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Taufbecken der Kirche St. Martini in Estebrügge von 1345 | by nefer202020
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Taufbecken der Kirche St. Martini in Estebrügge von 1345

Das aus Glockengut im Jahre 1345 gegossene Taufbecken stammt noch aus der alten Vorgängerkirche von St. Martini. An der Außenseite trägt es in gotischen Ziermajuskeln die lateinische Inschrift: "Qui bapticatur hoc sacro fonte lavatur". (Wer getauft wird in diesem heiligenj Quell, der wird gereinigt". Daneben steht der Name des Gießers: Magister Eglert me fecit (Meister Eglert hat mich gemacht). Der 0,52 m hohe Kessel mit einem Durchmesser von 0,72 m wird von vier auf einem Ring stehenden Männern getragen.

 

Hille Pelke Fresen, Witwe von Godhard von Brobergen auf Gut Hove stiftete 1656 den Taufdeckel.

 

Die Ausmalung der "Brettertonnendecke" stammt aus dem Jahr 1868 - sie wurde 1990-92 restauriert.

Die Decke war um 1700 mit vielerlei Gemälden aus der biblischen Geschichte dekoriert: rechts vom Altar das Jüngste Gericht; weiter Engel mit Flügeln und Teufel in schwarzer Gestalt - umgeben von ein er gemalten Balustrade.

 

(Textquelle: die St. Martini Kirche zu Estebrügge/Herausgeber: Ev.-luth. St. Martini-Kirchengemeinde Estebrügge)

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Taken on May 5, 2013