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Still open... The Magical Door to Paradise | by h.koppdelaney
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Still open... The Magical Door to Paradise

The magical Door of Childhood

 

HKD

 

„Wie wird die unsichtbare Pforte zum Subraum sichtbar gemacht?“

 

Während ich im Zug saß hatte ich Internetanschluss und hatte mich über ein Netzwerk mit einem jungen Science-Fiction Leser auf einen spekulativen Austausch eingelassen. Wir diskutierten das Für und Wider eines Hyperraumes oder Subraumes, und er wollte meine Vorstellungen darüber wissen.

Wir wissen, der Mikrokosmos der atomaren Welt beruht auf Wahrscheinlichkeiten, denn auf atomarer Ebene treffen die Gesetze der klassischen Physik nicht mehr zu. Mit abnehmender Masse der Teilchen treten die Prinzipien der Quantenmechanik in Kraft. Und diese Prinzipien öffnen die Pforte zum „Jenseits“, zum Subraum.

Mein junger Freund stellte mir eine hypothetische Frage und ich gab mein Bestes, ihm ebenso hypothetisch zu antworten. Ich wiederholte also seine Frage: „Wie wird die unsichtbare Pforte zum Subraum sichtbar gemacht?“

Ich legte los und schrieb:

 

„Stell dir vor, du hättest neben den drei üblichen Sensoren für die Wahrnehmung von Länge, Breite und Höhe, mit denen du den Raum als einen solchen erfassen kannst, einen zusätzlichen Sensor, der bisher inaktiv war, doch nun zur Wahrnehmung des Subraums langsam aktiviert wird.

Träume aller aRt finden im Subraum statt.

Kommt dir etwas komisch vor? Stolperst du über ein falsch geschriebenes Wort? Vielleicht erlebst du einen winzigen Augenblick der Verblüffung. Ist diese vorüber setzt das analytische Denken ein und du versuchst den Hinweis einzuordnen, sofern du die Schreibweise als bedeutungsvoll erfasst.

Die Sichtweise, es sei nur ein Schreibfehler ist oberflächlich und aus Regeln abgeleitet, das ist dreidimensionales Denken.

Die vierte Dimension bietet ein symbolisches Erfassen der Botschaften aus den Tiefen der Seele. Doch es ist noch mehr als ein intelligentes Erkennen, es ist ein Erfahren.

Das Unbewusste ist ein von der Tiefenpsychologie geprägter Begriff, der den Umstand zu verstehen sucht, dass Kräfte und Bilder im Menschen wirken, auf die sein Ego-Bewusstsein keinen Zugriff hat. Der Subraum ist ein Erlebenszustand (der Welt), den das Ego-Bewusstsein nicht hervorrufen kann.

Dennoch gibt es eine Pforte, die das Ich suchen und die sie finden kann. Diese Pforte ist der Zustand der VerbLuffung.

Ja, genau. Und nun stell dir vor, dein Denken würde jetzt nicht einsetzten. Keine Fragen, keine Spekulationen, keine Schlüsse, nichts, einfach gar nichts. Dann öffnet sich die Pforte und die ganze Umgebung wandelt ihre Qualität. Sie wird durchlässiger und die Naturgesetze sind nicht mehr zwingend. Wahrscheinlichkeit tritt an die Stelle von Gesetzmäßigkeit.

Diese Pforte ist sehr labil, denn sie wird immer wieder vom Denken in makrokosmischen Kategorien eingerissen. Sie ist eine unsichtbare Tür zum Subraum, denn sie gehört bereits zum mikrokosmischen Universum. Kinder wechseln durch diese Pforte von einer Welt in die andere. Weise gewordene tun das auch. Die Erwachsenen dagegen glauben nicht an dieses Tor, weil sie es nicht sehen können.

Kinder „sehen“ diese Pforte auch nicht, denn sie ist eine poetische Umschreibung eines Phänomens, das die Verfassung des Geistes betrifft. Das Paradies der Kindheit beruht auf der Fähigkeit, die Welt voller Lebensfreude und Offenheit zu erfahren. Das Staunen ist riesengroß, weil das Denken noch keine Kategorien und Beurteilungen kennt.

Mit zunehmendem Denken verschwindet die Pforte mehr und mehr und der Erwachsene spekuliert schließlich über die Illusionen und Märchen der Kindheit als seien sie sentimentaler Unsinn. Das logische Denken hat die Kontrolle übernommen und zerstört mit seiner Logik jegliche Form von kindlichem Spaß. Die Tür zur magischen Welt zerbröckelt.

Mit jedem Schritt des Geistes zurück in die kindliche Stimmung, wird die Pforte wieder aufgebaut. Und dann, eines Tages, kaum noch erwartet, wird sie wieder durchlässig und die Welt des Subraumes scheint wieder durch, häufig mit seltsamen Ereignissen. Botschaften fallen in Form von Ideen ein. Der Begriff Intuition erfüllt sich durch Eingebungen. Doch woher kommen die Geistesblitze? Sie stammen direkt aus dem Subraum, den die Psychologie mit einem ähnlichen Begriff zu begreifen versucht: Unterbewusstsein - Subconscious. Das Unbewusste oder das Unterbewusstsein, ist für mich der subjektive Subraum, der während des Träumens konkret bereist werden kann..

Begriffe sind austauschbar. Liebe, love, amour… Jeder Mensch fühlt das sehnsuchtsvolle Drängen mit Herzklopfen und Erregung gleich, wie jeder Mensch auch die Pforte zum Subraum von der Erfahrung her kennt. Jeder kennt die Zustände zwischen Schlafen und Wachen, in denen bereits Traumbilder oder ganze Szenen erscheinen.

Doch wie viele wissen mit Worten zu erklären, was hier geschieht? Nur wenige können den Raum mit der voll aktivierten geistigen Sensorik erfassen. Bei den meisten Menschen ist das Staunen stumm, wenn sie den Subraum beispielsweise während einer Krankheit, eines Fiebers oder des Sterbens wieder erfahren. Sie Staunen und schweigen.

Es gibt Wege, bereits während des Lebens im Ego-Bewusstsein die Rückkehr an die Pforte vorzubereiten. Meditation ist ein Weg. Kontemplation. Yoga und zahlreiche andere Übungen bereiten darauf vor. Vor allem die Offenheit der Möglichkeit gegenüber, dass eine solche Pforte existiert, ist einer der ersten Schritte auf dem Weg zurück in den grenzenlosen Kosmos.“

Mein Korrespondenzpartner schickte mir folgende Antwort:

„Ich habe den Subraum erlebt. Ich hatte kürzlich einen Klartraum und tatsächlich existiert die Zeit dort nicht.“

 

Er schickte mir folgenden Link:

www.oobe.ch/tholey02.htm

 

HKD

 

Digital art based on own photography and textures

 

HKD

 

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Taken on August 29, 2011