Brand auf der Montée de la PetrusseEin Pressefotograf Geöffnetes Fenster zum Rauchabzug In diesem Teil des Gebäudes hat es gebrannt Eingang zum Grundstück Hier verläuft die Treppe rauf zur zur Haupstraße (E29 - wie heißt die noch?) ![]() "Und was hast Du gestern nachmittag gemacht?"
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"Ich habe die eine Frau festgehalten, die aus dem brennenden Haus kam." Gestern hat es um 16:30 Uhr im Erdgeschoss eines Wohnhauses auf der Montée de la Petrusse gebrannt. Ich kam zufällig auf dem Weg vom Bahnhof zur Kathedrale dort vorbei und war noch vor der Feuerwehr dort, als das Haus noch brannte. Zwei Männer waren damit beschäftigt, in die Flammen hereinzurufen, um die sich noch drinnen befindenden Leute dazu zu bewegen, sich auf den Boden zu legen und zum Hauseingang zu kommen. Als ich dazukam, kam die erste Dame - vielleicht 80jährig - gerade heraus (ein relativ spektakulärer Anblick - der Türrahmen und das dahinterliegende Treppenhaus stand in Flammen) und fiel erstmal um. Ein Nachbar kümmerte sich um sie. Ich griff mir die folgende, etwa 60-jährige, die unter Schock stand und zwischen Fast-Ohnmacht und Hyperaktivität schwankte. Wir kriegten aus ihnen heraus, dass sie die einzigen Personen im Haus waren, sich aber im ersten Stock noch zwei Hunde befanden. Nach ein paar Minuten tauchte die Feuerwehr auf und löschte den Brand zügig. Ein paar Polizisten kamen dazu und einer schrieb ein paar Dinge, die ihm Herumstehende diktierten in seinen Notizblock. Noch ein paar Minuten später waren auch noch drei Pressefotografen vor Ort. (Im "Wort" steht heute aber nichts.) Die Dame vermutet, dass ein Feuerwerkskörper die Brandursache war - früher am Tag hatten Kinder gegenüber mit Feuerwerkskörpern gespielt. Ein paar Beobachtungen: * Die Feuerwehr (Berufsfeuerwehr Luxemburg, glaube ich) brauchte drei Versuche, bis sie ihre Schläuche knick- und knotenfrei verlegt hatte. *Drei*. Gut, dass wenigstens der erste gelegte Schlauch direkt Druck hatte. * Kein einziger der Offiziellen interessierte sich für die beiden unter Schock stehenden Damen. Wir (die Nachbarn und ich) bemühten uns mehrfach, einen Sani oder eine andere Hilfskraft zu finden, die sich besser kümmern konnte, als wir, scheiterten aber am Desinteresse der ungefähr 30 um uns herumstehenden Uniformierten. Als ich "meine" Dame einer Polizistin übergab und sie explizit nochmal darauf hinwies, dass sie unter Schock stünde und sie sich um sie kümmern sollte, zuckte die nur mit den Schultern: "Ah, ja." Posttraumatische Belastungsstörung, anyone? Ich verstehe das nicht. Irgendwas muss in der Ausbildung der luxemburgischen Rettungskräfte sehr, sehr kaputt sein. * Der Stadtbedienstete, der die Damen dazu bewegt hat, aus dem Haus rauszukommen, ist ein Held. Genauso wie der Passant, der die Feuerwehr gerufen hat. Und der Nachbar, der sich um die alte Dame gekümmert hat. Commentsmartinroell says:Ah, guck, doch ein Artikel. Danke! Would you like to comment?Sign up for a free account, or sign in (if you're already a member). |
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Buddhaah
says:
www.wort.lu/articles/pf_5772588.html
Posted 35 months ago. ( permalink )