Koblentz, Mausoleum von Eickstedt, Uecker-Randow, Mecklenburg-Vorpommern
Die Kirchengemeinde Coblentz besteht bereits 1577.
1578 belehnt Herzog Ernst Ludwig von Pommern Valentin von Eickstedt mit dem Dorf Koblentz. Sein Stammgut, auf dem er auch seinen Wohnsitz hatte, ist jedoch Damitzow, westlich von Stettin.

1853/54 wird im Gutspark das Mausoleum der Familie von Eickstädt nach einem Entwurf des Schinkelschülers Friedrich Hitzig errichtet, der in Vorpommern auch die Schlösser in Neetzow und Kartlow entworfen hat.
Es handelt sich um einen spätklassizistischen Putzbau mit Säulenportikus; im Innern befindet sich eine Kassettendecke über Pfeilern. Bemerkenswert ist ebenfalls die in Blautönen gehaltene Tür, die in Höhe der Klinke mit großen Rosetten geschmückt ist. Im Oberlicht über den Türflügeln steht eine Heiligenfigur mit einer aufgeklappten Bibel.

Seit 1897 wird das Gebäude als Kirche der evangelischen Gemeinde genutzt; der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert stammt aus der früheren Koblentzer Dorfkirche.

Das Gut Koblentz befindet sich lange im Besitz der Grafen von Eickstedt, bis sie es Ende des 19. Jahrhunderts an die Familie von Bülow verkaufen.

1939 gehört es der Familie Degener vom Rittergut Heiningen bei Börßum in Niedersachsen.

Das Gutshaus wird 1945 durch sowjetische Soldaten zerstört. Die Wirtschaftsgebäude sind teilweise erhalten.
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