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Rechtsunsicherheit bzgl. Forenhaftung Grund für Zensur?
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Ich überlege schon eine Weile, welches Interesse Flickr haben könnte, uns Deutsche zu zensieren. In diesem Spiegel Artikel wird ein Rechtsanwalt zitiert, der auf die Problematik der Forenhaftung als Hintergrund sieht. Siehe dazu auch diese Heise Newsmeldung.
Als Nichtjurist verstehe ich die Sache so: Angenommen ich betreibe in Deutschland eine Internetplattform auf der Dritte Inhalte veröffentlichen. Dann bin ich zwar nicht direkt für jede Veröffentlichung verantwortlich. Ich muss rechtswidrige Inhalte allerdings entfernen, wenn ich davon Kenntnis erlange. Oder ich habe ein technisches System, welches bedenklichen Inhalt filtert.
Im Sinne des Jugendschutzes sind zumindest pornografische Inhalte nicht ohne Altersbeschränkung zugänglich zu machen. Flickr müsste in einem deutschen Angebot diese Inhalte entweder bei Kenntniss entfernen, ein System der Altersvalidierung haben oder die Inhalte auf die jetzige Art und Weise filtern (lassen). Nach meinem Wissen sind in der Fotocommunity überhaupt keine pornografischen Bilder zugelassen. Es gibt dort einen Act Channel, der zahlenden Mitgliedern vorbehalten ist, deren Alter sich validieren lässt.
Warum muss sich Flickr überhaupt an deutsches Recht halten?
Im Zuge der Internationalisierung hat Flickr nicht nur seine Seite übersetzt, sondern auch eine de-Domain angelegt. Ihr könnt das bei der Denic nachschauen. D.h. es gibt eine deutsche Person, die für das Onlineangebot von Flickr in Deutschland verantwortlich ist. Somit ist Flickr für deutsche Gerichte erreichbar.
Stewart schreibt in seinem Posting etwas von: It is a really complex situation -- we have been in deliberation on this for a while, and we had to make the decision whether or not to leave Germany and the German language out of the international launch. Es gibt also in Deutschland ein "Problem" (Forenhaftung). Sie konnten sich entscheiden Flickr nicht in Deutschland zu starten und damit kein Problem mit der hiesigen Rechtssprechung zu haben oder doch nach Deutschland zu gehen, dann aber mit den bekannten Einschränkungen.
Viele werden jetzt sagen, dass es gereicht hätte, wenn Flickr sein Onlineangebot in die Deutsche Sprache übersetzt hätte ohne eine de-Domain zu verwenden. Für den Neukundenmarkt ist es allerdings nicht ganz unwichtig die entsprechende Länderdomain und damit verbunden auch ein lokalisiertes Auftreten zu haben. Mit einem deutschen Büro und einer deutschen Domain wird man z.B. von konventionellen Medien ganz anders wargenommen und kann somit sicherlich mehr Kunden gewinnen.
Zusammengefasst ist es für Betreiber deutscher, interaktiver Onlineangebote keine einfache Zeit. Ich kenne einen Forenbetreiber, der rechtlich nicht mehr in Deutschland sitzt und einige, die überlegen diesen Schritt zu gehen.
Ungeachtet dessen hat es Flickr versäumt, diesen Umstand (wenn er denn zutrifft) oder jeden anderen Grund zu kommunizieren. Sie werden wieder einmal merken, dass sich eine starke Community nicht bevormunden lässt.
Offizieller Anlaufpunkt mit Meldungen der Flickr Mitarbeiter ist dieser Thread im Hilfeforum.
Originally posted at 8:41AM, 14 June 2007 PDT
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Alexander Kiel edited this topic 60 months ago.
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Ich muss rechtswidrige Inhalte allerdings entfernen, wenn ich davon Kenntnis erlange.
Wenn ich davon Kenntnis erlange.
Warum also die Aufregung von Flickrs Seite? Beschwert sich mal einer und flickr "erlangt kenntniss" koenne sie doch das bestimmte Bild loeschen blocken oder was ihnen so einfaellt. Das ist doch schon immer so gewesen bei flickr. Warum also die Extraanstrengung zur Breitbandzensur?
Posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek [deleted] says:
Mir erscheint die Theorie mit der Forenhaftung etwas seltsam. Wäre Flickr im Grunde nicht mit einem Webloganbieter wie z.B. Blogger zu vergleichen? D.h. der Anbieter (hier: Flickr) stellt die Plattform zur Verfügung, inhaltlich verantwortlich ist aber der User, der den Stream zur Verfügung stellt.
In den Yahoo TOS steht folgendes:
You understand that all information, data, text, software, music, sound, photographs, graphics, video, messages, tags, or other materials ("Content"), whether publicly posted or privately transmitted, are the sole responsibility of the person from whom such Content originated. This means that you, and not Yahoo!, are entirely responsible for all Content that you upload, post, email, transmit or otherwise make available via the Service.
Nach meinem Verständnis wäre der User damit auch im Sinne der Forenhaftung allein verantwrotlich für die Inhalte seines Streams, die Comments, ggf. sogar für Inhalte von Groups, die er angelegt hat, bzw. die von ihm als Admin betreut werden.
Sollte meine Interpretation zutreffen, setzt Flickr die deutschen User einem nicht unerheblichen Risiko aus. Wie soll ich überprüfen, ob in meinen Comments evtl. problematische Bilder gepostet werden, wenn ich diese nicht sehen kann? Und wie deutsche User noch Gruppen administrieren sollen, ist mir schleierhaft...
Posted 60 months ago.
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Wäre Flickr im Grunde nicht mit einem Webloganbieter wie z.B. Blogger zu vergleichen? Blogger.com von Google ist erst einmal kein deutsches Angebot und hat sich damit auch nicht nach deutschem Recht zu richten.
Wenn ich mir blogger.de anschaue steht dort in den Nutzungsbedingungen folgendes:Blogger.de behält sich vor, einzelne Blogs zu sperren, die gegen deutsche Gesetze verstoß, den Betrieb von Blogger.de dauerhaft stören, oder nur zum Zwecke der Belegung einer Subdomain genutzt werden. Mir ist nicht bekannt, dass man ein deutsches Internet Angebot betreiben kann, bei dem man alle Haftung auf seine Nutzer übertragen kann.
Die Yahoo! TOS würde ich nicht für das deutsche Flickr Angebot gültig sehen. Ich schau mal, ob es da überhaupt etwas Deutsches gibt.
Edit: wenn ich auf Deutsch umschalte finde ich zwar einen Link "AGB", dahinter verbergen sich aber die englischen TOS. Wenn das schonmal englischsprachig ist, kann es nicht für ein deutsches Flickr Angebot gelten. Die AGBs müssten in deutsch verfasst sein.
Originally posted 60 months ago.
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Alexander Kiel edited this topic 60 months ago.
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Die Forenhatung bezieht sich doch nur auf illegale Inhalte. Die zensierten Bilder gehören m.E. nicht dazu. Zweitens sind solche Inhalte vom Forenbetreiber nur dann zu sperren, wenn er/sie davon Kenntnis erhält, wie skypecaptain ja schon bemerkte.
Die Selbst-Klassifikation der Bilder findet außerdem nach US-Recht statt (nippelgate), das wäre also grundsätzlich schon mal nicht vergleichbar mit der Klassifikation illegaler Inhalte nach deutschem Recht. Momentan werden Bilder in Deutschland gesperrt, die nach US-Auffassung "anstößig" sein könnten. Macht keinen Sinn.
Sucht doch mal nach nazi swastika - werden die Bilder in Deutschland gesperrt, weil darauf eventuell Nazi-Symbole zu sehen sind?
Letztlich kann unter jedem Sonnenuntergangsbildchen ein volksverhetzender Kommentar stehen. Die Bilder alleine zu sperren ist demnach nicht ausreichend.
Posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek [deleted] says:
Blogger.com betreibt aber eine deutsche Sprachversion. Und diese zeigt mir beim Aufruf sofort meinen Googlemail-Account an, den ich auch über google.de aufrufen kann. Also nicht so viel anders als bei Flickr. Ich nutze flickr.de nicht, auch nicht die deutsche Oberfläche, trotzdem muss ich mich mit den Restriktionen herumschlagen.
Es gibt je einige ähnliche Fälle:
Wordpress.de verweist z.B. auf die TOS von Wordpress.com:
Responsibility of Contributors. If you operate a blog, comment on a blog, post material to the Website, post links on the Website, or otherwise make (or allow any third party to make) material available by means of the Website (any such material, “Content”), You are entirely responsible for the content of, and any harm resulting from, that Content.
TOS von yahoo.de:
Die Verantwortung für sämtliche Informationen, Daten, Texte, Software, Musik, Geräusche, Photos, Graphiken, Videos, Nachrichten oder sonstige Materialien ("Inhalt"), die allgemein veröffentlicht oder privat übermittelt werden, liegt ausschließlich bei der Person, von der ein solcher Inhalt stammt. Das bedeutet, dass Sie und nicht Yahoo!, die gesamte Verantwortung für jeglichen Inhalt tragen, den Sie eingeben ("upload"), veröffentlichen, per E-Mail versenden oder auf sonstige Weise im Rahmen der Services weiterleiten.
Vor diesem Hintergrund kann ich die Spekulationen über die Forenhaftung nicht nachvollziehen. Wäre schön, wenn sich Arne Trautmann nicht nur bei SPON, sondern auch in seinem Blog geäussert hätte, mich würde seine Meinung dazu wirklich interressieren.
Originally posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek edited this topic 60 months ago.
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oc65 Die Forenhatung bezieht sich doch nur auf illegale Inhalte. Die zensierten Bilder gehören m.E. nicht dazu. Ich kenne jetzt die Definition von z.B. pornografischen Bildern nicht. Die Definitionen der Safety Level sind auf jeden Fall nix wert: * Safe - Content suitable for a global, public audience
* Moderate - If you're not sure whether your content is suitable for a global, public audience but you think that it doesn't need to be restricted per se, this category is for you
* Restricted - This is content you probably wouldn't show to your mum, and definitely shouldn't be seen by kids oc65 Zweitens sind solche Inhalte vom Forenbetreiber nur dann zu sperren, wenn er/sie davon Kenntnis erhält, wie skypecaptain ja schon bemerkte. Da gebe ich dir recht. Dazu hätte das alte System, bei dem man ein Bild als bedenklich melden kann, völlig gereicht.
Flickr versucht hier ein hauseigenes Klassifikationsystem auf deutsches Recht anzuwenden. Das das nicht funktioniert sollte klar sein. Weiterhin verstehe ich nicht, wie man pauschal alle deutsche aussperren kann, ohne die Möglichkeit über eine Altersverifikation einen Zutritt zu den fraglichen Bildern zu erhalten.
Immer unter der Annahme, dass meine Vermutungen stimmen und Flickr sich hier vor der deutschen Forenhaftung schützen will.
Posted 60 months ago.
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eeek Vor diesem Hintergrund kann ich die Spekulationen über die Forenhaftung nicht nachvollziehen. Wäre schön, wenn sich Arne Trautmann nicht nur bei SPON, sondern auch in seinem Blog geäussert hätte, mich würde seine Meinung dazu wirklich interressieren. Das würde mich als juristischer Laie ebenfalls interessieren. Ich bin mir natürlich nicht sicher, wie die Sache bei weltweit operierenden Firmen aussieht, die lediglich eine deutsche Niederlassung betreiben.
Selbst die ganze Angelegenheit mit der Forenhaftung befindet sich in der Schwebe. Es gibt ja noch kein verbindliches Urteil. Zurzeit wird diese Rechtsunsicherheit durchaus gern für Abmahnwellen genutzt.
Posted 60 months ago.
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Endlich mal ein sachlicher Thread zu dem Thema - wird auch Zeit. ;-)
Ich sehe die ganze Sache nicht so schlimm - vermutlich wird im Laufe der Zeit ein System eingeführt in dem man per Altersnachweis dann doch wieder freigeschaltet wird. Ist doch bei Ebay, etc. auch nicht anders - da werden ja auch nicht alle Angebote zugelassen.
Da steht wieder mal deutsches Recht im Weg. ;-)
Posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek [deleted] says:
@Alexander Kiel
Mir ist nicht bekannt, dass man ein deutsches Internet Angebot betreiben kann, bei dem man alle Haftung auf seine Nutzer übertragen kann.
Och, versuchen das nicht einige? Füttere doch mal die Suchmaschine deines geringsten Misstrauens mit "QYPE" und "Abmahnung". blogbar.de ist auch eine gute Anlaufstelle für das Thema.
Kein Angebot mit User Generated Content könnte es riskieren, die volle Verantwortung für diese Inhalte zu übernehmen. Wer soll das denn alles kontrollieren?
Schöne neue 2.0 Welt: der Anbieter verdient an den Inhalten des Users und wenn es Ärger gibt, steht der User allein im Regen...
Posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek [deleted] says:
Selbst die ganze Angelegenheit mit der Forenhaftung befindet sich in der Schwebe. Es gibt ja noch kein verbindliches Urteil. Zurzeit wird diese Rechtsunsicherheit durchaus gern für Abmahnwellen genutzt.
Nehmen wir mal an, die deutschen Yahoo! TOS sind gültig und die User sind voll verantwortlich. Jetzt lege ich einen ungefilterten US-Account mit falschen Daten an, poste meinem Opfer ein abmahnfähiges Bildchen in seine Comments (natürlich restricted, damit er's nicht sehen kann) und setze in aller Ruhe die Abmahnung auf. Ich sehe da eine ganz neue Freizeitbeschäftigung für Abmahnanwälte auf uns zukommen.
Posted 60 months ago.
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eeek Och, versuchen das nicht einige? Füttere doch mal die Suchmaschine deines geringsten Misstrauens mit "QYPE" und "Abmahnung". blogbar.de ist auch eine gute Anlaufstelle für das Thema. Von diesem Fall hatte ich noch nichts gehört. Dort wurde anscheinend der Nutzer selbst abgemahnt. Vielleicht war er einfach greifbar. Mehr kann ich jetzt dazu auch nicht sagen.eeek Jetzt lege ich einen ungefilterten US-Account mit falschen Daten an, poste meinem Opfer ein abmahnfähiges Bildchen in seine Comments (natürlich restricted, damit er's nicht sehen kann) und setze in aller Ruhe die Abmahnung auf. Wo steht das in den TOS? Ich lese nur, dass jeder Nutzer für seine "Inhalte" selbst verantwortlich ist, also auch der Kommentarschreiber selbst. Oder meinst du, dass ich mit meinem Foto die Plattform für das schreiben dieses Kommentars zur Verfügung stelle? Ich hoffe nicht, dass es so aussieht, als würde ich die Forenhaftung befürworten - ganz im Gegenteil.
Posted 60 months ago.
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Wenn man aber Flickr weiter ohne Zensur benutzen möchte, bleibt wohl nur der Umweg über eine neue Yahoo-ID (US).
Geht man über ww4.vtunnel.com auf yahoo.com, kann die IP nicht zurückverfolgt werden und man kann sich als US-Bürger neu registrieren.
Der Nachteil ist sicherlich, dass alle Fotos weg sind und die Kontakte bzw. Gruppen neu gefunden werden müssen.
Es gibt wohl keine saubere Lösung.
Schade flickr
Originally posted 60 months ago.
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ex.relax edited this topic 60 months ago.
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Du brauchst eine Kreditkarte um deinen Pro Account anzumelden. So sehen die ganz schnell wo du wirklich herkommst.
Paypal waere eine halbwegs anonyme Alternative, doch die wurde klammheimlich ueber Nacht abgeschafft.
:-(
Posted 60 months ago.
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Ich bin froh, dass ich keinen Pro Account habe. Wollte mir eigentlich jetzt einen kaufen, aber nach dieser Zensur lasse ich das dann lieber.
Ich würde jetzt als Pro User mein Geld zurück fordern, da diese Zensur bei den meisten wohl nicht absehbar war, als sie das Geld bezahlt haben. Da so diese Änderung also nicht Teil des Vertrags war, muss man normalerweise als Vertragspartner zustimmen und hat das Recht, das Geld zu verlangen.
Sind denn Leute mit einem Pro Account wenigstens über die bevorstehende Zensur informiert worden?
Wenn nicht, ist das wohl jetzt ein größeres rechtliches Problem für flickr, als es die eventuelle Forenhaftung gewesen wäre.
Posted 60 months ago.
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Wir sind nicht informiert wurden. Ich sehe es auch so, dass mein Vertrag mit Flickr jetzt ungültig ist, weil einseitig Leistungen gekürzt wurden. Ich habe also nach meinem Ermessen ein Sonderkündigungsrecht.
Ich sehe die Umgehung des Filters durch eine externe Yahoo! ID nicht als Lösung des Problems. Ich hoffe immer noch auf Aufklärung.
Posted 60 months ago.
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So langsam rollt auch die Medien Lawine
www.infoweek.ch/news/NW_single.cfm?news_ID=16033&sid=0
www.computerwoche.de/nachrichten/594399/
www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/84115/
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488542,00.html
www.focus.de/digital/internet/yahoo-fotoportal_aid_63330....
www.heise.de/english/newsticker/news/91160 (in english)
www.golem.de/0706/52871.html
www.reticon.de/reviews/1955.html
www.infoweek.ch/news/NW_single.cfm?news_ID=16033&sid=0
www.giga.de/show/gigagames/maxx/00139294_deutsche_flickru...
www.laist.com/2007/06/14/flickrs_censori.php (in english)
Posted 60 months ago.
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Mal so eine Frage :) Flickr macht ja jetzt so einen auf Deutsch.
Wo ist das Impressum?
Dies muss ja von der Startseite leicht erreichbar sein und bestimmte Daten enthalten. Viele seitenbetreiber habe dafür schon viel Geld in Abmahnungen gezahlt.
Nazisymbole?
Sitze an einer DE Leitung mit DE Konto und bekomme einiges angezeigt was hier verboten ist. IMHO verbreitet flickr.de damit das Zeugs und sowas ist ja Straftatbestand.
Und das selbe für Nazisymbole gilt ja auch für Copyrightverstösse.
Posted 60 months ago.
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Danke für den sachlichen Thread!
misc_media:Der Nachteil ist sicherlich, dass alle Fotos weg sind und die Kontakte bzw. Gruppen neu gefunden werden müssen
Ich meine, dass man seinen existierenden Flickr-Account einer anderen Yahoo-ID ohne Probleme zuordnen kann. - pro-accounts wurden übrigens nicht extra benachrichtigt.
Posted 60 months ago.
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Ich fürchte, dass sich die ganze Diskussion bald in Luft auflösen wird. Ein paar werden abwandern, die meisten, vor allem die, die den pro-Account so wie ich kürzlich verlängert haben, werden bleiben.
Man wird sich daran gewöhnen, dass man einige Bilder nicht (mehr) erreichen kann. Die Tatsache, dass man selbst wie in den meisten anderen Ländern nicht selbst bestimmen kann, was man sehen will und darf, ist schlimm. Letztlich kann ich persönlich aber auch darauf verzichten. Wenn ein User meint, sein Bild irgendwie deklarieren zu müssen, soll er das tun. Ich könnte bei meinen Bildern ja auch hier und die Privatssphäre eingrenzen.
Das neuere Statement von Heather zeigt ja, dass wir den Grund für die Zensur (das Wort benutze ich dann aber doch!) richtig vermutet haben. Ob man juristisch klug beraten wurde, ist sicherlich ein anderes Thema.
Ich weiß, das klingt resignierend, aber ich glaube, das Ganze ist ein abgekartetes Spiel. Man wird bei Yahoo mit einer kurzen, heftigen Protestwelle gerechnet haben. Die ebbt ab und gut is'. Danach rollt der Rubel auch aus Good ole censored Germany. Da es keine wirklich vergleichbare Alternative gibt, wird flickr weiter wachsen. Das ist das gleiche wie mit Ebay.
Wetten?
Originally posted 60 months ago.
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mompl edited this topic 60 months ago.
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Hier das Statement
Also genau so wie ich mir das schon gedacht habe.
Interessant finde ich es dass die meisten einfach Flickr in die Schuld schieben und unsere Volksvertreter in Berlin mal wieder ausser acht gelassen werden; die sind nämlich an solchen Sachen schuld.
Bei Ebay (wie mompl) schon schreibt regt sich keine Sau mehr auf obwohl das genau gleiche Problem besteht.
Und noch besser finde ich dass einerseits (zumindest in meinem Berufsstand) keine Bereitschaft besteht Englisch zu lernen (Originalzitat: "Die sollen doch ihre Studien auf deutsch übersetzen wenn sie wollen dass wir sie lesen") - und auf der anderen Seite auch Proteste einsetzen wenn dann Angebote in deutscher Sprache (die deutsches Recht beachten) auch wieder nicht passen.
Ich kann mit meinem Account auf jeden Fall noch alle Bilder ganz normal sehen und verstehe daher eh nicht wo das Problem liegt. ;-)
Posted 60 months ago.
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also eine kreditkarte als "nachweis" halte ich für recht schwach.
Posted 60 months ago.
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Immerhin sieht man, daß die Welle der Erregung vergleichsweise groß ist. Hoffen wir, daß sie nicht verebbt bevor sie Wirkung zeigt.
Die Diskussion ist aber nicht überall willkommen, noch nicht mal in Deutschland: So hat die Gruppe Bavaria-International-Bayern sich sofort auf die Seite von Flickr geschlagen und erstickt jedwede Diskussion im Keim: "Irgendwelche Posts, die sich auf die derzeitige Flickr- Zensurdiskussion beziehen, werden ohne Warnung gelöscht!" schreibt Admin Licht~~~~. Ja, so kann man's auch machen. (Lustigerweise heißt's in den Regeln aber: "Bayern ist tolerant, gemütlich und läßt andere auch leben - das macht es so attraktiv!") -- Ja, so attraktiv, daß ich gleich mal meine Bilder rausgenommen habe und die Gruppe verlassen habe. Da will ich die Feier dann auch nicht stören.
Aber zurück zum eigentlichen Problem: Dieses entsteht bei Flickr/Yahoo! m.E. alleinig aus dem Wunsch, die angemeldete .de Domain nutzen zu wollen. Der Service wird in den USA betrieben. Die deutschen Yahoo!-Büro sind m.W. entweder Entwickler (HAM) oder Sales und Marketing (MUC). Wenn man Klagen aus Deutschland fürchtet, müsste man wohl eine eigenständige Geschäftseinheit gründen. Würde mich wundern, wenn das nicht sowieso schon der Fall wäre (ich glaube nicht, daß die deutschen Yahoo! Mitarbeiter einen US-Arbeitsvertrag haben).
Also: Man möchte aus kommerziellen Interessen die .de Domain nutzen und zieht damit einen Rattenschwanz an rechtlichen Verpflichtungen mit an Bord. Die einfachste Lösung wäre, eine Notiz (keinen Link!) auf der .de Domain anzubringen, die die Situation erklärt und Leute bittet, bei Interesse auf den deutschsprachigen Service der US-Mutter auf flickr.com zuzugreifen.
Warum man nicht sofort in dieser Weise reagiert, bleibt mir unverständlich.
Posted 60 months ago.
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Ich bin von der ganzen Sache nicht betroffen, da ich einerseits noch nie einen deutschen Yahoo-Account hatte und andererseits die sicher Suche sowieso fast immer eingeschaltet hatte. Trotzdem ärgert mich das ganze weil ich Bevormundung generell hasse.
Warum hat eigentlich bisher keiner daran gedacht, mal unsere "Volksvertreter" zu fragen wieso wir Gesetze haben, die uns in eine Reihe mit Singapur, Hongong und Korea stellen und vor der ganzen Welt lächerlich machen? Hier kann jeder "seinen" Abgeordneten suchen und ihm dann mal eine e-mail schicken:
http://www.bundestag.de/mdb/wkmap/index.html
Auch das Bundeministerium für Justiz wäre vielleicht eine Stelle, an die man eine Anfrage richten könnte:
http://www.bmj.bund.de/
Um das Problem zu umgehen gibt es folgende Möglichkeit:
Man eröffnet einen US-Yahoo-Account und transferiert seinen bestehenden Flickr Account auf diesen. Dann eröffnet man mit dem deutschen Yahoo-Account einen neuen kostenlosen Flickr-Account. Diesen benutzt man dann um mit seiner deutschen Kreditkarte dem US-Account ein "Geschenk" zu bezahlen. Da Geschenke ja weltweit gemacht werden können sollte es dann keine Probleme mit dem US-Account geben.
Originally posted 60 months ago.
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Gertrud K. edited this topic 60 months ago.
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Heather schreibt: The central problem is that Germany has much more stringent age verification laws than its neighboring countries [...] Sie meinst damit wahrscheinlich die unglaublich teure und unpraktische Altersverifikation per Postident. Ein praktisches Beispiel findet ihr bei T-Online. Meines Wissens ist das Postident-Verfahren das einzig anerkannte. Schaut dazu bei Heise oder sucht bei Google einfach nach "Altersverifikation".
Ihr könnt euch mal den Gesetzestext des § 184 StGB durchlesen. Ich sehe das Gesetz nicht als Problem an. Es ist schon richtig, dass man Minderjährigen keine pornografischen Inhalte zugänglich machen darf.
Flickr hätte das doch aber kommunizieren müssen. Sie hätten eine Altersverifikation anbieten sollen. Man hätte einfach einen entsprechend kostenintensiveren pro-Account anbieten können, bei dem eine Altersverifikation enthalten ist. Flickr kann nun nichts für die in Deutschland zugelassenen Verfahren.
Ich sehe die ganze Aktion aber ganz klar, nach Deutschem Recht, als Vertragsänderung. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich überhaupt einen solchen Vertrag abgeschlossen habe.
Ein richtiges Fazit kann ich für mich noch gar nicht ziehen. Soll das jetzt alles von Flickr gewesen sein? Bleibt jetzt alles beim Alten?
Posted 60 months ago.
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Gertrud K. Warum hat eigentlich bisher keiner daran gedacht, mal unsere "Volksvertreter" zu fragen wieso wir Gesetze haben, die uns in eine Reihe mit Singapur, Hongong und Korea stellen und vor der ganzen Welt lächerlich machen? Ich sehe in dem Gesetz selbst kein Problem. Flickr (ich könnte hier auch immer Yahoo! schreiben) hat wahrscheinlich vor dem einen Jahr Gefängnisstrafe Angst. Andere Länder könnten nur Geldstrafen haben (ich weiß das nicht!). Geld ist für so ein Unternehmen wie Yahoo! ja erst einmal kein größeres Problem. Ich möchte aber einmal behaupten, dass kein Flickr Mitarbeiter ein Jahr ins Gefängnis kommt, weil hier Dritte pornografische Inhalte verbreiten.
Posted 60 months ago.
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Diesen Kommentar zum § 184c StGB finde ich interessant, weil er auch auf die Altersverifikation eingeht.
Originally posted 60 months ago.
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Alexander Kiel edited this topic 60 months ago.
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Das bezieht sich immer alles auf Pornografie. Einfache Nacktfotos sind aber bei Flickr wegen der Prüderie der USA auch moderate oder restricted. Die kann man hier an jedem Zeitungskiosk sehen. Hier in Berlin haben wir mitten in der Stadt (am Halensee) einen Nacktbadestrand der in keiner Weise abgeteilt oder eingezäunt ist. Jedes Kind kann da entlang gehen und nackte Körper besichtigen.
Andererseits sind in Deutschland Nazi-Symbole verboten. Die sind aber bei Flickr nie als moderate gekennzeichnet weil sie in den USA nicht verboten sind. Jeder Deutsche kann sich also problemlos alle Nazi-Symbole anschauen, die hier verboten sind, kann aber keine nackte Brust sehen, die er sonst überall zu sehen bekommt.
Es ist doch aberwitzig zu glauben, daß man auf einer internationalen Site ein Filtersystem einführen kann, daß den Anforderungen aller Länder oder Weltanschauungen gerecht werden kann.
Posted 60 months ago.
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Der Druck ist inzwischen tatsächlich gewaltig und im Hilfeforum läuft die Diskussion schon über mehrere Seiten. Man begründet die Aktion dort damit, dass in Deutschland die Gesetze zum Jugendschutz so streng sind, dass man sie ohne diese Blockade nicht genügend beachten kann und man sie andererseits wegen der jetzt in Deutschland eingerichteten Büros aber beachten muss. Seltsamerweise sind aber nur Pro-Accounts davon betroffen, die ja alle mit Kreditkarte bezahlen müssen, so dass man ganz genau weiß, ob sie älter sind als 18, also gar nicht mehr unter den Jugendschutz fallen. Und die zweifelhaften Bilder aus anderen Ländern werden nach wie vor angezeigt, also alle Pornos und alle Nazi-Bilder. Außerdem sind von den Restriktionen auch Schweiz und Österreich betroffen, die andere Jugendschutzgesetze haben.
Ich kann nur wiederholen, was ich schon am Anfang gesagt hab. Weg mit den Büros in Deutschland. Weg mit Flickr.de. Ich brauch es genauso wenig wie vor der Änderung.
Posted 60 months ago.
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PapaBernd:
1. es sind nicht nur pro-Accounts betroffen, sonndern alle Accounts, die zu einer deutschen yahoo id gehören.
2. das zwangsweise Bezahlen mit Kreditkarte ist auch neu. Bisher konnte man auch mit PayPal bezahlen und Paypal kann man auch ohne Kreditkarte benutzen, wenn man sein PayPal-Konto durch Überweisung auffüllt. Ich habe für Flickr noch nie eine Kreditkarte benutzt.
3. Betroffen sind Fotos, die mit "moderate" oder "restrictet" geflaggt (ich weiß keine vernüftige deutsche Bezeichnung für dieses engliche Wort) sind, egal aus welchem Land sie kommen. Fotos, die als "safe" geflaggt sind werden nicht gesperrt, auch dann nicht wenn sie Inhalte haben, die in Deutschland ungesetzlich sind.
Posted 60 months ago.
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Gertrud, mal im Ernst: Brauchen wir Flickr.de mit Büros in Deutschland? Oder reicht es, eine deutsche Übersetzung aus dem Ausland bereit zu stellen? Und wird für Paypal nicht die Kreditwürdigkeit geprüft, so dass auch das Alter bestens bekannt ist?
Welche Einschränkungen es für Basic-accounts gibt, weiß ich allerdings nicht wirklich, weil ich ja pro hab, aber @GC Fotografie hat ja anscheinend einen Basic-account und keine Einschränkungen trotz der deutschen Yahoo-ID. Und welche Fotos tatsächlich betroffen sind, kann ich nur aus den Meldungen der anderen entnehmen, die ja jetzt anscheinend eine Menge restricted Fotos nicht mehr sehen können.
Im Hilfeforum diskutiert man dieses Thema übrigens inzwischen auf Seite 18. Verfolg mal da die Beiträge.
Originally posted 60 months ago.
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PapaBernd edited this topic 60 months ago.
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Ich brauch nicht mal die deutsche Übersetzung und nutze sie auch nicht.
Nein, wenn Du Dein PayPal-Konto durch Überweisung auffüllst wird nichts weiter geprüft. Du kannst dann allerdings nur Bezahlungen tätigen, die durch Deinen Kontostand gedeckt sind. Ich weiß von Minderjährigen, die ein solches PayPal-Konto haben. Ab 16 kann man ja auch ein Girokonto (mit einigen Einschränkungen) haben.
Ich hab auch schon mal einen Blick in den Thread im Hilfe-Forum geworfen aber die Beiträge in einem 18-seitigen Thread zu lesen fehlt mir die Zeit.
Posted 60 months ago.
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23hq.com/eeek [deleted] says:
Die PayPal-Nutzungsbedingungen erlauben keine Nutzung durch Minderjährige.
Flickr wird die deutsche Lokalisation inkl. .de Domain und Büros sicher nicht aufgeben. Die wollen den deutschen Markt - und das funktioniert nur, wenn man eine landessprachliche Version mit entsprechender regionaler Anbindung anbietet. Offensichtlich verliert man lieber einen Großteil der aktuellen detuschen User, als auf das noch vorhandene Potential zu verzichten.
Ich sehe auch keine reale Gefahr für Flickr durch §184 StGB, selbst wenn man nur ein "weiches" System zur Altersverifikation anbietet (z.B. Kreditkartenzahlung). Minderjährige auf der Suche nach Pornobildern werden sich sicher nicht gerade einen Flickr-Pro-Account mit Papas Kreditkarte zulegen (wenn man die schon in der Hand hat, sollte es deutlich ergiebigere Quellen für Pornobildchen geben...)
Posted 60 months ago.
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Flickr wird die deutsche Lokalisation inkl. .de Domain und Büros sicher nicht aufgeben. Die wollen den deutschen Markt - und das funktioniert nur, wenn man eine landessprachliche Version mit entsprechender regionaler Anbindung anbietet. Offensichtlich verliert man lieber einen Großteil der aktuellen detuschen User, als auf das noch vorhandene Potential zu verzichten.
Absolut. Da kann man halt nur seine Sachen packen und gehen. Da bleibt dann wenigstens das gute Gefühl, mit einem solch inkompetenten Service nicht in Verbindung zu stehen.
Das Leben geht weiter, auch ohne Flickr.
Schade irgendwie, aber so ist das nun mal.
Posted 60 months ago.
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eeek Ich sehe auch keine reale Gefahr für Flickr durch §184 StGB, selbst wenn man nur ein "weiches" System zur Altersverifikation anbietet (z.B. Kreditkartenzahlung). Minderjährige auf der Suche nach Pornobildern werden sich sicher nicht gerade einen Flickr-Pro-Account mit Papas Kreditkarte zulegen (wenn man die schon in der Hand hat, sollte es deutlich ergiebigere Quellen für Pornobildchen geben...) Es geht ja sicher nicht darum, was Minderjährige mit einer Kreditkarte anstellen würden, sondern darum, was Anwälte Flickr (Yahoo! Deutschland) empfohlen haben. Kommentar zu §184c StGB Als Täter und Mittäter bzw. Teilnehmer kommen die für die Übermittlung bzw. Ausstrahlung verantwortlichen Personen in Betracht (z.B. Produzenten, Autoren oder Programmdirektoren). Personal, das die technische Umsetzung realisiert, leistet u.U. Beihilfe zu der Haupttat. Danach muss man das Personal von Flickr Deutschland wohl als Mittäter einordnen.
Ich kenne jetzt die Gesetzeslage in anderen Ländern wie den USA nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Rechtssprechung die Verantwortung dort auf der Seite der Leute sieht, die Inhalte in solche Portale oder Foren hineinstellen. Und dass ohne, dass dem Plattformbetreiber eine Mittäterschaft nachgesagt werden kann.
Die deutsche Justiz und Gesetzgebung sollte in einem Grundsatzurteil einmal klarstellen, das es Mediendienstleistungen git, die lediglich die technische Plattform für Veröffentlichungen Dritter bereitstellen und mit dem Inhalt an sich nichts zu tun haben.
Die Denic wird ja auch nicht für die Inhalte aller de-Domains zur Mitverantwortung gezogen, obwohl sie die technische Plattform bereitstellt, durch die die de-Domains erst zu erreichen sind. Genauso werden auch Hoster nicht zur Verantwortung gesogen, die die Hardware bereitstellen.
Dazu müsste es dann im Falle Flickr natürlich eine Impressumspflicht auf den Profilseiten geben. Es kann natürlich auch nicht sein, dass hier Leute anonym bedenkliche Inhalte einstellen.
Wenn wir das hätten, dürfte natürlich kein Deutscher Flickr Nutzer irgendwelche pornografischen Bilder in Flickr einstellen. Das wäre aber sicher kein Verlust. Nicht mal ein Promilleanteil würde so etwas überhaupt wollen. Für pornografische Inhalte könnte man dann spezielle Gruppen einrichten, die entsprechend aufwändig durch Altersverifikation abgesichert sind. Die safety level haben zumindest nicht besonders viel mit dem deutschen Pornografiebegriff zu tun.
Meine Ideen haben natürlich einen Nachteil. Das ganze ließe sich lediglich auf ein deutsches Flickr anwenden. Schon allein Impressumsbestimmungen sind sicher überall anders. Ein weltweites Internetportal, welches sich nach allen Staatsrechten richten möchte, ist derzeit einfach unmöglich.
Posted 60 months ago.
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Hier die offizielle Stellungnahme von Yahoo! Deutschland
Posted 60 months ago.
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flickr hat sich in den letzten Tagen durch undiplomatisches Verhalten mehr geschadet, als sie derzeit erkennen werden.
Allerdings sehe ich den Schaden eher auf einer Art moralischen Ebene.
flickr war zu schön um wahr zu sein. Die netten Formulierungen, wenn man hier und da hinklickte, die Funktionen, immer wieder hatte man ein Lächeln im Gesicht, weil es einfach nett und mit Liebe gemacht war. Seit "Take me home" ist da bei mir so ein bitterer Beigeschmack, dass ich derzeit einfach kein Interesse mehr habe, Fotos hochzuladen. Aber meine derzeitigen Fotos zu sperren? Damit treffe ich doch die, die meine Bilder mögen, und nicht den Betreiber. Es ist zum Heulen.
Durch die jetzige Publicity wird der Name verbreitet und Yahoo profitiert. Das ist das Traurige.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die eingeführten Regeln von Yahoo letztlich juristisch nicht wirksam sind, weil es im Prinzip zu viele Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen. Man war und ist m. E. schlecht beraten und vorbereitet.
Posted 60 months ago.
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Foren und Portalhaftung? Nationale Gesetze?
Flickr und yahoo haben sich doch selber in die zwickmühle mit einer deutschen niederlassung gebracht. Impressumspflicht, Nazisymbole usw.
Noch ein Beispiel das sich um die Zwickmühle dreht. Will McBrides Buch "Zeig mal!". Laut BVG von ca. 1977 ist es keine Pornografie und auch keine Kinderpornografie. Jetzt mal Copyright ausseracht! Wenn McBride diese Bilder über ein DE Konto hoch lädt, ist es legal und er braucht noch nicht mal die Bilder auf Safe zusetzen da es ein Buch und Bilder für Kinder ist.
Und was nun? Flickr hat als US Firma Probleme mit dem FBI weil es Kinderpornos hostet und anbietet und Flickr.de wenn es verbietet zivilrechtliche Probleme.
Sehe wiedermal das Manager nicht weiterdenken können als ein dreijähriges Kind. Nur wenn sie selber betroffen sind, siehe China, schreien sie nach Freiheit und Menschenrechte.
Wobei sie sonst Diktaturen wie China sehr entgegenkommen.
Posted 60 months ago.
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Danke an Tino - die offizielle Stellungnahme von Yahoo zeigt wie's laufen wird: erstmal lieber ein bisschen mehr restriktiv als nötig - dann kommt eine Möglichkeit das ganze zu lösen (Altersnachweis) oder eine nette Umgehungsmöglichkeit.
Das Problem liegt nach wie vor in Berlin: dort glaubt man noch immer man kann Gesetze nach nationalen Grenzen erlassen wo es doch im Internet keine Grenzen mehr gibt. Das haben die z.b. auch bei der Buchpreisbindung noch nicht gerafft die inzwischen selbst von Amazon schon intern "aufgehoben" wurde.
Aber Hauptsache nach aussen steht die Fassade.
Wer gegen diesen und anderen Schwachsinn wirklich protestieren kann muss sich nach Berlin wenden. Hat die Bevölkerung aber bei der letzten Wahl ja auch nicht geschafft. ;-)
Posted 60 months ago.
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cszar: Ich bin voll Deiner Meinung. Siehe weiter oben.
Posted 60 months ago.
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Na ja,
man sollte aber in diesem Fall die Schuld nicht ausschließlich der Regierung in die Schuhe schieben... Klar übertreibt man es hierzulande mit den Verboten (keiner ist z.B. wirklich nur durch Videospiele durchgedreht, in Griechenland kaufen Kinder Spiele sogar im Kiosk und nichts ist bisher passiert - hoffentlich bleibt es so auch in der Zukunft), aber das was Yahoo gemacht hat ist irgendwie lächerlich und ein Zensurverbot ist auch in der deutschen Verfassung festgelegt.
Die Einhaltung des Zensurverbots ist meiner Ansicht nach viel wichtiger als alle Nacktbilder der Welt...
Posted 60 months ago.
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soulseeing (CENSORED!)Die Einhaltung des Zensurverbots ist meiner Ansicht nach viel wichtiger als alle Nacktbilder der Welt... Das stimmt nun nicht. Judendschutz ist ja auch eine Forum der Zensur. Ohne jetzt den Artikel des Grundgesetztes heraussuchen zu wollen, steht dort drin, dass es gewisse Ausnahmen gibt.
Selbst die Hakenkreuzgeschichte ist Zensur und gilt sogar für Erwachsene. Du kannst ja auch kein Wolfenstein 3D kaufen.
Posted 60 months ago.
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@soulseeing: ich antworte jetzt mal stellvertretend auf dein Posting (gilt aber für alle die das Grundgesetz heranziehen); das "Zensurverbot" gilt nur für den Staat an sich!
Soll heissen: es dürfen keine Gesetze (!) erlassen werden die die Meinungsfreiheit einschränken (werden sie aber trotzdem indem man dann die Ausnahme Jugendschutz einführt).
Jede Privatperson, Zeitung, Fernsehsender, etc. darf unabhängig davon ihre eigenen Regeln erstellen die nichts mit dem Zensurverbot zu tun haben!
Wenn ich - wie bei www.facharzt.de - nur medizinisches Fachpersonal als Teilnehmer zulasse ist das keine Zensur - das sind halt die Zugangsvoraussetzungen.
Flickr hat daher niemanden "zensiert" - sondern eben einfach die Regeln ungefragt geändert. Dafür kann man sie anprangern - den Rest der Beschwerden wie gesagt bitte an die zuständigen Leute in Berlin.
Posted 60 months ago.
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Ich sehe das Verhalten von Seiten flickr's jedenfalls als sehr bedenklich. Zunächst waren dort Bilderlöschungen von z.b. rebekka (siehe hier)
Dann kommt, passenderweise direkt nach dem 24hrs of flickr-event in Berlin, die Ankündigung "Hurra, in deutsch ... achja, und ihr dürft jetzt nicht mehr alles sehen." Das hätte sicherlich nen Aufstand gegeben bei der Ausstellung. Anscheinend ist flickr auch an keiner Änderung der Situation interessiert, denn statt den Protest der Nutzer ernst zu nehmen werden einfach die Protest bilder aus explore geworfen. Falsch, einige sind Fotos gewesen, aber besser man beseitigt die Spuren des Mobs als dass man ihm zuhört. Ich bin jedenfalls ernsthaft am Überlegen ob ich einem solchen Unternehmen auch in Zukunft meine Bilder anvertrauen möchte.
Posted 60 months ago.
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Wer weiss, vielleicht ist da ein Abmahner am Werk. Ein Streitwert von EUR 1000 pro Foto (oder User ohne verifiziertes Alter) geht bei ein paar Millionen Bildern schnell ins Geld. Das würde erklären, warum der Zugang offenbar in aller Hast und ziemlich unprofessionell einfach gesperrt wurde und warum die Yahoo-Anwälte dem flickr-Team offenbar einen Maulkorb verpasst haben ("Schwebendes Verfahren" und "Außergerichtliche Einigung" und so weiter). Die Androhung solcher Schritte würde wohl schon reichen, um Yahoo zu den Schritten zu bewegen, die wir jetzt beobachten.
Bei flickr war nichts zu holen - jetzt, wo sie zu Yahoo gehören, kann man durch lokale Gesetzeslücken viel Geld machen. War bei YouTube auch nicht anders.
Posted 60 months ago.
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@ cszar
ja, du hast eigentlich recht, das Zensurverbot gilt eigentlich nur für den Staat.
Jedoch, das Beispiel mit der medizinischen Zeitschrift ist nicht ganz korrekt, da man dort die erforderlichen Kenntnissen einbringen muss, um ein Thema präzise und korrekt behandeln zu können.
Die Mediziner haben übrigens, wie auch die Rechtsanwälte, einen sehr streng kontrollierten Berufseingang, nicht jeder kann als Arzt arbeiten (aber jeder kann als z.B. Journalist arbeiten...)
Flickr jedoch ist eine allgemein zugängliche Webseite und ich kann nicht verstehen, warum ich als zahlendes Mitglied keine Nacktbilder (oder ähnliches) sehen kann, wo ich mit Kreditkarte bezahlt habe und somit nachweislich älter als 18 bin.
Das kann man den Yahoo-Leuten natürlich nicht verbieten und das Problem ist auch leicht umzugehen (nämlich "ausloggen" - dann sind viel mehr Bilder sichtbar, auch für Minderjährige). Für eine online Gemeinschaft mit einer eigenen Regierung (Yahoo-Führung) ist das aber eine Zensur und das macht mir einen sehr schlechten Eindruck!
Ein letztes Kommentar: die meisten Minderjährige besuchen Flickr, ohne ein Konto zu haben. Sie dürfen viel mehr Bilder sehen als ihr eingeloggter Vater, nur es gibt keine Konsequenzen für Yahoo, weil nicht nachweisbar ist... Ist das nicht Heuchelei???
Originally posted 60 months ago.
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soul.seeing edited this topic 60 months ago.
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Eines ist sicher: Rechtslage und Rechtsprechung zu Inhalten von Internetforen sind in Deutschland komplizierter als anderswo und die rechtlichen Risiken für Betreiber von Internetseiten strafrechtlich oder in Form von Schadenersatz belangt zu werden sind hier ungleich höher. In anderen Worten - es gibt bei uns Rechtsunsicherheit.
Jemandem der in einer Organisation wie Flickr an verantwortlicher Stelle arbeitet und der Deutschen Rechtsprechung ausgesetzt ist, ist es egal, ob er er vielleicht am Ende doch nicht wirklich belangt wird, obwohl es möglich wäre. Wenn er sich weiter als notwendig in die rechtliche Grauzone begibt, setzt er sich und seiner Firma dieser Gefahr aus. Ich kann es irgendwie verstehen, dass Flickr hier nicht gleich beim Start in Deutschland alle Tore öffnet (nach dem Motto "bestimmt drücken die deutschen Abmahnanwälte bei uns ein Auge zu" ;-)
Allerdings hätte Flickr früher informieren können - dass Die Nutzer da sauer sind, ist verständlich und berechtigt.
Meiner Meinung nach sollte Flickr aber nicht allein der Adressat für den Unmut sein. Warum müssen Leute bei Flickr unbedingt Hakenkreuze und Hardcorepornos hochladen? Ohne diese Inhalte (die m.E. auf einer Platform wie Flickr nichts zu suchen haben) gäbe es keine Notwendigkeit für Zugangsbeschränkungen (das Wort Zugangsbeschränkung gefällt mir hier viel besser als der Ausdruck "Zensur").
Mehr als über Flickr ärgere ich mich über die Leute, die diesen Dienst als Hordcore Pornocommunity nutzen und über diejenigen, die für die Rechtsunsicherheit im deutschen Internet sorgen und davon profitieren.
So viel wollte ich gar nicht schreiben ;-)
Mahlzeit
Bernd
Posted 60 months ago.
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berndwe,
was Sie vorschlagen, nämlich dass die Flickr-Mitglieder keine rechtwidrigen Inhalte hochladen (also Selbstzensur) ist eigentlich das Ziel jeder außeninduzierter Zensur. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit sind von immenser Bedeutung für die Demokratie, wenn diese fehlen, fehlt auch die Kontrolle der regierenden und dann wird aus jeder demokratischen Regierung ein Regime.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag Hakenkreuze nicht (bin sowieso Ausländer) und in meinem Photostream finden Sie auch keine Nacktbilder. Nur ich bin bloß ein großer Gegner von Zensuren. Rechtswidrige Inhalte kann man gerichtlich bestrafen, alles andere ist, meiner Meinung nach, unnötig.
Originally posted 60 months ago.
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soul.seeing edited this topic 60 months ago.
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Hi soulseeing!
Ich meine nicht Nacktbilder - ich meine Harte Pornografie. Ich habe auch nichts gegen Pornografie. So etwas muss veröffentlicht werden dürfen, aber es gibt geeignetere Medien als Flickr.
Das Problem ist, das in Deutschland nicht (nur) diejenigen bestraft werden, die im Internet gegen Recht verstoßen, sondern auch die, die eine Seite bereiben, auf der der Verstoß begangen wurde.
Dass ich Hardcorebilder nicht auf Flickr lade, ist keine Selbstzensur. Es gibt andere Medien dafür.
Posted 60 months ago.
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Hi Bernd,
da bin ich einverstanden. Flickr sollte nicht für Pornografie benutzt werden, da es nicht entsprechend gekennzeichnet ist.
Die Nutzer müssen die Inhalte im voraus erkennen können, um dann die Entscheidung zu treffen, ob die Webseite ihren Interessen entspricht.
Das Problem ist, dass Flickr auch "Nacktfotos" zensiert, also Bilder, die auf jeder Duschgelwerbung zu sehen sind. Beispiel dafür ist die Gruppe "Naked People": eingeloggt bekommt man dort nur die Hälfte der Bilder zu sehen, wenn man ausloggt, kann man alles sehen. Und es sind auch keine Porno-Bilder dabei!
Heikle Sache...
Posted 60 months ago.
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Hi Soulseeing,
ich stimme dir voll zu. Mich ärgert es, dass ich aufgrund dieser Geschichte auch ganz normale Aktfotos nicht mehr sehen kann. Dass die in der selben Kategorie sind wir der harte Stoff, ist ziemlich bescheuert.
Ich will halt nur sagen: wenn es die Hardcore-Bilder bei Flirckr nicht gäbe, dann wäre die Sache sehr viel leichter zu handhaben.
Grüße
Bernd
Posted 60 months ago.
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dieser verweis auf irgendwelche deutschen gesetze ist doch lächerlich... das ganze hat weder hand noch fuß und auch die kriterien für die filter sind mMn doch völlig willkürlich. da werden völlig harmlose fotos geblockt und andere, von der schärferen sorte, sind immer noch für jeden frei zugänglich.
ach... ich könnte mich über diese undurchdachte aktion einfach nur maßlos aufregen!!!!
Posted 60 months ago.
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Torsten P. [deleted] says:
Ich kann die ganze Aufregung sehr wohl verstehen, aber durch die Einführung der Deutschenabteilung kam das zum Vorschein was schon seit mehren Jahren besteht: Bilderzensur!
Wer von euch hat schon mal probiert den FamilyFilter bei der Bilder und Videosuche bei Google, Yahoo! oder Altavista auszuschalten? Der wird merken es geht nicht!!! Never! Bei der
WebSiteSuche JA, aber nicht bei der Bildersuche. Für mich erklärt sich das so Flickr gehört zu Yahoo! und ist nun auch in Deutsch (weiß der Geier was alles dazu gehört) und wäre damit quasi eine “Deutsche Bilder Seite” mit Suchfunktion, wo der FamilyFilter wie bei allen anderen nicht mehr abschaltbar ist.
Mfg
Flygare
Originally posted 60 months ago.
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Torsten P. edited this topic 60 months ago.
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Es mag zwar alles richtig sein, dass sich flickr Deutschland bzw. Yahoo Deutschland an deutsches Recht halten muss. Das sollen sie auch tunlichst tun! Leider tun sie das aber nicht!
Problematisch ist nämlich folgendes: Ich habe den Yahoo Account bei Yahoo USA eröffnet, nach US-Recht. Ich habe den flickr Account über Yahoo USA eröffnet und meine Zahlungen für die pro-Version gingen alle an die Yahoo Inc. USA. Ich habe niemals einen Vertrag mit Yahoo Deutschland geschlossen! Jetzt auf einmal werde ich aber bei Yahoo Deutschland als Kunde geführt? Und das ohne eine einzige Mitteilung, dass mein Account zu Yahoo Deutschland transferiert wurde? Es wurden mir keine deutschen AGB zugesandt, denn diese haben sich geändert und nach deutschem Recht muss mich der Betreiber über Änderungen der AGB informieren. Dies hat Yahoo Deutschland nicht getan, Yahoo USA sowieso nicht.
Es wird meiner Meinung nach Zeit für eine Abmahnung der Yahoo Deutschland, obwohl ich diese ganze deutsche Abmahnhysterie nicht gut heißen kann. Aber manchmal müssen Wege beschritten werden, die man selbst nicht so toll findet und diesen werde ich jetzt gehen. Hoch lebe die Rechtschutzversicherung!
Posted 60 months ago.
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es gibt noch hoffnung
www.heise.de/newsticker/meldung/91188/from/rss09
Posted 60 months ago.
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Neuer Wind in dieser Diskussion im Against Censorship at Flickr Forum.
Posted 60 months ago.
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ich bin mir verdammt nicht sicher, daß Kinder ohne Account mehr sehen können als ihre eingeloggten Väter.
Wenn ich mich auslogge, den Cache leere etc und dann wieder auf flickr klicke, erscheint die Seite in deutscher Sprache, obwohl ich als Mitglied die englische Version aktiviert habe.
Außerdem, und das finde ich auch sehr interessant, erscheinen nur dann die deutschen AGB.
Da ich zum Zeitpunkt der Umstellung offline im Ausland war, kann ich nicht sagen, wann sie eingefügt wurden. Es ist aber zumindest nicht auszuschließen, daß hier eine weitere Schlampigkeit vorliegt: man hat schlicht vergessen, entsprechend zu verlinken.
Das paßt ins Bild ...
Posted 60 months ago.
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Bei mir steht nun im Account unter Content Filters:
SafeSearch: Off
Ich habe also eine deutsche Yahoo-ID und kann wohl wieder alle Fotos sehen. Streife nun schon ca. ne Stunde durch flickr und hatte keine Meldung, dass ein Foto nicht sichtbar für mich ist.
Ist der Filter schon längere Zeit abgeschaltet? Habe das bisher nicht gemerkt.
Wie sieht das bei euch aus?
Originally posted 60 months ago.
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ex.relax edited this topic 60 months ago.
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misc media Das ist seit 2 Tagen oder so, allerdings kannst du immer noch keine "restricted" bilder sehen, das steht in den FAQs.
Posted 60 months ago.
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