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PASS-PROJECT in MECA Mediterráneo Centro Artístico movalatex 0 69 months ago
Theory ab pass group movalatex 1 69 months ago
Si quieres saber sobre Pass en español: AQUÌ movalatex 0 71 months ago
Exquisite Cadaver (definition) bemybaby 0 72 months ago
Metamorphoses bemybaby 0 72 months ago
I love you bemybaby 0 72 months ago

About PASS PROJECT

PASS PROJECT 2006 HAMBURG
Wer kennt sie nicht, die oft aberwitzigen Effekte im Konversationsverlauf in polyglotter Runde? Toleriertes Chaos und enthemmte Lust zum Schrägen verspricht eine Gruppe von Künstlerinnen aus Wien, Sevilla und Hamburg. Im Zeitalter des telegenen Austauschs und Schaffens entfaltet dieser flotte Vierer in seinen Konzepten und Ausdrucksformen eine explosive Vielfalt, deren Durchschlagkraft in Form von Bildern ohne Autor, Frauen ohne Geld und stilisierten Internet-Live-Performances als kreativer Kommunikationsversuch im Alltag zu bewundern sind....

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-WAS IST PASS ?
Die Gruppe PASS definiert sich durch grenz-und kulturübersschreitende tele-mediale Ritualisierung von Alltag mit gleichzeitiger Bildung von Internet-Bilddatenbanken und kollektiven Ausdrucksformen in Form von Bild, Ton, Video und (Cam-) Performances als ein work in progress.

PASS dient den vier künstlerisch unabhängigen und teilweise nur durch dieses Medium miteinander bekannten Künstlerinnen als künstlerische Co-Existenz, sowie als Motor für die Entwicklung eines freien gemeinsamen kreativen Prozesses: Dabei ist das Medium Internet die Grundlage ihrer Kommunikation, die Werkform ein flexibles Work in progress.

Das Pass-Projekt bedeutet eine gleichzeitige Befreiung, aber auch Hinterfragung der künstlerischen Identität der einzelnen Mitglieder, sowie die Möglichkeit zu einer freien und flexiblen Recherche.

-WER IST PASS ?
Gründerin Anneke Gräper aus Hamburg, Carmen Carmona aus Sevilla, Gabriele Spatt und Christiane Spatt aus Wien. Künstlerisch unterschiedlichste Schaffensbereiche von Installation zu Performance, Video und Malerei.




-WIE GEHT PASS ?
PASS organisiert sich über gratis Service Angebote im Internet wie Newsgroups, Photo-upload-spaces, Online-organizer, sowie regelmässige kollektive Chats.

Die PASS Daten im Netz haben einen öffentlichen und einen privaten, nur den Mitgliedern zugänglichen Bereich: Bilder und Videos aus der Web-cam, Screenshots von ausgetauschten Links, Tonspuren aus dem Internet oder aus den Chats, Texte der schriftlichen Chats oder Bilder aus dem Internet werden gezielt gesammelt und bilden auf dem gruppeneigenen Server die ortsunabhängige Datenbank.

Vergleichbar mit der von den Surrealisten bis David Bowie benutzten Methode des CADAVRE EXQUIS, bilden sie die Grundlage für einen späteren Assoziationsprozess in Form von verfremdenden jpeg Collagen, Texten, Assoziationen der Titel der Bilder über Schlagwörter („Tags“), sowie Webcam-Performances die teilweise über Internet live-stream durchgeführt werden.

Dabei wird der private Raum zum Inneren einer neuen Art von digitaler Bühne, in der die Webcam die Rolle eines Mittels einer ortsunabhängigen und einfachen Visualisierung durch Dritte spielt und das Internet-video-stream in seinem Potential zu einer öffentlichen Bühne genutzt.

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AUSSTELLUNG "PRINZIP NÜSHU"
von der GEDOK Hamburg + friends

KUNSTFORUM ALTONA // 21.09.-15.10.2006 // Performance und Musik am Mi 20.09. um 19 h

Anneke Gräper Margarete Kahn Vera Neumann Claudia Westhaus Leila Maghmoumi Inge Koch Barbara Hast Nicole Brémond Barbara Guthmann Anke Rasche-Suhr Anna Würth Jennifer Hymer Ursula Ebert del Core Annette Bülow Monika Hahn Young-Ja Bang-Cho Trude Wendelstein Marija Noller Renate Ückert-Tröndle Ursula Baldrich Heilwig Jacob Elisabeth Wißler Mareile Stancke Christa Klüßendorf Elke Pieprzyk Marion Fermé F. Cogoni-Hempfling Helga Geidel Elke Meyer-Stonies Susanne Koch Rotraut Fischer-Plikat Marina Krog Sigrid Lachmund Gabriele Wendland Karin Lieschke Renate Eichberg Carmen Carmona Gabriele Pichler Christiane Spatt Margit Tabel-Gerster: Künstlerinnen der GEDOK Hbg

Jessenstraße 10, 21.09.-15.10.2006 Öffnungszeiten: Di-Fr 11-18 h Sa 11-16 h,
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WAS IST NÜSHU?
"(...) Eine vor ca. 500 Jahren von Frauen in einer Provinz in China entwickelten Geheimschrift "Nüshu", mit der sich Frauen aus ihrer erzwungenen Isolation heraus mit anderen Frauen verständigten. Diese Frauen haben die wohl einzige Frauengeheimschrift erfunden. Einen Vortrag zu dieser besonderen Schrift, Entstehung und Funktion ist im Kunstforum der GEDOK geplant."

Christa Krohne-Leonhardt


WORUM GEHT ES BEI DER AUSSTELLUNG "PRINZIP NÜSHU"?
"... geht es um "Geheime Botschaften" (...) Im normalen Leben braucht man das Mittel der "geheimen Botschaft" dann, wenn man sich untereinander verständigen will, ohne dass Aussenstehende diese Informationen verstehen können. Unter anderem unter dem historischen Blickwinkel gibt es jede Menge Beispiele: Geheimdienste können sich geheimer Botschaften bedienen, Verschlüsselungen spielen im Krieg eine wichtige Rolle, Banken arbeiten mit Codes, Minderheiten die unterdrückt werden bedienen sich geheimer Zeichen um ihren Widerstand zu organisieren, Kinder erfinden eigene Sprachen, Liebespaare verständigen sich über verschiedenste Geheimzeichen in "inoffiziellen" Situationen. Diese Verständigungsformen kommen auch ohne eine Geheimschrift aus. Was sie aber braucht, sind für die Ingroup verständliche- gemeinsam beschlossene Zeichen, Strukturen, Umdeutung banaler Gegenstände, Fingerzeichen, Wimpernsprache und ähnliches. In der Kunst gibt es solche verschlüsselten und damit "unverständliche" Informationen, die bewusst oder unbewusst eingesetzt werden. Geheime- nicht enzifferbare "Botschaften" gibt es in vielen Bereichen des Lebens - die Kunst ist voll von diesen "Geheimnissen".

Wesen der geheimen Botschaften ist es, dass sie nur für "Eingeweihte" lesbar sind. Verständlich werden alle diese "Zeichen" erst dann, wenn Aussenstehende das "Muster " dieser entschlüsseln können.

Unsere Idee ist nun, sich mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen. Und dies nicht nur in Form von einzelnen Darstellungen, sondern indem Gruppen ihre eigene, ihnen verständlichen Zeichen/Formen etc. (die Möglichkeiten sind vielfältig und können sehr widersprüchlich sein) entwickeln und damit den Betrachter auf die Reise in diese "geheime Welt" zu führen (Stichwort: Dialog).

(...) 21.September-21.Oktober 2006: Während dieser "CHINA TIME", die vom Hamburger Senat, der Handelskammer und der Hamburg Marketing GmbH veranstaltet wird, begleitet von einem 10-köpfigen Kuratorium aus Wirtschaft und Politik, werden die verschiedensten Museen und Kulturinstitutionen, Galerien und Ausstellungsorte sein. Theater und Musik, Literatur- das gesamte Spektrum der Kultur wird aufgeboten um Chinas und Hamburgs Verbndungen aufzuzeigen.

Ausschreibung:
Künstlerinnen finden und schliessen sich zusammen (Gruppen von 2 bis...) und entwickeln ein Konzept zum Thema "Nüshu.

http://www.movalatex.com/pass-project

Additional Information

This group is public This is a public group.

  • Accepted media types:
    • Photos
    • Video
  • Accepted content types:
    • Photos / Videos
    • Screenshots / Screencasts
    • Illustration/Art / Animation/CGI
  • Accepted safety levels:
    • Safe
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