About CSD (Christopher Street Day) Hamburg 2009

Am Samstag, den 8. August, ziehen die Regenbogenflaggen durch die Hansestadt. Bereits seit 1980 gehen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in Hamburg beim Christopher Street Day für ihre Rechte auf die Straße. Und dabei geht es nicht immer nur schrill, farbenfroh und quietschig zu - es geht viel mehr um Gleichberechtigung, Akzeptanz und Fairness.
Doch der CSD wäre nicht das, was er ist, wenn nicht alles entsprechend verpackt werden würde: Ob Leder-Jungs, Federboas, Dykes on Bikes, Tanzgruppen oder Bikini-Girls - es bleibt bunt, bunt und noch mal bunt. Auch diesmal sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Denn trotz ernsthaften Hintergrunds und der Vermittlung der politischen Ziele von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in Hamburg und ganz Deutschland geht es beim CSD nicht ohne Lebensfreude und Spaß. Dafür sorgen nicht nur die rund 5.000 Teilnehmer in der Parade, sondern auch die mehr als 50.000 Zuschauer, die jedes Jahr die Straßenränder säumen! Ob nun im Zug oder am Straßenrand, für alle gilt: Mittendrin statt nur dabei! Denn alle Teilnehmer und Zuschauer setzen an diesem Tag ein klares Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und Lebensfreude. Los geht es damit unter dem diesjährigen Motto "Flotter 3er fürs Grundgesetz" um 12 Uhr in der Langen Reihe, Ecke Schmilinskystraße. Richtung Hauptbahnhof schlängelt sich die Parade durch die Stadt (siehe Plan). Auf der Mönckebergstraße wird verschnauft und ein kurzer Halt gemacht. Dieser wird für eine politische Kundgebung genutzt, bei der die Ziele der Demonstration deutlich hörbar über alle Lautsprecher auf den Fahrzeugen verbreitet werden. Anschließend geht es zum Straßenfest an Jungfernstieg und Ballindamm. Hier geht die Party dann weiter bis zum Sonntagabend!
Quelle: www.csd-hamburg.com/de/christopher-street-day/parade.html

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