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Blockaden gegen Pro Köln "Anti-Islamisierungs-Kongress" |
Am 20. September wollte die
rechtsextreme Partei "pro
Köln" einen
„Anti-Islamisierungs-Kongress“ auf dem
Heumarkt in Köln veranstalten. Dazu
waren RassistInnen und NeofaschistInnen
aus ganz Europa eingeladen. Es wurde mit
1500 TeilnehmerInnen gerechnet.
Um diesen Kongress zu verhindern hatte
sich in Köln ein breites Bündnis zusammengeschlossen. Inspiriert von den
erfolgreichen Blockaden gegen den
G8-Gipfel in Heiligendamm wurde ein
Konzept erarbeitet, öffentliche
Aktionstrainings durchgeführt und dazu
aufgerufen alle Zufahrtswege zum
Heumarkt zu blockieren.
Mehrere Zehntausend Menschen
beteiligten sich schließlich an den
Blockaden. Nur ungefähr 30 Nazis
schafften es, auf den Heumarkt zu
gelangen. Dazu gab es dezentrale
Aktionen, Auseinandersetzungen von
Autonomen mit der Polizei,
Materialblockaden, brennende Mülltonnen
und Container.
Insgesamt entstand so in der Stadt eine
Situation, die die Polizei zum Abbruch
des RassistInnenkongresses zwang.
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