Zuerst mal eine Bemerkung zur Präsentationssituation "Flickr":
Ich finde die Startseite/den Stream von Flickr mit den Photos im Wust, "so wie hochgeladen", grausig. Ich empfehle daher allen – startet bei den Sammlungen und Alben. Da ist eine Reihenfolge, da sind Überlegungen und Kommentare und Titel (alles wird nach und nach ausgeführt und nach Kräften zweisprachig angelegt). Sammlungen und Alben werden weiter gefüllt und gepflegt.
Inzwischen lade ich immer mehr auch Projekt- und Ausstellungsdokumentationen hoch. Ein Grund mehr, die Sammlungs-/Albenstruktur zu berücksichtigen. Auch Sammlungen und Alben sind mit Texten versehen, manchmal sind Erläuterungen nur dort zu finden.

Die Diashow jeweils zum Genuß


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Seit dem 17.2.2011 ist meine Webseite www.geopoet.de neu aus- und aufgebaut. Schauen Sie mal rein!

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geopoet

Erfahrungen beim Bildermachen. Dort hinein. Daß ein Produkt entsteht, nur im Augenwinkel beachten (obwohl die maßgeblichen Ereignisse oft am Bildrand geschehen).

Es gibt viele, besonders Makrofotos, die präzise das Objekt im Fokus sezieren. Große Perfektion! Ich wohl nicht. Gut! Mein Areal ist die nahe Situation, die Kamera und mich inclusive. Von dorther lernen.

Und dies nun ist wohl für alle meine Bilder, Projekte, Konzepte:

In einer Welt schwebender Schwärme, schwebender Höhlen, Archipelen von Lichterscheinungen, Schwerelosigkeiten, Dichteschwankungen … Vielleicht ist so verständlich, daß ich mich in Wassernähe am wohlsten fühle.
(Für einen allesdurchdringenden universellen Bezugsraum und Landschaftstyp könnte Wasser das sinnliche Modell abgeben. Die innere und äußere Dynamik seiner Formen und Eigenschaften ist ideale Plastik. Die wird vielleicht noch von den Energiezuständen des Vakuums übertroffen, liefert aber gerade dafür vorgängig Muster der Erfahrbarkeit für die eigentlich unzugängliche Konstitution von "Leere" oder abstraktestem Raum.)

Am Wasser wo alles Bewegung ist, auch die Vollkommenheit, so, daß alles Unvollkommene eingerührt drin aufgehoben wird. Das perfekte Werk ist das unvollkommene Werk.

– situativ
– endoskopisch
– unter Wasser
– im Licht



Situativ: das ist alles, was innerhalb eines frei, manchmal fließend gezogenen Rahmens konkret geschieht.

Endoskopisch: nah ran und hinein, in die Dickichte, Labyrinthe, Höhlen, Schwärme, Weiten, Tiefen, Welten, Ideenfluchten – seien sie nun unabsehbar winzig oder unabsehbar groß. Sondenhaft wahrnehmen, aufnehmen, gestalten. Und in seiner Beschränkung gewahr sein: man schafft doch immer nur diesen schmalen, verwickelten eigenen Weg.

Unter Wasser: wie im erdfernen Raum, auf unterschiedliche Weise schwerelos, und das heißt in freier Blickrichtung, von Koordinaten nicht gebunden, horizontlos.

Im Licht: Man bedenke, daß, wohin wir auch blicken, wie wir auch die Linse der Kamera ausrichten, immer kommt ein Bild an. Wir sind also nicht von abstrakt pysikalischer Strahlung umgeben, sondern von einer Art Bildgas, das Licht ist informiert. Und ständig verändern sich die Informationen, oft aneinander. Dies weiter bedenkend, wird man zum Begriff einer Infosphäre gelangen in der alles wechselwirkt, was an Erkenntnis zugänglich werden kann.

Mein Profil werde ich zum allgemeinem Nachdenken … und also weiterführen. Eigentlich aber doch nicht hier, sondern: www.geopoet.de


Und spezieller zur Photographie:

Man kennt sich schon so lange, von Mensch zu Natur
und umgekehrt; jeder Blick, jeder Gedanke wurzelt in einen Déjàvu,
aber jedesmal erfaßt’s auch dessen Dynamik.


Ich photographiere mit einer leichten Digitalkamera,
deren Monitor schwenkbar ist. So kann ich die Kamera
fliegen lassen. Sie hat besondere Fähigkeiten
im Nah- und Makrobereich, so kann ich die Landschaft
in nahe, intime Nischen auflösen und mich in
situationsspezifische Interessen ziehen lassen. Sie hat
einen immensen Speicherraum und erlaubt mir in
intuitiv angelegten Serien zu denken. Ich kann ohne
Angst vor vergeudetem Material unabgesichert unterschwelligen Impulsen folgen.

Diese Kamera, Spielzeug und Sonde, symbolisiert so
weitergehend den derzeitigen Stand der gegenseitigen
Wahrnehmung Mensch – Natur.

Menschen schicken Sonden in unterschiedlichste
Umwelten, von denen die meisten horizontlos sind:
Höhlenwelten oder schwebende Archipele oder zwischen
beidem die Djungel – wir sind mit dem Weltall
intim. Und dieses mit uns. Niemand ist mehr so
naiv, von den Rückwirkungen (schlimmen wie guten)
abzusehen, die der Blick in Bauch- und Baumhöhlen,
in die „heißen Zellen“ der Labore, in die Djungel von
Wildnis und Zivilisation und die schwebenden Welten
des außerirdischen Raumes von dort auf uns selber
auslöst.

Meine Photos entstehen mit dem entsprechenden Weltgefühl im Hintergrund als unaffektierte Dokumente
und können in der Kunst Bilder sein.

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Ich finde die Startseite von Flickr mit den Photos im Wust, "so wie hochgeladen", grausig. Ich empfehle daher allen startet bei den Sammlungen und Alben. Da ist eine Reihenfolge, da sind Überlegungen und Kommentare und Titel (werden nach und nach ausgeführt und nach Kräften zweisprachig angelegt). Sammlungen und Alben werden weiter gefüllt und gepflegt.

Die Diashow jeweils zum Genuß.

Auf Dauer soll eine Art kommentiertes Lager von meinen Arbeiten entstehen, auch als Bildquelle für andere Web-Aktivitäten.

Viel Spaß, Euer geopoet
www.geopoet.de



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Name:
Andreas Peschka
Joined:
April 2006
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eine Heimatstadt habe ich nicht
Currently:
21337 Lüneburg, Deutschland
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Male and Taken
Occupation:
Künstler: geopoet – Künste am Rande der Welt … (Ich bin ein professioneller Künstler; professional artist; artiste professionel.)
Website:
http://www.geopoet.de