18.09.2010 - Berlin (Neukölln)
Am 18.09.2010 ist es in Berlin-Neukölln im Anschluss an ein als Kundgebung angemeldetes Hip-Hop-Konzert zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Dabei kam es zu Rangeleien und vereinzelten Flaschenwürfen. Die Polizei nahm dabei mehrere Personen fest. Nach kurzer Zeit konnte die Lage schließlich unter Kontrolle gebracht werden.

Am 18.09.2010 veranstalteten Freunde und Familie von Dennis J. so wie die Initiative “No justice! No Peace!” eine Kundgebung im Gedenken an den getöteten Dennis sowie weiterer Opfer von Polizeigewalt. Außerdem fand ein Hip Hop-Konzert, u.a. Rapper wie „Big Baba“ und „Massiv“ statt.

Mehreren hundert Menschen nahmen an der Kundgebung teil. In Redebeiträgen wurde die Ermittlungsarbeiten der Polizei im Fall Dennis immer wieder in Frage gestellt, zudem das milde Urteil gegen den Todesschützen scharf kritisiert.

Kurz vor neun, wurde die Kundgebung von den Veranstaltern für beendet erklärt. Von da an eskalierte die Situation. Ausgelöst wurden die kurze Krawalle durch vereinzelte Flaschenwürfe auf die Polizei. Daraufhin stürmte die Polizei den Bühnenbereich und räumte den Bereich unter Anwendung von Gewalt. Immer wieder setzten Beamten Schlagstöcke und Pfefferspray gegen umstehende Personen ein. Dabei wurden mehrere Personen festgenommen. Gegen halb zehn beruhigte sich die Lage wieder.

Hintergrund:
Mit relativ milden Urteilen, endete am 03. Juli 2010 vor dem Landgericht Neuruppin der Prozess gegen drei Berliner Polizeibeamten, die für die Erschießung an Dennis J. verantwortlich waren. Gegen den Todesschützen wurde wegen Totschlags und gegen die anderen Beiden wegen Strafvereitlung im Amt verhandelt.

Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre und sechs Monate Haft gefordert. Die acht Schüsse des Polizisten seien nicht gerechtfertigt und unverhältnismäßig gewesen, hatte der Anklagevertreter begründet.

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Stand: Januar 2010
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