Bild Prof Diener

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Vita Prof. Horst Diener - Auszug

An der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) studiert

Seit 1975 selbstständig designpraxis diener – in allen designrelevanten Bereichen tätig; Investitions- und Konsumgüter in unterschiedlichen Branchen für Mittelständler und Großunternehmer

Professor an der Hochschule Ulm; koordiniert und lehrt Zusatzqualifikation Industriedesign Universaldesign, Ergonomie

Philosophie:
Systemdesign ganzheitlich, eigenständig, unverwechselbar und durchgängig bis ins Detail. Benutzersympathisch und verständlich für alle Zielgruppen – Universaldesign. Mit Design Qualität sichtbar machen und auf die Moral der Dinge achten. Qualität und Nachhaltigkeit sind die Prioritäten für den Wirtschaftsfaktor Design „Made in Germany“.

Viele nationale und internationale Designauszeichnungen

Redaktionsberat Zeitschrift Wörkshop, DIT Verlag
schreibt designrelevante und aktuelle Beiträge

Mitinitiator und Gründer des Club of Ulm e. V. und des HfG-Archives

Juror bei verschiedenen Designwettbewerbsveranstaltungen

Berater für Designstrategien und Impulsgeber für Marketing

Vorträge und Workshops bei IHK- und Marketingveranstaltungen

Beiratsmitglied Stiftung Hochschule für Gestaltung Ulm.

Heute widmet er seine Aktivitäten vermehrt dem Spektrum universal design 50 plus.

Kompetenzen für Universaldesign schaffen

Design for all heißt auch: to do for all

Die meisten Macher aus Marketing, Entwicklung und Vertrieb sind wesentlich jünger, als die Zielgruppe, für die sie tätig werden, also bald ein Drittel der Bevölkerung. Sie können sich deren Bedürfnisse, Wünsche und Belange dieser älteren Personengruppe nur schwer vorstellen und es ist auch nicht unbedingt „cool“ dafür zu arbeiten. Hier gibt es großen Informations- und Sensibilisierungsbedarf, um die jungen Macher an diese Themenwelten heranzuführen. Verständlich machen von sensibler Ergonomie, Haptik, Motorik nach dem Motto: Was gut ist für die Alten, funktioniert auch für die Jungen. Gutes Design, wie wir es heute Verstehen ist inhaltlich ganz nahe an den differenzierten Ansprüchen des Universaldesigns und doch vielfach noch weit davon entfernt. Universaldesign ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor für Made in Germany geworden. Dieser Themenkomplex für den Megamarkt für unterschiedliche Branchen generiert ein großes Potential für Marketing- und Produktmodifizierungen. Aber so, wie sich dieser Personenkreis ungern stigmatisieren lässt mit explizit für sie designten Produkten, haben viele Unternehmen ebenfalls Angst vor einer gewissen Stigmatisierung und sind eher unbeholfen im Umgang dieser neuen möglichen Kompetenzstrategien. Sie arbeiten meist nach dem Motto: machen und nicht darüber reden. In unserem Tätigkeitsbereich in Industrie und Konsum- und technisch orientierten Investitionsgütern betreiben wir das unter dem Motto: Qualität sichtbar machen, sympathische Produkte durch sensible Ergonomie, Selbsterklärung und eben alle Parameter zur Benutzerfreundlichkeit. Hier schlage ich Hilfe zur Selbsthilfe vor, Design for all, to do for all, Workshop-Veranstaltungen z. B. mit IHKs und Designcentern, unterstützt durch Mitglieder des Kompetenznetzwerkes.

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Professor Kruse auf dem Kongress Altersbilder im Wandel 2011

Professor Kruse auf dem Kongress Altersbilder im Wandel 2011

Die Menschen in Deutschland leben heute durchschnittlich über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Und die meisten Seniorinnen und Senioren haben die Chance, die gewonnenen Jahre bei guter Gesundheit aktiv zu gestalten. Sie möchten sich mit dem ganzen Schatz ihrer kulturellen und beruflichen Lebenserfahrung einbringen, mit ihrer Bildung und ihrem Wissen aktiv bleiben. Ihnen dies zu ermöglichen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe.

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Bundesministerin Kristina Schröder auf dem Kongress Altersbilder im Wandel 2011

Bundesministerin Kristina Schröder auf dem Kongress Altersbilder im Wandel 2011

Der demografische Wandel erfordert eine neue Bewertung des Alters, eine Anerkennung und Förderung des aktiven Alters sowie die Vermittlung realistischer und differenzierter Bilder vom Alter und vom Altern in der Gesellschaft. Mit der Initiative "Neue Bilder vom Alter" will das Bundesfamilienministerium aktuelle Altersbilder in der Gesellschaft fördern. Im Rahmen der Initiative soll das Programm Altersbilder die Verbreitung eines neuen, differenzierten und realistischen Bild des Alters unterstützen.

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