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Dream Yoga | by h.koppdelaney
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Dream Yoga

Der Traum vom anderen Ufer

 

HKD

 

Wohin willst du?

 

Wenn du die Welt als Übel ablehnst, lehnst du die Grundlage für dein Erwachen ab. Ohne Außenwelt keine innere Reise, keinen Weg zurück nach Hause.

Voyager, das Leben. Ohne das Verlorengehen keine Reise zurück.

Das Ego, das ist deine Geschichte, das ist deine Neurose, dein Kranken an dir selbst und an der Welt.

Geschichte und Neurose ist immer auf ein Außen, auf andere Menschen, auf die Welt bezogen. Darum brauchst du die Außenwelt, die Figuren im „Tagtraum“. Ohne geistige Krankheit kannst du keine Gesundheit entwickeln.

Du brauchst äußere Bezugspunkte, brauchst die Spiegelungen der Quelle. Alles Erscheinende ist auf den Weg nach Hause bezogen. Alles hat bildenden Charakter.

Das heißt, sei den anderen, jedem anderen dankbar für seine Existenz; für seine Wut, für seine Aggression, für seine Liebe, Freude oder Trauer. Ohne die anderen hättest du nicht die geringste Möglichkeit, nach Hause zu kommen.

Ohne die anderen Menschen, auch diejenigen, die dich aufregen und ärgern, hättest du keine Möglichkeit, über dein Ego hinauszuwachsen, du könntest es nicht einmal erkennen.

Es ist sehr hilfreich, wenn andere dir Hindernisse in den Weg legen, selbst wenn sie dich bedrohen. Das fordert dich heraus. Es geht darum, dass du diesen Sachverhalt grundsätzlich erkennst: Ohne Negativität der anderen kein Wachstum. Kannst du das wertschätzen?

 

HKD

 

Traum – Yoga.

 

Untergrabung des Paradigmas Materie

 

Der Yogi erlernt die Fähigkeit des Klarträumens nicht zum Zwecke der Unterhaltung vielmehr mit dem Ziel, ein erweitertes Bewusstsein zu erlangen, um sich aus dem Rad des Leidens lösen zu können. Er ist auf dem Weg, sich bewusst zu machen, dass Materie eine Erscheinungsform des Einen (des höheren Selbst) ist.

Hat er sein Wissen durch Traum-Yoga hinreichend geschult, beginnt die "Materie" sich seinen geistigen Kräften zu fügen. Mit anderen Worten, der Yogi lernt durch wirkliche Erfahrung und als Resultat seelischen Experimentierens, dass das Wesen jeden Traumes veränderbar oder transformierbar ist, vorausgesetzt er will, dass das geschieht. Er lernt, dass alle Erscheinungen im Traum nur Spielzeug seines Geistes sind und daher flüchtig wie eine Fata Morgana.

Ein weiterer Schritt führt ihn zu der Erkenntnis, dass Form und alles, was er im Wachzustand mit seinen Sinnen wahrnimmt, ihrem Wesen nach ebenso unwirklich ist wie ihr Widerschein im Traum. Es wird ihm endgültig bewusst, dass nichts wirklicher ist oder sein kann als Träume.

 

Quelle unbekannt

 

Digital art based on own photography and textures

 

HKD

 

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Taken on July 10, 2012