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The Casebook of Sexton Blake | by rauter25
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The Casebook of Sexton Blake

David StuartDavies (ed.) - The Casebook of Sexton Blake, Wordsworth Editions, 2009

 

 

Wer war Sexton Blake? Einem deutschen Leser mag da zuerst die gleichnamige Popgruppe einfallen und eventuell noch deutsche Thriller-Übersetzungen aus den 1960er Jahren. Aber die stammen aus der letzten Phase dieses Phänomens. Nein, nicht der letzten, denn noch heute fühlen sich aficionados berufen, ein neues Abenteuer beizusteuern wie z.B. Mark Hodder, der auch die Einleitung zum oben abgebildeten Band schrieb (und für die hervorragende Internet-Seite BLAKIANA verantwortlich ist). Aber die Kontinuität war um 1970 zu Ende.

 

Wer war das nun also? Einen Vergleich bieten die Serienhelden deutscher Groschenhefte von Nick Carter um 1910 bis zu Jerry Cotton, den es ja wohl immer noch geben soll. Wie Nick Carter war Sexton Blake ein Detektiv, und zwar ein englischer. Es gibt ein paar Parallelen zu Sherlock Homes. So wohnt er wie dieser in Baker Street und löst seine Fälle durch Verstandesschärfe. Aber, angepasst an die jugendliche bzw. Unterklassenleserschicht, kommt natürlich der körperliche Einsatz nicht zu kurz.

Das Ganze begann 1893 und kontinierlich erschienen tausende der Abenteuer bis in die frühen 1970er Jahre und im Unterschied zu deutschen Serienhelden in verschiedenen Publikationen. Die wichtigsten aber längst nicht die einzigen sind der Union Jack und die Sexton Blake Library.

 

Die in diesem wohlfeilen Sammelband neu veröffentlichten frühen Episoden stammen aus dem Union Jack von 1907 bis 1923. Das Cover von Eric Parker (vom Sexton Blake Annual 1940) zeigt Sexton Blake am Telefon, seinen Assistenten Tinker (eine Projektionsfigur für das jugendliche Lesepublikum) und den Hund Pedro.

 

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Uploaded on December 4, 2011