetzt werden.
Nach dem SLK (R 172) wird es das von Mercedes-Benz genannte Magic Sky Control auch im neuen CLS geben. Dabei handelt es sich um ein schaltbares Glasdach, das zuvor nur aus dem Maybach bekannt war. Der Unterschied zu normalen Glasdächern besteht darin, dass das Magic Sky Control die Wärme und die Strahlen der Sonne aus dem Innenraum abhält; außerdem kann man es variabel abdunkeln oder aber auch aufhellen. Im eingeschalteten Modus liegt die Temperatur auf Interieurteilen wie Armauflagen um bis zu 10 Grad Celsius unter den Werten mit konventionellem Grünglas. Das Dach funktioniert durch die Physik eines Platten-Kondensators: Wird eine elektrische Spannung an die Glaskonstruktion angelegt, richten sich Teilchen im Glasaufbau so aus, dass Licht die Scheibe durchdringen kann. Bleibt die Spannung hingegen ausgeschaltet, bleiben die Partikel zufällig ausgerichtet. Dadurch wird das Licht teilweise blockiert, und die Scheibe bleibt dunkel. Demnach erwärmt sich der Innenraum weniger stark und die Klimaanlage wird entlastet, wenn das Dach dunkel geschaltet ist.
Abgerundet wird die Motorenpalette des CLS durch das Topmodell des Haustuners AMG, den CLS 63 AMG. Hier gibt es einen neu entwickelten 5,5-Liter großen 8-Zylinder Ottomotor mit zwei Turboladern und Direkteinspritzung mit 386 kW (525 PS). Auf Wunsch wird beim Topmodell auch das AMG Performance-Package angeboten, mit dem die Leistung auf 409 kW (557 PS) und das Drehmoment auf 800 Nm steigt. wikipedia
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